Beiträge von Gabriel

    Wo steht denn der Köse das man ihnen nur Fliegen und Falter füttern sollte ?
    Es gibt in dem Hobby zahlreiche Mythen welche irgendwann aus Vermutungen entstanden und zwischenzeitlich mehrfach widerlegt wurden. Es gibt einige wenige Arten, welche etwas spezieller mit dem Futter sind, aber auch hier wird das gefressen was da ist, manchmal auch ein Artgenosse.


    Die üblichen Gattungen alla Hierodula und Co sind dagegen keine Kostverächter. Schaben, Grillen, Heuschrecken usw. wird alles bereitwillig genommen. Die Qualität ist wichtig und oft zieht man besser selbst als sie zu kaufen.


    Bei Fliegen ist es auch möglich diese online zu bestellen 😉

    Ich würde aber zu Goldfliegen/Pinkymaden raten. Diese lassen sich besser lagern und halten länger als die Großen

    Bugsinternational hat von einigen Futterinsekten solche mal erstellen lassen. Eher Spielerei als etwas Sinnvolles. Grüne Schaben (Bananenschaben ?) waren da meine ich nicht bei.


    Als Scheibenläufer sind sie etwas müßig zu verfüttern, aber ja, sie werden auch gerne genommen. Ich selbst schwöre ja auf Schokis, aber hat alles ein Für und Wieder mit denen

    Die Viecher sitzen als Larven fast nur im Boden. Dieser sollte möglichst dick sein. Ich kenne Boxen mit mehr als 40cm hohen Böden. Es reichen aber auch 10-15 cm wobei dieser mit der Zeit sich verdichtet. Darauf einige Versteckplätze in Form von Rindenstücken. Als Futter Weißfaules Holz und Laub für den kleinen Hunger und Bananen/Obst, aber Tomaten und Paprika und ab und an eine Handvoll Fischfutter.


    Der Vaselinerand ist gut gemeint und funktioniert auch gegen das Hochlaufen, aber gerade die Männchen fliegen recht gut. Der Deckel der Faunabox müsste also auch nachgerüstet werden.


    Von den Temperaturen her ist der Sommer top. Im Winter wird die Reproduktion deutlich abbauen. Sie mögen es tropisch warm. Ich habe sie im Winter auf den Ofis stehen.


    Ab und an wässern Musst den Boden schon. Sie mögen es feucht (tropisch). Geschummelt hat noch nie was. Zuvor hatten sie es schon verwertet. Überreife Bananen riechen etwas und man sollte eine gute Lüftung haben, aber sonst könnten nur gelegentlich Sämlinge von Tomaten und Co aufkommen, aber selbst die werden gefressen 😉

    die meisten standart tropischen Waldarten können, je nach Herkunft, Temperaturen um die 30C ab. Aber es stimmt schon, es ist das obere Limit. Viele andere Arten sind bis dahin schon nicht mehr oder machen andere Probleme wie ausbleibende Schlüpfe usw.

    Früher war ich der Meinung das man bei 28C und einem ticken mehr ganz gut fährt. Heute mit meinem Bestand eher das oberste Maximum. Besser sogar maximal 26-27C wobei dieses Jahr (vielleicht durch das Wechselhafte) die Haanias das Erstemal auch im Sommer zahlreich schlüpfen, aber auch das legt sich sicher noch sobald es wieder wärmer wird.
    Abseits des Standards, wie bestimmter Hierodulen und Creobroter, kommt da drüben nicht mehr viel in den ”Wäldern“ vor das richtige Tieflandparameter ab kann.


    Was die Generationsfolgen dort angeht, gibt es diese nur teilweise. Viele Arten sind rund ums Jahr in verschiedenen Stadien zu finden. In Regionen mit ausgeprägter Trockenzeit durch das geringere Nahrungsaufkommen weniger, aber es gibt auch die typischen Hotspots wie die Cameron Highlands in denen es fast das ganze Jahr einen hohen Niederschlag gibt. Die Temperaturen sind auch eher niedrig zum Tiefland. Aber Mantiden im Hochland bitte nicht mit dem Hochland verwechseln in denen ganztägig Nebelschwaden stehen und oft auch tagsüber deutlich unter 20 C herrschen. Da findet sich auch nichts mehr.

    So sehe ich das zumindest bisweilen. Bzw. hab das bei Unterhaltungen und aus Geschriebenem so mitgenommen. Gerne kann mich da wer korrigieren der da schon unterwegs war und Gegenteiliges wahrgenommen hat 😉

    Langes Sitzen ist für mich nicht so prickelnd und fürs Laufen … ist ein wenig zu weit.


