Beiträge von Gabriel

    und vergessen zu antworten. Alle Zuchtstämme aller Arten basieren auf Wildfang. Bei den Tieren ist es weniger problematisch als bei so manchem Reptil und selbst da ist es wenig problematisch, wenn es in Maßen und ohne zeitgleicher Habitatszerstörung ablaufen würde. Aber der Mensch halt … ein anderes Thema.


    Der große Nachteil ist wie gesagt, das dir keiner sagen kann woran es hängt sollten sie zicken machen die über den Standart hinausgehen.


    Kerf hatte zuletzt auch noch L3er für 25,- rund drinnen. Aber er zog auch schon von Bartek 😅

    Hab leider die Bilder nicht mehr auf dem Handy. Lade gerade das alte Tablet, vielleicht sind sie da drauf noch.


    Eigentlich sind gerade verdichtete Böden nicht so das Wahre. Ich mische nur wenig Feinmaterial unter viel Grobmaterial wie Pinienrinde. Momentan bin ich ganz zufrieden mit den Fertigmischungen von Marco 😬 (Junglevibes).


    Das Besiedeln durch Springschwänze und Co funktioniert auch, aber wenn du starke Resteverwerter suchst kommst du an Asseln nicht vorbei. Kubaner ziehen einem alles weg, aber sind auch an allem interessiert. Pflanzen können auch was abbekommen. Tiere nur, wenn sie geschwächt sind oder anderweitig beeinträchtigt (zum Beispiel bei der Häutung abgeschmiert).


    Schimmel kommt nur auf, wenn das Becken frisch ist, was drin ist was da nicht reinpasst oder die Lüftung nicht vernünftig arbeiten kann. Thema Lüftung, Idolomantis brauch viel und hat auch gerne gutes Licht.


    Rückwände kann man gut auf die verschiedensten Arten beflocken. Hatte schon Styropor als Trägerfläche und drauf 2KPU von Dendroshop, Jungfernkork (erste Korkernte mit starker Struktur) oder was auch sicher top funktioniert, Aquariensilikon beflockt mit Pinienrinde und Feinmaterial. Mittlerweile bleibe ich da bei bewährten Materialien. Holzleim zum Beispiel beginnt bei Feuchtigkeit sich zu lösen und wird auch von Kleinstgetier gefressen.
    Bei Silikon auch nur noch Aquariensilikon und mindestens 3 Wochen in einem anderen Raum bei 20C und mehr ausgasen lassen. Die Essigsäure macht sonst vieles platt.

    Die IG hatte mal einen Haltungsbericht herausgegeben mit Beckenmaßen von 120x60x60 (Breite x Tiefe x Höhe). Selbst da fand und finde ich die Höhe von 60 cm verschenkt, aber wenn ich es noch richtig im Kopf habe, wurde diese mit 100 Watt Strahlern im Becken auch geheizt. Die Tiere sitzen auch später nur an der Decke. Wenn einzelne Tiere dauerhaft tiefer sitzen oder an den Wänden, hängt das schon an zu geringen Platzverhältnissen. Kleine machen das aber noch oft. Später sitzen sie wie festgeklebt oben.


    Für mich eines der besten Fertigbecken für Empusiden ist das Exoterra 90x45x45 in Kombi mit zwei mindestens 50er Bright Suns. Eventuell auch zwei 70er aber auch, abhängig vom Raum und der gewünschten Ausleuchtung. Große Lüftungsflächen sind hier nur von Vorteil selbst wenn man sich dann quasi zu tote heizt

    Das Dunkle sind trockene Blütenstände irgendeiner Staude.

    Viele Terrarienpflanzen sind sogar epiphytisch angepasst. Nährstoffmangel braucht da oft einige Monate länger um sich überhaupt bemerkbar zu machen und die Pflanzen haut es nicht gleich weg. Eher noch verdichten sich mit der Zeit feine Böden, aber auch das dauert seine Zeit, wenn man nicht gleich klatschnassen Humus eingearbeitet hat. Das Asseln bei Nahrungsmangel auch an lebende und gesunde Pflanzenteile gehen ist leider bekannt. Auch die beliebten weißen Asseln tun das, wenn auch erst ab einer gewissen Populationsdichte an Anlehnung an das Nahrungsangebot. Ich bin schon eine Weile dabei die hier auszurotten. Mühselig, wenn die einmal drin sind hat man schon verloren.

