Beiträge von Gabriel

    Durch die Büxen kamen sie noch nicht 😉

    Was sie mal schafften war sich zu Anfang in einer Box durch den Heißkleber zu fressen weil die Alugaze nicht richtig angedrückt war, aber das war zu erwarten 😅


    Braplast hat bei den kleineren Boxen mit 19er Grundfläche andere, besser Schließende rausgebracht/umgestellt. Nur die Großen 5 Liter und die rechteckigen Größen sind noch mit dem alten Deckel zu bekommen.

    Rhomboderas zicken auch mal gerne und basalis (wenn denn mal Echte da sind) ist auch eher eine kleinere Art der Gattung.
    Die Größeren sind eher latipronotum und wenn sie noch in Zucht sind magaera. Große Arten welche relativ unkompliziert sind und dem Typus entsprechen wären Hierodula majuscula und Plistospilota guineensis. Mit den großen Hierodulen aus Papua kann ich nicht mitreden. So Geschichten wie Macromantis sind wohl schon nicht mehr ganz so einfach.


    BTW Merle, die Größten sind wohl die großen Toxodera Arten 😉

    Ein gewisser Vorrat an Futtertieren gegebenenfalls sogar eine Zucht wäre nicht verkehrt. Eine Dose schlüpft oft ebenso im Verbund wie sie sich verpuppt hat. Da das Verpuppen und die Metamorphose auch Zeit in Anspruch nimmt ist der nächste Futterengpass vorprogrammiert, wenn du jetzt nicht schon für Nachschub sorgst. Oder du schwenkst auf andere Futtertiere um. Abwechslung ist eh nicht verkehrt 😉


    Gibt es einen Zooladen oder andere Halter in deiner Nähe ?

    Die Angaben können auch deutlich mal drüber gehen, aber zumeist sind es schon die Höchstalter vieler Arten. Die Tage ist auch hier ein Maju Mädel abgeschmiert welches etwa 4 vielleicht auch 5 Monate war. Wie du sagst spielt die Temperatur und das Futter eine Rolle, aber halt auch immer das Tier selbst. Man steckt nicht drin und der Umgang mit Tod gehört bei solch kurzlebigen Tieren wie Mantiden immer eher auch dazu als bei vielen anderen Haustieren.


    Selten schauen auch richtig alte Mantiden aber auch noch top fit aus. Mal sind die Augen demoliert, mal fehlen Tarsen usw.


    Wenn du besonders langlebige Arten möchtest seien das Parablepharis kuhlii und Deroplatys desiccata genannt. Von beiden sind totale Lebenserwartungen von rund 2 Jahren bekannt. Beim ”Rest“ sind es deutlich weniger

    Große von Kerf (im Zuchtsubstrat), Kleine von Dendrosnack


    Hab auch mal versucht die Raupen im Kühlschrank zu lagern. Problem ist nur das sie ihre Reserven dabei verlieren und sich nicht mehr einspinnen können. Die Sterberate ist auch recht hoch. Im Zuchtsubstrat hat man die Probleme nicht.
    Wichtig ist nur die Großen in dickwanderige Boxen mit Alugaze umzusetzen. Sie fressen sich durch Heimchendosen und Kunststoffgewebe durch. Sie sollten eh eine gute Lüftung erhalten sonst kondensiert Feuchtigkeit im Zuchtsubstrat und es schimmelt. Das können die Raupen garnicht ab und der Ansatz ist hinüber.

    Beim Umsetzen der letzten Ansätze hab ich als Test mal Eierkarton auf das Substrat gelegt in der Hoffnung die Raupen nehmen es eher zum Verpuppen an als die Decke zuzupflastern mit Puppen (die Lüftung inklusive). Wie zu erwarten wurde es gut angenommen 😊

    Kannst du ein Bild des Beckens machen ?


    Pauschal lässt sich nicht viel sagen, nur das Kombis bei Phasmiden nicht immer gut gehen müssen gerade mit Phyllium und Verwandten Gattungen. Diese werden öfter mal angefressen besonders wenn man aggressivere Fresser bei hat wie Extatasomas (E.t.‘s)

    Die meisten Becken werden nachts nicht zu geheizt und im Sommer bleibt es nachts wärmer, was wieder Unterschiede in den Jahreszeiten erklärt.