    Nur noch ein Thema hinsichtlich Gongylus und Winter. Wenn man eh große Schwankungen in Sachen Temperaturen in den Räumen übers Jahr hinweg hat, kommt man eh nicht am Technikwechseln oder Anpassen vorbei. Ich muss hier auch mit deutlich geringerer Schwankung so arbeiten und immer wieder Anpassungen vornehmen. Die Tiere fallen selten binnen ein zwei Tage vom Ast, aber irgendwann ist es selbst der robustesten Art zu arg.


    Ein Zuchtkeller ist immer interessanter durch die eher niedrige Grundtemperatur.
    Energetisch ist das Heizen effizienter als das Kühlen und bei unseren Spitzenpreisen für Energie wird das Ganze eh noch lustig

    An sich kann man robustere Arten durchaus kombinieren (einige Ausnahmen mal außen vor), aber wie du sagtest, der Platz ist immer so eine Sache. Besonders, wenn die Tiere unterschiedliche Verhaltensweisen an den Tag legen. Zu einer gewissen Erhöhung des Konkurrenzdrucks kommt es auf alle Fälle. Mit ein Grund warum für dauerhafte Zuchten oftmals schon kein Mixbesatz und, nicht selten auch, kein Größenmix ein und der selben Art empfohlen wird.


    Ich sah auch schon Terrarien mit über 2000L Volumen in denen das an seine Grenzen kam und die beiden Arten sind nicht gerade klein, von daher die Frage : was verstehst unter Riesenterrarium ?

    Es geht auch deutlich günstiger in Sachen LED. Bauhaus vertreibt diese hier welche Froschler auch gerne einsetzen. Einziger Nachteil, du musst dir ein Netzkabel selbst anschließen. Im Zuge dessen verfällt dann natürlich auch die Garantie bzw. die Gewährleistung insoweit du kein Elektriker bist 😜

    Ok, für den letzten Absatz deines Beitrages zu verstehen Sylfaen muss man auch den Rest lesen 😂


    Zu dem Getier mit den sechs Beinen kann man aber oft sagen das gerade die Futterverweigerer sich gefühlt untereinander aber besser fressen … Omomantis traute ich auch nie

    Jede Phasmide agiert für sich alleine, sprich sie können hintereinander in die selbe Falle tappen … manche Gattungen haben eine gewisse Interaktion in der Gruppe wie zum Beispiel Eurycantha welche sich auch in Gruppen in Höhlen aufhalten, aber nicht zwangsläufig immer die selben Tieren immer in den selben Höhlen/Versteckplätzen. Sie dulden sich wohl eher mehr als andere.


    Von Phyllium und den Schwestergattungen ist das nicht bekannt und für Höheres darin zu erkennen … naja es war vermutlich kein Champignon …


    Sie regulieren ihre Ablage lediglich nach der Umgebung, sprich gibt es Futter oder müssen sie hungern, ist es zu warm, zu kalt usw. und das ist auch eher Stoffwechselbedingt als bewusst umgesetzt. Abzählen tun sie auch nicht, selbst sollten sie das können, ist es in rund 20 Metern Höhe eher schwierig Eier auf und in einem Blätter übersäten Waldboden zu erkennen.

    Das Anfressen ist teils auch von den Tieren gewünscht. Es gibt zumindest Theorien darüber das die Tiere so sich besser tarnen möchten. Bei genug Platz, insbesondere der Fläche, und geringer Individuendichte kommt es eher selten vor. Von daher bleibt es wohl bei der Theorie auch.


    Paarungsverhalten, insbesondere jene nach dem Aufspringen/Aufkrabbeln der Männchen unterliegen oftmals einer Art Ablauf und Kommunikation/Interaktion untereinander selbst wenn die nur auch eine Irritation des Gegengeschlechts basiert. Im Grunde ist das bereits schon die Pheromonabgabe der Weibchen auch schon.


