Beiträge von Gabriel

    Müslischale oder was Ähnliches. Du kannst sie auch rennen lassen und graben sich Schaben gerne in lockeren/groben Boden direkt ein oder verstecken sich schnellst möglich. Groß am Tag sind die normalerweise nicht in Tour.


    Mantiden haben fast immer Hunger ? also keine Sorge. Probiers aus nur so sammelst du Erfahrungen in Haltung und Umgang. Du hast bei den beiden Gattungen keine Mimöschengewählt

    in der Regel interessieren sie sich bei passender Beutegröße (gielleicht etwas kleiner wählen) sofort die Frage ist nur ob sie auch gleich zuschlagen. Ich würde mich da garnicht groß rum machen. Heuschrecke rein und ein oaar Minuten später mal geschaut was sich tut oder schon getan hat. Wie das Tier nur flüchtet oder deutlich nur abwehrt halt wieder raus.


    An Fliegen ist mehr dran als viele sagen. Das sie nur den Nährwert eines Eierkartons hätten ist schon lange widerlegt. Nur müssen sie halt auch gut gefüttert werden. Bei Honig verkleben sie selbst sehr schnell, ich persönlich füttere bevorzugt Babyfruchtbrei und Apfelbrei denen man alle möglichen Zusätze auch hinzufügen kann. Ein bischen variieren sollte man natürlich auch mal. Und gefüttert werden die auch noch im Becken der Mantiden damit sie nicht nachlassen. So halten Goldfliegen auch mal 2 Wochen im Terrarium, wenn sie nich vorher gefressen wurden ...


    Aber klar so wie man mit dem Futter der Fliegen variieren kann sollte man auch mit den Futtertieren für die Mantodeen immer mal wieder was anderes anbieten wenn die Art da mitspielt.

    Gerade bei der Rhombodera würde ich recht zeitig auf Schaben (zum Beispiel den Argentinern umsteigen). Die lassen sich recht gut von der Pinzette füttern oder einfach in eine hohe Schale rein. Argentiner sind keine Scheibenläufer, Rhomboderas schon ?

    Fliegen sind wie Ofenfische als Dauerfutter geeignet, heißt es kann immer was im Becken sein was mich aber bei großen Rhomboderas wundern würde, wenn da lange was drin wäre, in die passt ordentlich was rein.


    Heuschrecken kannst direkt umstellen ohne Wartezeit. Etwaig sind sie erstmal etwas skeptisch gegenüber denen, aber das legt sich relativ schnell. Ob du sie jetzt direkt mit der Pinzette fütterst oder die Heuschrecke in einer überschaubaren Menge wie die Fliegen ins Becken setzt ist dir überlassen. Heuschrecken sind jedoch wie Schaben und fressen eine Mantide währnd oder kurz nach der Häutung auch mal an, wenn sie sie finden.


    Die Fütterungszeit spielt dabei aber keine Rolle. Solange es in der Aktivitätszeit der Futtertiere ist.


    Wie oft man füttert joa da gibt es verschiedene Ansichten. Bei mir bekommen sie "all you can eat" bzw. je nachdem was da ist. Andere füttern nach dem Abdomen (wobei sie dies auch aufpumpen können...), andere generell sehr wenig. Bei mir sitzen sie sehr warm, heißt ihr Stoffwechsel dreht ordentlich. Da reichen schon ein paar Tage ohne Futter und eine Larve ist verhungert. Im normalen Wohnraum passiert das zwar sicher nicht so schnell, aber auch hier versucht man im Terrarium recht warme Bedingungen hervorzurufen. Es macht nur schon ordentlich was aus ob die Grundtemperatur (=Raumtemperatur), auf der aufgebaut wird, höher oder nierdiger ist.

    Sprich da musst du selbst einen Mittelweg finden wie oft du fütterst und was dein Ziel ist.

    Abend Leute,


    hab mir mal die Zeit genommen und bin die Bildersammlung der letzten 2 Jahre mal durchgegangen. Naja im Verlauf dessen waren auch Metilias wieder hier, leider verlief es wie bei dem ersten Versuch des vorherigen Importes, sie wurden adult (diesmal auch mit Männchen) und das wars. Ähnlich verlief es bei anderen Haltern zumindest von denen ich wusste.


    Die Männchen waren extrem rege. Flitzen jeden Abend wie irr durchs Becken nur blieben sie nie bei den Weibchen hängen. Auch das Abkühlen über Nacht, im Spätsommer etwas schwierig / nur mit dem Rausstellen des Terrariums über Nacht zu bewerkstelligen, erbrachte keine Änderung. Durch die Gruppenhaltung wusste man zwar nie ob doch was im Verborgenen der Nacht lief, aber rein vom Gefühl her war mir schon das da nicht viel sein konnte. Es wurden Ootheken unregelmäßig und nur wenige abgesetzt, aus denen jedoch nie etwas schlüpfte.


    Das Einzige in welchem mich die Gattung sehr schockte war das die Männchen mit ihren sehr großen Flügeln bei Kontakt mit Wasser alleine durch die Oberflächenspannung schon nicht mehr weiterkamen und kleben blieben.


    Naja, was bleibt sind nur die Erinnerungen in Form von Bildern ...

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    Achtet nur drauf was diese Tops an maximaler Leistungsaufnahme haben nicht das sie euch wegschmelzen oder gar abbrennen. Die verlinkten Birnen gehen nämlich auch deutlich über die mögliche Aufnahme für die Teile weil nicht nur dafür vorgesehen.