    Gute Anlaufstellen für Pflanzen ist zum Beispiel BensJungle, aber es gibt zahlreiche andere Anbieter auch. Dehner hat auch oft schöne, einfache Pflanzen. Wenn es etwas Exotischer sein soll braucht es den Kontakt zu anderen Terrarianer. Gerade die Froschler haben vieles Brauchbares. Manche bieten auch bei Kleinanzeigen, Facebook oder in WhatsApp Gruppen ihre Jungpflanzen an.


    Empusiden sitzen gerne an der Decke. Gerade bei den Unfallkünstlern wie Idolomantis und Idolomorpha sind eher flache Becken ohne großartige Einrichtung die im Weg hängt, nicht verkehrt. Viele dünne Äste und Staudenstücke mit einigen Millimetern Abstand zur Decke angebracht sind dabei top. Einige Unregelmäßigkeiten an der Decke nehmen das Schlichte weg und bieten Deckung voreinander. Blätter sind dabei nicht verkehrt. Es geht aber auch künstlich. Exo Terra hat einen Kunst-Ficus im Sortiment der sein Geld wert ist. Die Blätter lassen sich im 5er Strand abtrennen und mit Heißkleber fix einkleben. Die Rückwände sollten mit steigender Größe grober werden damit sie mehr Halt daran finden. Sie kommen auch glatten Kork hoch, aber nur sehr mühsam und wenn’s fix gehen muss oder es drauf ankommt gehts gerne mal auch schief.


    Momentan geht es damit aber wie du es hast.


    Die Tiere sind aber L1/2. L1 ist schwarz, L2 Braun mit mal mehr mal weniger Rosatönen. Vermute du hast sie aus Polen ? Dann sind es sicherlich Schlüpflinge aus WF Ootheken.


    Für den Einstieg wären größere Tiere besser gewesen. Bei solchen kann es passieren das sie dir einfach zusammenklappen ohne ersichtlichen Grund und da keiner den Stamm kennt auch ohne mehr Infos zu. Vermutlich kommen sie immer noch aus Tanzania. Mehr bekommt man leider nicht mehr raus.


    Wie ist das Folgebecken von den Maßen her geplant bzw. was wird es ?

    Wachsmottenansätze schimmeln nur bei übermäßiger Feuchtigkeit in Kombination mit schlechter Lüftung. Die gelaufen Ansätze schimmeln fast immer, wenn man sie nicht umpackt. Eine Dose mit Edelstahlgaze als Deckel reicht vollkommen. Nur sollte die Dose eher dick sein, dünnwandige Büxen wie Heimchendosen fressen sie durch.


    Mit dem Wildfutter fängt man sich eher selten was ein. Viele fangen regelmäßig im Sommer Wiesenplankton und hatte damit nie Probleme. Und sind im Hobby teils schon recht lange und weit vorne bei 😉

    Ich mache das nur nicht oft weil die Viecher auch so schon einen guten Kampf hinter sich hatten um soweit zu kommen. Honigbienen bekommen da noch den Hintern gepudert im Vergleich.


    Terflys / Stubenfliegen gehen auf der Größe auch noch, aber große Larven oder gar Adultis bekommst die Griese mit die nur damit zu füttern. 12-14cm Adultgröße sage ich nur und sie sind recht massig.


    Einige Tage bei Tags 22C haut die auch nicht um. Nachts kann’s auch kühler sein. Kleine Larven machen keine großen Probleme, wenn sie vernünftig sitzen. Die Probleme kommen erst, wenn sie größer werden. Wenn man morgens etwas sprüht reicht den Kleinen. Bei Großen (subsub/sub) musst du wesentlich mehr Sprühen.
    Bei der Luftfeuchtigkeit nicht stur auf die Technik verlassen. Im Zweifel Pflanzen dazusetzen, welche die Tiere nicht stören und vielleicht sogar noch nutzbar für sind. Windengewächse hatte ich gerne drin, andere schon Süßkartoffeln, Passionspflanzen, usw.

    An Goldfliegen und deren größere Verwandtschaft wirst wohl nicht vorbeikommen bei Idolomantis. Wachsmotten werden zwar auch gefressen, aber damit große Tiere zu versorgen ist nicht einfach, abgesehen davon das sie tunlichst am Tag nicht fliegen wollen. Was mit bei Wachsmotten in letzter Zeit auch auffiel, das ich, nach öfteren Verfüttern auch mal kurzzeitig kotzende Tiere hatte. Ich vermute aber auch das die Ansätze daran die Hauptschuld hatten wobei ich sowas auch noch nicht hatte …


    Was die Tiere auch gerne greifen sind Honigbienen (keine Wespen, die mögen sie nicht so sehr). Aber da ist die Zeit auch bald vorbei und deine Tiere zu klein.