    Das die Tiere nicht vom Becken weglaufen/fliegen ist mit dessen Standpunkt und dem Zeitraum des Ausbüxen oft gut zu erklären. Die Tiere zieht es am ehesten hoch, wenn es nicht mehr weitergeht wird geschaut ob irgendwas anlehnend ist. Die Hauptaktivitätszeit von den meisten Phasmiden ist nachts (übrigens auch der meisten Mantiden, aber diese sind eher flexibel unterwegs, wenn sich die Möglichkeit bietet). Tagsüber wird sich versucht zu tarnen. Einige Gattungen wie zum Beispiel Archioptera mal außen vor

    Aus eigener Erfahrung mit der Jungle Dawn auf recht flachen Becken, kann ich dir sagen die hat Power 😜

    Ich habe sie mittlerweile bei gut 20cm Abstand über 30cm Becken. Bei nur 10cm verbrannte sie einige Pflanzen und es kam vermehrt zu Gelb- und Rotfärbung als Schutzreaktionen. Den Tieren machte das starke Licht augenscheinlich nichts aus. Es wurde sich nicht mehr versteckt oder unter Blätter zurückgezogen wie bei anderen Lampen.


    Als grobe Vorstellung der Leistungsfähigkeit: einige Froschler versorgen mit der 15 Watt Version 50er Würfel 😉


    Mir ist das aber zu dunkel. Ich würde die 15 Watter auf rund 40cm Würfeln empfehlen. Darunter auf alle Fälle dem Abstand zum Becken stark vergrößert.

    Die Lampe hat nur eine passive Kühlung und kann Stauwärme nicht ab. Ich betreibe sie mit dem Beleuchtungskasten nach vorne gänzlich offen und selbst da wird es im Sommer zeitweise kritisch.

    Extrem sinnvoll ist auch die Möglichkeit der Verbindung mehrerer Lampen (bis zu 10) miteinander und sogar die Kombinationsmöglichkeit mit den T5 Balken von Arcadia.


    Für Reptilien ist sie nur absolut nichts durch die Lichtwellen die sie abdeckt, aber Mantiden können sie gut ab 😉


    Das Forum existiert schon einige Jährchen. Ab und an wird es überarbeitet oder ein Update aufgespielt oder es gab auch schon einige Tage Probleme mit dem Laden, aber eigentlich war es sonst nicht Offline

    In der Natur ist die Ausfallrate unter Anderem auch angelehnt an das Nahrungsangebot. So gibt es mal gute, aber auch mal schlechte Voraussetzungen für eine Generation. Trockenzeiten sind zum Beispiel so ein Fall. So müssen die Tiere auch mit dem langen Aussetzen der Regenzeiten klar kommen. Der indische Bundesstaat Tamil Nadu oder Kenia sind da nur zwei Beispiele der letzten Jahre.


    Der Stoffwechsel der Tiere ist im Freiland nochmal eine andere Hausnummer als in Gefangenschaft. So verhungern WF Tiere auch mal schnell binnen einiger Tage in der Zwischenhälterung ohne Versorgung

    Eigentlich ist es ein Spagat zwischen Trocken und Nass bei dem Milben leben. Sie können weder das Trockene ab (zumindest die typischen Futtermilben) noch das sehr feuchte (Milben saufen im Wasser ab und das wissen sie).


    Die Ansätze im Wasserbad hilft nur mit einem Tropfen Spüli um die Oberflächenspannung zu neutralisieren, aber auch das hilft nur eine Weile und ist eher pflegeaufwendig, wenn es auch den Vorteil mit sich bringt das die Ansätze weniger Feuchtigkeit verlieren (durch die Verdunstung der Wanne) und durch das Wasser die Temperatur quasi eingestellt werden kann. Das Wasser verdunstet aber schneller durch die fehlende Oberflächenspannung und verdreckt recht zügig. Auch bildet sich ein Bakterienrasen auf den Oberflächen der Wanne und der Becher was nicht schlimm ist, aber die Fläche eher gelig wird.


    Ein tolles Mittel, wenn ich es nicht schon erwähnt hatte, und welches in der Froschszene auch über die Vogelhaltung Einzug hielt, ist Milban. Das Zeug wirkt gänzlich ohne Pestizide und wird auf die Standflächen der Dosen gestrichen (nicht in die Dosen oder in Kontakt zu Drosis und Maden !). Wenn es ausgehärtet ist, hat es eine Konsistenz wie pudrige Farbe. Es löst sich aber nie vollständig ab (dafür braucht es schon heißes Wasser). Die Oberfläche soll wohl wie ein Feld auf feinsten Glassplittern sein, aber auf Basis eines Muschelgrints. Einatmen sollte man es zwar nicht, aber ich verwende es nun auch eine Weile und merke da nichts. Wenn Milben durch das trockene Milban laufen verletzten sie sich an dessen Oberflächenstruktur und vertrocknen binnen weniger Sekunden. Sie kommen nur wenige Zentimeter weit, wenn sie Glück haben. Allerdings passiert Selbiges auch mit Drosis und sicher auch mit Mantiden sobald sie durchlaufen. Aber solange die bestrichenen Flächen für diese nicht erreichbar sind und auch ein Abfallen/Hineinfallen des Milbans in andere Behälter nicht möglich ist, passiert selbst auf die Terrarien/Boxen gestellt nichts. Ich trage Milban gerne in größere Boxen oder Schalen (von Minigewächshäusern zum Beispiel) auf und stelle darin die Drosoansätze mit Abstand. Es funktioniert tadellos. Zumindest Seuchen sich die Milben nicht mehr durch die Gegend