    Thema Facebookgruppen schmeiße ich nur mal in den Raum das sie nicht nur der Tod der Foren sind sondern dort auch oft genug Infos weitergegeben werden welche an grober Fahrlässigkeit kaum zu toppen sind, mal abgesehen von den gebilligten Umgangsformen untereinander.

    Temperatur auf alle Fälle hoch.


    Ich hatte selbst mal so einen Fall. Das Tier fraß bis zum Schluss kippte aber weg. Ich versuchte damals noch den Kotpellet zu entfernen mit eher mäßigem Erfolg. Die Verletzungsgefahr für das Tier ist recht groß.


    Im Grunde ist es immer so eine Sache wenn die Tiere was haben. Meist schaffen sie es nicht

    Hallo Nico,


    na dann willkommen im Hobby.


    Am den Beckenmaßen gibt es nichts auszusetzen. Nur die Einrichtung musst du noch etwas ändern. Es braucht einiges mehr an Ästen darin. So verschenkst du viel Raum. Zur Orchidee sei gesagt das sie eingegraben nicht sehr lange mitspielen wird und relativ zügig begammelt. Die Blätter sind zwar schön groß und werden von Tieren gerne auch genutzt, nur auch einfach zu tief im Becken. Hier hast 2 Optionen, entweder du nimmst sie raus und ersetzt sie gegen eine andere Pflanze (zum Beispiel eine Efeutute) oder du hängst sie höher an die Rückwand (ob nun mit Topf oder aufgebunden.


    Die Luftfeuchte wirds mit dem Einschalten der Beleuchtung runterziehen also keine Bange. Nur schau später mit Tier nicht zu sehr auf die Anzeige welche die Luftfeuchte ansagt. Viele haben ihre Tiere schon durch zu viel Wasser im Becken niedergemacht. Achte am besten auf die Pflanzen, sie zeigen dir es eher (wenn passend gewählt, also keine Kakteen etc. im Tropenbecken).

    Ob das Top ausreicht um das Becken zu heizen musst schauen. Da hat der Hersteller klar Mist gebaut. Rein für die Beleuchtung ist es aber verwendbar. Ggf. musst du aber einen Einbauhalogener oder etwas ähnlich Flaches vorne auf die Lüftung setzen.


    Eine Einlaufsphase für Majus zumindest gibt es nicht wirklich. Schau nur das du die passenden Werte (in erster Linie die Temperatur) erreichst, dann kann es schon weitergehen.

    Hallo Ju,


    als Futter werden sie bedingt angenommen. Leider. Ziehen sich über Tag gerne in den Boden und unter Rindenstücke, etc. zurück und für die Mantiden damot unerreichbar. Ein paar wirds gelegentlich aber sicher erwischen.


    Die Gefahr bei Asseln ist eher artabhängig sowohl bei denen wie bei den Mantodeen. Weiße Asseln sind wenig außerhalb von feuchten Flächen unterwegs und recht ungefährlich für Ootheken. Kubanische Asseln und ihre Zuchtformen sind da schon mehr an allem proteinhaltigem interessiert und haben wohl einen gewissen Ruf. Alles was an die Wände legt ist daher potentiell erreichbar für Asseln.

    Hab beide Arten aber schon seit einiger Zeit und konnte weder ein verstärktes Pflanzenfressen noch Oothekenverluste feststellen. Aber ich füttere auch viel und die Leichen (auch von Mantiden) verschwinden meist innerhalb von ein zwei Tagen in den Boden.


    Nur eines musste ich feststellen. Gerade die Kubaner verteilen sich auch in anderen für sie erreichbaren Becken. Auch in Blumenkübeln zur Überwinterung im Raum fand ich sie schon. Da endet es aber auch. Nicht wie bei Schaben ?

    wie ist denn das Becken aufgebaut ?

    Daran lassen sich schon viele Häutungsfehler ableiten. Damit ein so junges Tier dieser Gattung sich fehlhäutet brauch es schon absolute Trockenheit. Die Häutung läuft dafür noch zu schnell ab.


    Das Gitter war zwar gut gemeint, aber als Erleichterung nicht nitzbar da noch glatter als die Oberfläche der Rückwand oder von Ästen. Wenn ein Tarsenfehler eingetreten ist dürfte sie sich darauf noch weniger halten können.


    Es kann sein das sich das Tier bei der nächsten Häutung wider erholt. Meist gehen aber solch schwere Häutungsfehler noch vor der nächsten Häutung zu Grunde. Versuchs einfach, wenn sie frisst steigt die Hoffnung, aber selbst das ist kein Garant dann.

    Im Grunde wird alles mehr oder weniger gefressen was sich bewegt und eine bestimmte Größe hat. Würmer auch aber nicht übermäßig. Kleinere Libellen da schon eher solange es keine Mosaikjungfern sind ?

    eine Grillenbox für Heuschrecken passt irgendwie nicht ?

    Die Grillenhoxen haben Röhren damit die Dunkelheit liebenden Grillen darin sich verkriechen und man sie einfacher entnehmen kann. Bei Heuschrecken als tagaktive Tiere sind die Röhren eher hinderlich da einfach im Weg.

    Ihr könnt müsst aber nichts auf den Boden auslegen. Bei Raumtemperatur werden die Heuschrecken eh nicht besonders alt und kippen relativ zeitig weg. Die Frage ist da mehr in wieweit sie in dem Prozess noch gute Futtertiere darstellen.


    Als Händler hätte ich euch da mehr zu Schaben (argentinische Waldschaben) geraten auch weil sie robuster im Bezug auf die Temperaturen sind (sollten aber auch nicht kalt stehen) und keine zusätzliche Lichtquelle brauchen.


    Boxen nach Bedarf säubern wenn sie verschmutzen oder man neue Futtertiere einsetzt