Beiträge von Kraehe

    Moin..

    irgendwann sind es so viele, dass sie nicht mehr hinter die Rückwand passen😬

    Der Satz des Tages :rofl:

    Danke dafür ;)


    Ist die Frage, wie sehen die sonstigen Versteckmöglichkeiten aus die Du hast? Erfahrungshalber bevorzugen Sie vor allen anderen Verstecken ein Rinden- oder Holzstück das fest auf feuchtes Substrat gelegt ist. Also hinlegen, und nochmal mit etwas Kraft oben drauf drücken.


    Als Köderfutter kann ich auch eine hohe Empfehlung auf Gurke legen (unbedingt mit den Kernen, da fahren meine Destruenten alle drauf ab).


    -Kraehe

    Moin...


    Mit Zebrakraut meinst Du Tradeskantia zebrina, oder? Die ist ungiftig.

    Wir haben auch schon öfter Phasmiden verfüttert die Zebrakraut zu fressen hatten und nie irgendwelche Auswirkungen auf unsere Gottesanbeterinnen feststellen können.


    Wie dick ist die Dame denn noch? Wenn sie grad ne Oothek gelegt hat und nun alles ausspuckt was sie frisst müsste sie ja halbwegs schlank sein..

    Hat sie irgendwelche merkwürdigen Flecken die vorher nicht da waren?

    (Foto bitte?)


    Temperatur rauf ist bei Kotzerei aber immer ein guter Ratschlag.


    Ich möchte an der Stelle jedoch auch ganz vorsichtig drauf hinweisen dass das Tier schon 4 Monate adult ist ... Generell können weibliche Hierodula sp zwar deutlich älter werden, aber es bewegt sich im Rahmen des Möglichen, dass dein Tier einfach schon Alterserscheinungen zeigt.


    Ich drück die Daumen dass sie sich berappelt.


    -Kraehe

    Moin..


    Hm, Deroplatys hätten wir z.B. und ich glaub da wärn sogar kürzlich welche geschlüpft? Müsste ich den 1.0 fragen (ich hab da nicht ganz den Überblick welches Becken gerade welche Ootheken beherbergt).


    Home of Insects ist generell schon ok, ist halt ohne Böswillen hinter der Aussage trotzdem ein Händler ;) und ich glaub die Hymenopus zieht er auch nicht selbst nach. Was Händler angeht kann ich zugegeben auf keinen zeigen um dem meine absolute Empfehlung auszusprechen, ich kann dir aber sagen dass ich niemals bei Interaquaristik einkaufen würde, wenn das vielleicht schon hilft. :pardon:

    Alle mehr oder weniger reinen Wirbellosenshops sind davon abgesehen schon ok. Home of Insects, Insektenliebe, Mantidenzimmer und wie sie alle heißen - go for it. Da kann man vor Bestellung, auch wenn das im 'Artikel' selbst nicht angeboten wird, mal per Email anfragen obs eine Geschlechtsbestimmung gibt. Mehr als "nein" sagen kann ja eh keiner und wenns Angebot nicht passt, kauf einfach nicht dort.


    Wenns auch ein Privater sein darf (sind meist die, die selbst nachziehen, und ganz oft auch die, wo die Tiere aus den verschiedenen Shops herkommen), ist terraristik.com die mMn beste Anlaufstelle zur Suche. Ruhig auch auf Anzeigen reagieren die schon etwas älter sind, meist sind mehr Schlupfe vorhanden als inseriert werden, oder von inserierten Schlupfen noch größere Nymphen zur Verfügung.

    Bei Privaten lohnt nach dem Geschlecht fragen immer (wenn bei mir jemand nach einem Einzeltier fragt und es net grad die winzigsten Nymphen sind, guck ich dem Tier aber auch ohne Nachfrage untern Rock und schau dass ich ein Weib vergebe).


    Was das angeht "L4 bestellt, L5 bekommen". Es dauert grad mal um die 10 Tage bis sich das ändert ;) pack nochmal 14 Tage obendrauf ist die inserierte L4-Nymphe schon L6. Es sind halt trotzdem Lebewesen die weiter wachsen und altern, auch wenn sie zum Verkauf stehen. Deshalb bieten wir idR nie Nymphen mit benanntem Stadium an.


    -Kraehe

    Moin..