    Joa mit Hierodula braucht es noch etwas. Ab 5 Wochen kann man da von der heißen Phase, was Schlüpfe betrifft, überhaupt erst anfangen zu rechnen. Je nachdem wie kühl es mal über Nacht war und und und dauert es auch mal etwas länger. Vor Woche 10 würde ich mir da keine Gedanken machen

    verfüttere seit einigen Wochen auch nur Wachsmotten weil ich derweil eh kaum Tiere sitzen habe die mit Fliegen wirklich zufrieden wären ohne das man die Dose zum Rand hin füllt 😜


    An passenden Stellen schlüpfen auch die Raupen der Wachsmotten im Terrarium. Obwohl sie zwar berüchtigt für sind alles mögliche anzunagen, können sie nur Bienenwaben und das bekannte Instant aber auch so verwerten das sie mit wachsen. Im Terrarium mit den noch dazu kommenden oft eher feuchten oder zu trockenen Bedingungen gehen sie recht schnell hopps.

    Ich sehe aber immer mal wieder welche durchs Becken juggeln

    Wie alle Arten kommt es vor das größere Beute gegriffen wird. Hier auch deutlich Größere mal, aber Futterfest, sprich das sie nur damit ernährt werden können sind sie nicht. Selbst mit kleinen Drosis kamen kaum Jungtiere durch. Meines Erachtens kommt man zu Anfang nicht an den Springschwänzen vorbei.


    Was fütterst du Jones192

    Weiße Asseln sieht man so gut wie garnicht und meist auch nur offen, wenn sie vom Licht überrascht werden und der Untergrund noch feucht genug von der Nacht war. Sie sind bei weitem nicht so offen unterwegs wie zum Beispiel Kubaner bei denen man immer mal wieder eine flitzen sieht.


    Das Futter wird trocken gefressen bzw. zieht sich die Feuchtigkeit und verläuft sich angesprüht nur im Boden. Besser weniger als Zuviel füttern und sich langsam an das rantasten was sie brauchen. In laufenden Zuchtansätzen streut man da sehr großzügig auch rein, wenn’s genug Tiere sind. Da bewegt sich aber der ganze Boden 😉

    Passiertücher sind recht dick Simon. Ich wäre da nicht für zu begeistern.


    Das Gitter kannst gegen Kunststofffliegengitter tauschen oder mit ordentlich kleinen aufgebundenen Ästen sichern. Zwar hat sich die Alugaze der Exos deutlich verbessert als zu den Ersten ihrer Reihe, aber da bis heute noch alte Modelle im Handel unterwegs sind kann man auch Pech haben

    Vom Abdomen her schaut sie normal aus. Halt nur richtig voll gefressenen. Ich würde erstmal das Futter etwas drosseln.


    Selbst bei passenden Parametern kann sich eine Ablage hinziehen oder auch garnicht erfolgen. Es gibt immer mal wieder mal mehr mal weniger Tiere die es nicht hinbekommen. Mehr als Abwarten bleibt dir da nicht

    Die Facebook Mentalität hat sich also nicht wirklich aus den Foren verabschiedet …


    Carmen brachte es mal in einem Beitrag auf den Punkt was das sture Folgen von Luftfeuchtigkeitsangaben einem oft bringt. Leider schon etwas her und ich bekomme den genauen Wortlaut nicht mehr zusammen, aber man kann sein Becken auch absaufen lassen ohne das die Werte passen 😉


    Bis auf wenige Ausnahmesituationen ist es möglich rein nur mit dem Sprühen ein Becken im Soll zu halten. Wichtig ist eine Selbstdisziplin das auch angepasst umzusetzen und ein passender Aufbau des Beckens zum Beispiel mit einer Saugfähigen Rückwand und lebenden Pflanzen die nicht unbedingt aus ariden Umfelden stammen sollten.
    Passend umgesetzt reicht einmal morgens ausgiebig sprühen und punktuell abends rund eine Stunde vor dem Ausschalten der Heizquelle des Beckens.

