Phyllocrania paradoxa Jungtiere

  • Schönen guten Abend!


    Das Becken, wo ich meine Jungtiere (L2) halte ist 20x20x30 cm gross.
    Heute gab es wieder ordentlich Drosphillia, aber trotzdem fällt einer aus der Reihe und frisst seinen Kollegen.
    Das ist schon die 2. Mantide... Ich kann es einfach nicht glauben.
    Kann man dies irgendwie verhindern oder passiert dies ab und und an mal?


    Was mich zudem noch interessieren würde, wie ihr es bei der Fütterung der grösseren Tiere macht?
    Bei meinen L4, verwende ich die Krull- und Stubenfliegen, auch mal eine Motte.
    Aber es ist immer eine dabei, die nichts bekommt oder es nicht schafft eine Fliege zu fangen.
    Nutzt ihr dann eine Pinzette für die gezielte Fütterung? Bei den Fliegen eine echte fein motorische Herausforderung ;-)


    Schöne Grüsse


    Paddy

  • Hi


    Also ich würde einfach mal 5-6 Fliegen mehr reinkippen und wen dan er/sie immernoch nichts abbekommen hat würde ich ihn/sie seperat Füttern. Zu den Jungtieren kan ich nur sagen das das nornmal ist wen einer mal den anderen '' Killt '' einfach weiterhin ordentlich futter rein hauen.


    Gruß


    Dennis ^^

    Bestand:


    1.1 Hierodula membracanea
    2.2 Phyllocrania paradoxa

  • Hallo Paddy,


    das hatte ich so ähnlich auch schon. Ich habe gerade eine Menge Drosos in die Box gepackt, da hat eine von meinen Phyllocrania paradoxas eine andere gepackt und gefressen. Könnte bei mir auch an dem Stress durch die plötzliche Futtertierdichte gelegen haben, genaueres kann ich aber nicht sagen. Danach hatte ich aber keine Probleme mehr.


    Viele Grüße,
    Tristan

    “Human beings, who are almost unique in having the ability to learn from the experience of others, are also remarkable for their apparent disinclination to do so.”
    ― Douglas Adams, Last Chance to See

  • Schönen guten Abend!


    Ich habe auch vor ca. 1 Std. die grosse seperat gefüttert.
    Sie hat ohne Probleme gleich 2 Fliegen gefuttert... das nenne ich Erfolg :D


    Das mit den kleinen Larven habe ich schon von vielen gehört und ein guter Bekannter hat mir dies bestätigt.
    Also scheint das "normal" zu sein, denn sie sind und bleiben auf ihrer art Kannibalen.
    Naja, dann hoffe ich mal, das nicht noch mehr "verwechselt" werden....
    Es scheint wohl wie bei den Schildkröten zu sein, von 60 Eiern kommen 10 durch....


    Schöne Grüsse


    Paddy

  • Es scheint wohl wie bei den Schildkröten zu sein, von 60 Eiern kommen 10 durch....


    Hallo Paddy,


    so in der Art musst Du Dir das vorstellen. Meist besteht ein Schlupf aus 50 - 100 Tieren, was wäre denn, wenn die alle adult werden würden und selbst wieder Nachwuchs zeugen … Die meisten Wirbeillosen machen es so, wie Du beschrieben hast.


    Viele Grüße,
    Tristan

    “Human beings, who are almost unique in having the ability to learn from the experience of others, are also remarkable for their apparent disinclination to do so.”
    ― Douglas Adams, Last Chance to See

  • Hey Mantoiden,


    alle Arten an Mantiden sind durchweg Beutegreifer. Bei Gruppenhaltung (obgleich Aufzucht oder Nachzucht) muss immer mit Ausfällen gerechnet werden. Diese müssen nicht zwangsläufig im vollständigem Fressen des Gegenüber sondern können auch durch Verstümmelung oder Köpfung ein Ende finden (teils aller beteiligten Tiere).


    Derartig hohe Ausfälle durch Kannibalismus und Instabilität würden wohl, in Verbindung mit den jeweiligen Fressfeinden und Wetter- bzw. Futterschwankungen, in Natura zum erlischen einer Art führen.
    Wenn die allgemeinen Ausfälle im Terrarium mit denen in der Natur gleichgesetzt werden können machen wir was falsch bzw. der Stamm ist wohl am Ende, was bei Phyllocrania bedingt durch die fehlenden Neuimporte wohl auch nur noch eine Frage der Zeit sein wird (die Alteingesessenen kennen es vielleicht noch von Hestiasula brunneriana). Nur zeigt sich dies natürlich nicht durch Kannibalismus. Das ist aber ein anderes Thema.