    Zum Abschätzen wie wahrscheinlich Pestizideinsatz an den Pflanzen war:

    Was für Pflanzen sind denn neu reingekommen? Ich würd da grad nix sehen was klassischerweise eingenebelt wird muss ich zugeben. Und wenns tatsächlich an Pestiziden lag, die eine Gottesanbeterin ohne direkten Kontakt umbringen würden, würden mMn zumindest ein paar Asseln auch die Beine in die Luft strecken.


    Ich mein. Nix für ungut aber das Tier wirkt auf dem Foto schon auch sehr dünn. Ein paar Tage Futterpause sind zwar idR kein Thema, 5 Tage sind für so eine kleine Nymphe aber schon sehr lang.


    Dazu sei allerdings auch gesagt, dass Hymenopus auch bei erfahrenen Haltern laufend Probleme machen. Nymphen die einfach so aufhören zu fressen und dann tot umfallen gehören bei der Art einfach dazu. Wenn wer fragt rate ich von der Art als Einstieg üblicherweise ab, da die Unberechenbarkeit in der Aufzucht sehr frustrierend sein kann.

    Bei den kleinen Furunkeln muss man nicht mal was falsch gemacht haben dass sie umfallen.


    -Kraehe

    Moin..


    Du weißt also nicht was passiert ist, nimmst aber einfach an dass das Tier ein-/zerquetscht worden ist, weil....?


    Auf dem Foto erkennt man nicht besonders viel. Es wirkt als hätte das Tier die Beine in einem "death curl" anzuziehen begonnen und ist (war?) ziemlich schlank.... mMn ist das Tier nicht eingequetscht worden.


    Wann hattest Du vor gestern/heute zuletzt gefüttert und was / wie viel?


    -Kraehe

    Moin..


    Die Art hatt ich zwar noch immer nicht, aber Futterdichte schützt nicht zwingend vor Kannibalismusausfällen.


    Zumindest als Erfahrungswert von den Arten, die wir bisher so hatten und erfolgreich nachgezogen haben wars idR so, dass die Jungtiere im Gemeinschaftsbecken sich auf der Suche nach dem 'besten Platz' auch bei hoher Futterdichte gegenseitig gefressen haben.


    Viel Glück für die übrigen Ootheken <3


    -Kraehe

    Moin...


    Große Asseln können definitiv übergriffig werden, ich hab schon Stories gehört wo kletternde Asseln Mantiden in der Häutung gefressen haben und definitiv wissen tue ich dass manche größere Asselarten lebende Achatschnecken fressen.


    Ich würd als Beibesatz bei den kleinen Weißen bleiben.


    -Kraehe

    Moin..


    Ohne die Art je gehabt zu haben halte ich die Tageswerte für zu niedrig.


    Miomantis kommen aus Südafrika oder? Peil mal so 27-28°C als Tagwert (mit um die 55% RLF) an, das sollte passen. Die Nachttemperatur darf dann auch etwas weiter absacken, nur nicht unter 15°C.


    -Kraehe

    Moin...


    Die Jungtiere brauchen vor Allem viel Lauffläche.

    Ob Du dafür lebende Pflanzen wie Schleierkraut einbringst oder irgendwelche dünnen, stark verästelten Zweiglein ist den Tieren egal ;) selbst auf Holzwolle fühlen die sich wohl, solange die Parameter außenrum stimmen.


    Ich drück die Daumen für Schlupf und Aufzucht!


    -Kraehe

    Moin...


    Hm, ich hatte die Art bisher nicht, die Tiere werden aber so um die 10cm groß.. In dem Becken würde ich persönlich dann vermutlich nur ein Einzeltier halten. Mit einer kleinen Gruppe (3-4 Tiere) würd ich bei der Art ab einer Grundfläche von 40x40cm anfangen.

    Andere sehen das möglicherweise anders, ich bin zugegeben halbwegs "feig" wenns ums Vergesellschaften von Predatoren geht ;) vermutlich klappt die Beckengröße auch mit 2 Tieren. Man darf dann aber nicht beleidigt sein, wenn doch eins hopps geht.


    Seitenwände sind mMn nicht unbedingt nötig, wenn es doch mehr Tiere werden sollen. Nur sollte man versuchen genügend Ausweichmöglichkeiten zum Glas anzubieten. Im Prinzip würden also noch eine Hand voll vertikale Ästchen schon ausreichen. Ich mein, Mantiden sind ja üblicherweise eh nicht am Boden - ist also nicht so als würden sie da ne Autobahn brauchen. Nur WENN sie mal weshalb auch immer unten sind, sollten sie wieder nach oben kommen können.