    Goldfliegen züchtet kaum wer noch selbst. Der Versandhandel, örtliche Zooladen oder (am günstigsten) ein Angelladen bietet sie dir in Madenform (Pinkymaden) jederzeit an. Die dauerhafte Versorgung mit muss etwas geübt werden und du musst dich damit abfinden sie im Kühlschrank zu haben 😜

    Dafür bietet der Angelbedarf aber auch blickdichte Dosen mit feinster Lochung im Deckel. Schauen aus wie Tupperdosen.


    Ein kleiner Tipp noch von mir, gerade am Anfang, wenn man noch nicht so den Dreh mit den Fliegen raus hat. Such dir andere Halter in der Umgebung und vernetzte dich. Der Wissensaustausch ist auch nicht zu unterschätzen.


    Und zu den Katzen : wir haben hier sechs von dem Schlag. Fliegen überleben nicht lange im Raum. Genauso wenig Motten, Käfer, sogar subadulten Wanderheuschrecken sind schon verschwunden 😂

    Mantiden sind für gewöhnlich zu jeder Tages und Nachtzeit aktiv. Am Aktivsten sogar eher noch nachts.


    Drosis reagieren auf Licht. Es gibt übrigens auch Arten welche ohne Licht nachgezogen werden können, aber die Meisten kommen ohne Licht nicht zurecht.
    Nur blöd sind die Viecher auch nicht. Oben ist es meist trockener und sie suchen aktiv die Feuchtigkeit oder laufen, naturgemäß, nach unten um der Wärme zu entgehen. Ab und an aufschrecken und sie laufen wieder überall herum oder flugfähige ziehen / fangen. Aktuell ist die beste Zeit für 😉

    Einfach etwas Obst oder noch besser Hefebier auf eine saugfähige Unterlage geben und in einer Dose platzieren. Funktioniert tot sicher.


    Oder du steigst schon auf Goldfliegen um. L2 Idolomantis kämpfen noch arg mit (wenn es Größere sind) L3er haben keine großen Probleme mehr mit.


    Zum Abschluss noch, bei Mantiden sind es Larven, bei Phasmiden (zum Beispiel) Nymphen

    Bei dessicata hatte ich es schon gehört, aber bei den anderen Arten ist es mir auch neu. Aber vermutlich wird auch kaum ein Tier größer werden und noch weniger adult. Die meisten Arten die zur Parthenogenese fähig sind, sind wenig erfolgreich dabei. Abgesehen von Brunneria borealis und zeitweise Acontista

    Eine milbenfreie Umgebung ist, außerhalb von gewissen Laborräumen, auch kaum realisierbar. Sie gehören mit zur Microfauna eines jeden Wohnraumes und jedem Beckens.


    Natürlich müssen das nie die selben Arten sein. Für gewöhnlich schleppt man sich auch früher oder später Raubmilben mit ein, welche sich, nebens Springschwänzen und Co, auch ihre Vetter gerne mal gönnen (je nach Anpassung).


    Die Parasitären sind eher selten zu bekommen und gehen auch nicht an alles. So hatte ich mal eine parasitäre Art auf einem WF Scolopendra hardwickei welche an Mantiden, die direkt daneben standen, kein Interesse hatten. Ok bei Hundertfüßern hat man oft diese Milben mit im Boot.


    Bei Schaben kommen auch oft Milben als Untermieter mit vor, aber dazu kann Merle sicher mehr sagen.


    Die Larven mancher kleineren Mantidenart fressen auch gelegentlich Milben. So zum Beispiel Haania orlovi, aber eher beiläufig, wenn mal eine ihren Weg kreuzt

    Kurzum nein, du kannst dem Tier nur möglichst gute Laufflächen bieten, aber sonst muss es sich selbst arrangieren. Festkleben und andere Versuche das Tief zu fixieren gehen in der Regel schief.


    Oft brauch es zwei Häutungen bis sie fehlende Beine neu bilden. Es gibt aber auch Fälle bei denen kein Regenerat gebildet wird

    Aus dem Stegreif ist mir jetzt keine Pflanze bekannt welche ein Futtertier für eine Mantide giftig machen könnte und es diese selbst überlebt. Einzig wenn es ein Herbizid aufnimmt und daran selbst am sterben ist.


    Heuschrecken und Schaben sind nicht ohne was das Anfressen von Mantiden angeht. Selbst adulte Weibchen, welche schon solche jagen, wurden schon die Flügel angefressen (erinnere mich da an einen Post von cawi) und Schlimmeres passiert.


    Die unkontrollierte Vermehrung so manches Futtertieres wären auch noch so ein Thema.


