Moin...
Die "Gold"-Tiere kann man genauso halten wie die "Normalen". ![]()
Die Fundortangabe ist halt insofern "wichtig", dass man die Tiere (sofern "reingehalten") zu ihrem Ursprungsort zurückverfolgen kann. Interessant wird das, wenn in 10-20-30 Jahren mal Wildfangtiere entnommen werden sollten, da dann auch verglichen werden kann ob und inwiefern sich die noch existierende WF-Population von der in Gefangenschaft gezogenen Population unterscheidet. Da können die paar Jahre tatsächlich Unterschiede in der Weiterentwicklung oder Stagnation der Wildfangpopulation gegenüber der Terrarienpopulation ergeben, die ggf. auch Rückschlüsse drauf zulassen ob die Tiere in der Natur überhaupt noch Zukunft haben oder nicht (z.B. wie groß die Tiere sind - wie viele Eier in welchem Zeitraum gelegt werden - wie gut oder schlecht die Schlupfraten sind - sofern Männchen vorhanden waren auch, wie die Geschlechterverteilung im Vergleich ist, etc, etc).
Für reine Hobbyhaltung hat es aber absolut keine Relevanz ob die Tiere "reinstämmig" sind oder nicht.
Sobald es in irgendeiner Art und Weise um wissenschaftliches Interesse geht, sind reingehaltene Stämme ggf. auch aus Hobbyhaltung interessant
deshalb bin ich sehr dafür, dass auch Hobbyhalter ihre Stämme nach Möglichkeit "reinhalten", und sowohl "Reinstämme" wie auch "gemischte Stämme" auch mit entsprechender Information weitergegeben werden.
[Wir haben z.B. eine andere Art - Sungaya inexpectata "Highland" - daheim. Der Stamm den wir ziehen geht auf den allerersten Import der Art aus 1992 zurück. "Unser" Stamm wurden nie mit Tieren aus später nachgezogenen Importen vermischt, und wir sind damit noch 'einer der Wenigen', welche exakt diesen Stamm noch haben
da beisst mich schon ein wenig der Stolz in den A...., grad auch da vor Kurzem der ursprüngliche Importeur mal ein paar Eier angefragt hat ;D - selbstverständlich hat er die auch bekommen!]
Das hieße aber z.B. auch, wenn mal eine Nymphe ausm Becken fällt, und man nicht 100%ig sicher ist wo das Tier herkommt, sollte man es lieber in das Terrarium "ohne Fundort" geben (oder verfüttern), als in eine reinstämmige Gruppe die man damit ggf. "verunreinigen" könnte. Auch wenns für die Haltung an sich keinen Unterschied macht, kanns wissenschaftliche Ergebnisse verfälschen wenn für Vergleichsstudien "falsche" Tiere herangezogen werden.
(Wenn man nur 1 Art (Pulchri-)Phyllium hat und/oder man es aus irgendwelchen Gründen z.B. aufgrund der Loben und/oder Alter/Geschlecht von ggf. den 'anderen' (Pulchri-)Phyllium unterscheiden kann, super - dann natürlich zurück zu den Artgenossen! Wenn man aber, wie Du, 2 Stämme Pp.giganteum hat - im Zweifel lieber zu den "Fundortlosen".)
Ich finds übrigens super, dass Du die Tiere getrennt behalten möchtest ![]()
-Kraehe