    Es sei aber auch gesagt das Sprühen nicht gleich Sprühen ist. Es gab schon Leute die fragten wie viele Sprühstöße sie mit einem kleinen Blumensprüher in ein Becken machen sollen. Das muss jeder selbst rausfinden indem er/sie mit offenen Augen das Becken beobachtet und nicht den zwanzigsten Bericht wie man es machen könnte ließt oder oft auch nur schaut

    Es gibt kein Garant das nach erfolgreicher Verpaarung auch zeitnah gelegt wird. Im Rahmen kann’s selbst noch nach 6-8 Wochen nach der Paarung liegen und diese selbst wiederum nach 4-6 Wochen oder länger nach der Imaginalhäutung. Ordentlich Spielraum 😉


    Unbefruchtete Ootheken werden in der Regel nicht kurz nach der Geschlechtsreife schon abgesetzt sondern die Ablage versucht so lange wie möglich hinauszuzögern. Ausnahmen kommen aber immer vor genauso wie es Tiere gibt die sich nicht vermehren können trotz zigfacher Paarung.

    Othopi was die Nachzucht angeht muss dir klar sein was da kommt. 100 Larven pro Oothek sind keine Seltenheit und das einige kippeln auch nicht. Man hat immer welche bei die auf der Strecke bleiben und entweder zügig wegbrechen oder im Verlauf der Aufzucht sich schlechter entwickeln und dann irgendwann sterben. Zu kommt das Risiko eines seiner Tiere (selten auch beide) bei der Verpaarung bzw. den Versuchen zu verlieren. Erfahrene Züchter kennen ihre Arten und wissen was für Mätzchen diese manchmal abziehen und trotzdem rechnet man bei den Wenigsten das es keine Ausfälle/Probleme geben wird. Ich kenne auch keinen derer dessen Tiere Namen (außerhalb des Üblichen alla Viechs, Biest, etc.) erhalten haben und das sind auch eher Namen die den Tieren wegen ihrem Verhalten auferlegt werden anstatt einer Zuneigung 😉

    Persönlich würde ich dir von der Zucht abraten sowas man alles an Bedenken von dir ließt.
    Schade um die Adulttiere von züchterischer Seite her, aber Hierodula Arten kommen und gehen jedes Jahr. Wobei ich nicht glaube das es die spec. Blue jetzt morgen nicht mehr geben wird im Hobby nur weil ein Pärchen nicht zur Zucht verwendet wurde

    Ich bin da wohl schon länger aus der Materie raus was aktuell in Mode ist an Aussagen und Theorien 😬


    Soldatenfliegen verfütterte ich damals auch an Idolomantis. Das sie Probleme machten fiel mir nicht auf. Was mir jedoch auffiel war, das die Viecher ihnen zu unruhige Flieger waren. Soldatenfliegen schwirren zügig mehr oder weniger nur von A nach B und das war’s. Die Empusiden waren durchweg nicht so sehr begeistert von diesem Verhalten.
    Also nicht ansatzweise als Vergleichbares für Gold- und Schneißfliegen was die Akzeptanz angeht.

    Wer seinen Idolos was Gutes tun möchte sollte Honigbienen (schön mit vollen Pollentaschen) und große Wachsmotten als Zusatz zu den Üblichen Fliegen in Betracht ziehen. Es gibt auch einige Halter die als Leckerli Samia Arten für diese züchten

    Hatte gestern mit Fichte auch das Thema was das Futter anging. Vor einigen Jahren hatte ich mal ein ganz Tolles von Privat bekommen. Leider den Kontakt natürlich verschusselt. Danach kam ein Mix aus dem Handel, welcher aber weniger gut ankam und auch schnell schimmelte. Mittlerweile bin ich auf purem Lori (Orlux) angekommen welches bei vielen Mischungen (auch bei Drosi-Instant) beigefügt wird und bei einigen Leuts auch ”pur“ (ist eh auch eine Mischung für das Anrühren eines Breis für Loris 😉) über Jahre ohne Zicken lief. Toll an dem Zeug, es schimmelt nicht und ist ein feines Pulver 😉

    Es riecht unheimlich fruchtig, eben für fruchtfressende Vögel.


    https://ricos-futterkiste.eu/orlux-lori-or044.html


    Mit einem Start in die Welt der Asseln war ich auch mal ganz euphorisch und tauschte ein paar. Nachdems mir die Ootheken der Haanias restlos weggefressen haben besann ich mich wieder zurück und sammelte sie Mühevoll wieder raus.
    Daher auch meine Bedenken bei den Drachenläufern. Ich traute denen absolut nicht, aber das klingt klasse mit dem Zusammenspiel eurer Schnecken Merle