    Und laufen als Adulti extrem gut glatte Flächen 😜

    Sind aber mit Vaseline-Rand relativ gut händelbar.


    Mir fällt auch nichts ein was alle Kriterien abdeckt.
    Einen Tod muss man manchmal leider auch sterben

    Vor Jahren hatte ich hier auch lobata nach Geschlechtern getrennt in Gruppen gestreut von subsub bis adult.
    Es kommt aber immer auf die Tiere an die man hier kombiniert. Manche sie eigener als andere. Damals gab es keine Probleme, nur die Nachzucht bekam ich nicht hin (Deroplatys und ich sind nicht soooooo die dicksten Freunde … ist wie so oft, man steckt nicht drin. Die Terrarien waren damals sehr dicht bepflanzt und mit Ästen versehen. In 35x30x30 saßen fünf Männchen und sicher wären noch mehr miteinander klar gekommen darin. Die beiden Weibchen waren zickig. Mal saßen sie nahe beinander, mal drohten sie sich bei Sicht sofort an. War tagesabhängig. Die Aufzucht klappte damals auch relativ gut in Gruppe, aber ich sehe es wie Othopi, wenn man nur wenige Tiere hat und damit ziehen möchte oder große Sympathie für hat ist die Gruppenhaltung nur für wenige Arten etwas. Bisher kam mir nur Metallyticus unter bei welchen ich nie einen Kannibalismusfall in untereinander ähnlich großen Stadien sah. BTW ist dir das mal untergekommen Filvy ?


    Desiccata waren schon deutlich ruppiger. Ich erinnere mich auch noch dunkel daran das sie im alten Mantodeenforum nicht als ganz typische Deroplatys liefen. Sie sind deutlich aktiver und weniger abgeneigt größerer Beute gegenüber. Fast schon Hierodula like. Sie zog ich auch mal in Gruppe auf was lange gut geht, aber die Weibchen setzten sich irgendwann durch und gingen die Männchen vermehrt an. Bei genug Platz lassen sie sich aber selbst in Ruhe. Hatte damals zwei oder drei Weibchen zusammen. Ich bekomme nicht mehr zusammen ob das Video damals von Nico oder Oli war, aber darauf waren auch mehrere desiccata Weibchen von sub bis adult in einem Terrarium zu sehen und sie zogen die Art eine Weile und hatten genug Tiere um eventuell gelegentliche Übergriffe auszugleichen.

    Zu der Gruppenhaltung von Männchen lassen sich, bis auf wenige Ausnahmen, selbst die aggressivsten Arten adult zusammen halten. Ab und an hat man aber auch ein sehr mutiges Tier bei was durchaus auch einen Artgenossen platt machen kann. Ist aber eher die Ausnahme und passiert selbst mit besagtem Tier nicht regelmäßig. Ich hatte mal ein Maju Männchen was sich eine adulte Argentinische Waldschabe schnappte und fraß. Machte er aber auch nur einmal. Versucht man die Gruppenhaltung von sub Männchen der gleichen Arten kommt es schon eher mal zu Übergriffen. Obwohl man muss sagen sie sind schon wohl bis zu einem gewissen Punkt lernfähig und lassen sich in Ruhe. Peter schrieb hier auch mal von der Gruppenaufzucht und Haltung von Maju Weibchen. Natürlich mit großen Verlusten, aber die Überlebenden waren die Fittesten und quasi abgebrüht untereinander. Ich hatte letztes Jahr fast 60 Majus bis L4/5 in einer Braplast aufgezogen bis ich sie weiter gab. Nicht einer fehlte ein Bein nichtmal einer Tarse ! Und manchmal hat man dann Individuen dabei die reduzieren sich in der selben Dose bis auf 15 Tiere … selbiges erlebte ich auch mal bei Schizocephala. Man darf die Eigenarten nicht unterschätzen. Ist wie bei dem Phyllocrania Männchen bei dir Othopi