    Ein super Dauerfuttertier sind Ofenfische. Das Terrarium sollte aber sehr gut abgesichert sein, wenn einem die Begegnung außerhalb stört.
    Das große Aber bei diesen ist : sie sind nicht zwangsläufig ständig vom Futtertierbedarf zu bekommen (von Privat aber schon / mittlerweile), nicht alle Mantiden nehmen sie als Hauptfutter an, sind jetzt auch nicht die Größten Futtertiere und sie verstecken sich gerne am Tag

    Zumindest theoretisch können sie Mantiden überwältigen. Aber die meisten unserer Einheimischen jagen so stark bodenorientiert und nur nachts, dass das fast unmöglich erscheint. Hatte auch schon eine Weile zwei Steinläufer mit eingeschleppt in ein nem Becken mit Ephestiasula, aber auch schon einige Jahre zurück.
    Die große Verwandtschaft ist da aber anderes gepolt. Scolopendra und Co kennen da weniger Rückhalte und kommen, zumindest nach meiner letzten Info, schon bis Südösterreich vor. Eventuell finden sie auch irgendwann den Weg weiter nördlich

    Die meisten Milben sind eher unbedenklich für Mantiden. In der Regel sind es Futtermilben und/oder Raubmilben welche nur an anderen Milben, Springschwänzen und anderem Kleinkram interessiert sind. Früher oder später hat man sich Raubmilben aber auch so eingeschleppt und wird sie nie wieder los 😉


    Einen komplett Milbenfreien Drosoansatz bekommt man nur unter Laborbedingungen hin. Außerhalb dieser bleibt es einem nur übrig die Anzahl so lange wie möglich gering zu halten. Gerade im Sommer ein schweres Unterfangen weil die Ansätze gerne austrocknen

    Bei Majus ist mir auch schon aufgefallen, das wenn die warm stehen (um die 30C) das sie nicht vernünftig legen und kaum bis garnichts schlüpft. Einzelne Tiere versterben aber auch mal unter der Durchschnittlichen Lebenserwartung. Man steckt nie drin, aber ich glaube auch nicht das es das Futter war, insoweit es in Ordnung war natürlich.

    Ich füttere die Fliegen gerne mit Fruchtbabybrei. Weniger Geklebe Aja bei Honig 😉

    Kommt auf die Terflys an. Ich hatte die auch mal selbst gezogen und dabei die Sorte Milben abbekommen die man nicht möchte, sprich die sich parasitär vom Tier ernähren. Zumeist gehen sie denen an die Augen und Schreitbeinansätze, also den Stellen welche relativ dünnhäutig sind.

    Aber Hierodulen bekommst auch einfacher ernährt als mit Terflys. Schaben, Heuschrecken, Ofenfische usw. wird alles, passend der Größe, genommen. Ein Allrounder sind Schaben passender Endgröße wie Argentinische Waldschaben aber auch Schokoschaben. Die kleinen Larven sind super für die Aufzucht und den Rest kannst dir denken 😉

    Braucht nicht viel Platz und kostet wenig. Musst nur angepasst an die Anzahl deiner Pfleglinge die Zucht aufbauen, sonst wirst du schnell überlaufen.

    Rein über den Onlinehandel führt immer mal wieder zu Engpässen. Sommer und Winter sind schlechte Zeiten für den Versand und man muss immer mal wieder mit Ausfällen rechnen selbst wenn die Paketdienstler nicht streiken. Mit eigenen Zuchten bist du abgesichert und es macht ordentlich Laune, wenn es läuft 😊

    Die Grillen solltest nur zeitnah von dem Pelletfutter absetzen und mit Haferflocken und Frischfutter versorgen. Sonst spricht nichts gegen. Nur bis eine Hierodula mit Fahlschaben Masse hat dauert es etwas 😂


    Muss ich mal nachlesen. Chris weiß es eigentlich besser.

    Unsere Carmen schrieb mal so schön das schon ganze Generationen an Majus (aber auch anderer) nur mit Heuschrecken groß wurden und sich vermehrten 😊

    Zumindest erinnere ich mich noch dunkel dran bekomme glaube nur den Wortlaut nicht mehr 1zu1 hin.


    Die Meisten füttern ihre Fliegen auch nicht und Wachsmotten nehmen keine Nahrung mehr auf. Viel kommt damit nicht ins Tier.


    Kerf hat oft gute Pinkys.


    Woher kommst du denn ?

    Edit: in Hamburg gibt es keinen vernünftigen Angelladen ? Kann ich mir kaum vorstellen 😉