    Für ein einzelnes Tier würden die Aufstiegsmöglichkeiten mMn passen, da es ja keine Artgenossen ausweichen müsste.


    -Kraehe

    Moin..


    Gongylus können nicht an Scheiben laufen. An Aufstiegsmöglichkeiten müsstest Du evtl nachbessern.

    Davon abgesehen wenns von der Größe passt und Du die benötigten Parameter schaffen kannst, warum nicht?


    Wie viele Tiere planst Du da einzusetzen?


    -Kraehe

    Moin..


    Schwer zu sagen ohne es zu sehen. Wenn sich das Tier davon gestört fühlt wird sie es amputieren. Nachdem sie schon adult ist wächst dann zwar nix mehr nach, allerdings muss sie sich auch nicht mehr häuten (wobei fehlende Tarsen ja problematisch sein können).


    Kurzum, lass sie mal machen. Bevor das Beinstück sich nicht verfärbt würd ich da nicht eingreifen, die Mantide weiß schon was sie macht ;)


    -Kraehe

    Moin...


    Ich hatte die Art bisher leider nicht und hab daher keine Ahnung ob man die Farbe der späteren Unterflügel schon in der Flügelscheide so deutlich sieht. Mir wäre aber auch kein "Krankheitsmuster" bekannt bei dem sich die Tiere gelb verfärben.


    Da die Flügelansätze aber der Form halber schon stark nach einer anstehenden Häutung aussehen, wird es vermutlich so sein dass man da einfach die spätere Farbe durchschimmern sieht.

    Ich drück dem Tier die Daumen für ne gute Häutung ;-) .


    -Kraehe

    Moin..


    Anfüttern empfiehlt sich schon, es hält nicht "nur die Fliegen länger am Leben". Frisch geschlüpft ist an Fliegen kaum was dran außer knuspriger Luft.


    Alles was die Fliegen fressen, wird aber in Folge auch direkt von der Mantide gefressen - daher bitte auch hier auf hochwertiges Erstfutter achten. Honig und Fruchtsäfte sind super.

    Abwarten brauchst Du aber nicht, im Prinzip kann man auch frisch geschlüpfte Fliegen verfüttern ohne denen was zu futtern anzubieten.


    -Kraehe

    Moin...


    Wenn das Tier zusammenschreckt, grad als Reaktion auf Bewegungen eines "Dings" das ein paar hundert bis tausend Mal größer ist als es selbst, dann hat es sich vermutlich erschreckt.


    -Kraehe

    Moin...

    Wie oben erwähnt, halte ich meine Orchideen in transparenten Glasphiolen nur in Wasser ohne Substrat und die gedeihen hier prächtig.

    Was für Orchideen wenn ich fragen darf? (Wenns was "Spannendes" ist will ich Fotos sehen ;) )


    Orchideen in Vasen oder Weingläsern im Wasser hab ich schon öfter gesehen. Manche scheinen dabei zu funktionieren und Andere wieder nicht.


    Ich denk es hat auch einen Anteil dass die Gläser eben durchsichtig sind - und so auch die Wurzeln Licht abbekommen. Immerhin darf man nicht vergessen dass die meisten Orchideen in der Natur epiphyten sind und ihre Wurzeln daher irgendwo rumbäumeln und, je nach genauem Wuchsort, auch regelmäßig Sonnenlicht sehen. Es macht sicher einen nicht zu unterschätzenden Unterschied aus, ob die Wurzeln "nass und dunkel" oder "nass und hell" sind.

    Der andere Anteil ist dann sicherlich, dass das meist mit Phalaenopsis gemacht wird, welche einfach (nett gemeint) "Unkraut" ist. ;) Anderen Orchideen (wie z.B. Vanda) dagegen faulen die Wurzeln gerne mal ab wenn man sie dauernass hält.


    Kurzum: Ich halte in dem Fall eben die Kombi "im Substrat" und "dauernasse Wurzeln" für das, was die Pflanze vermutlich nicht mögen wird.


    Wie überall anders auch gilt aber auch da die Regel: KANN gut gehen, MUSS aber nicht. In manchen Becken klappen sie trotzdem wunderbar.


    Bei mir in der Firma stirbt zB grad die dritte Phalaenopsis im Weinglas dieses Jahr. Die Artgenossen gegenüber in Substrat dagegen wachsen wie verrückt. :pardon:


    Ich tauche meine Orchideen regelmäßig und ansonsten stehn sie staubtrocken. Denen hier gefällt das auch ganz gut ;)


    -Kraehe