Beiträge von Kraehe

    Strahler im Becken Merle ? ;)

    -->

    benutze ich allerdings auf meinen Schlangenterrarien

    Weiss nicht wie Du darauf kommst.
    Ich bleibe übrigens bei der Aussage bezüglich der Temperatur IM Becken (und "im Spot" bzw. "Lichtkegel der Lampe") bei Benutzung der genannten Lampenkombi, etc. Oder soll ich's obendrauf messen? :-P


    Bei mir hielten die Halogen Mini's bisher übrigens alle deutlich über 6 Monate... Einen "Ausreisser" bei den 35W-Lampen hatte ich mal, der nach rund 7 Monaten das Zeitliche segnete... die Anderen tauschte ich meist erst nach knapp einem Jahr aus.


    -Kraehe

    Moin....


    Mich selbst als "Profi" zu bezeichnen liegt mir zwar fern, aber zu den ausgelassenen Fragen kann ich trotzdem was sagen :-P

    3. Kann ich die Pflanzen so lassen, oder findet ihr das Terrarium überladen?
    Außerdem ist Efeu ja giftig, deswegen weiß ich nicht, ob er der Gottesanbeterin schadet, falls Futtertiere ihn anfressen.

    Ich persönlich finde, dass "unten" ein bisschen arg viel und "oben" ein bisschen wenig ist. Das ist aber reine Geschmackssache, da sich die Mantide im Bestfall seltenst am Boden aufhalten wird, wird es sie nicht besonders stören, dass da recht viel "grün" ist. "Oben ein bisschen wenig" meint in diesem Fall aber, dass Du bestenfalls noch ein paar bekletterbare Äste einbringst, damit das Tier sich auch dort ohne Probleme aufhalten kann, und nicht gezwungenermassen an der Deckengaze hängen muss. Wenn Du einfach längere Äste nimmst, und sie (solange sie noch "weich" sind) unter der Decke entlang gebogen einbringst hat das Tier dort auch idealen Halt.


    Was den Efeu angeht:
    Ich habe und hatte viele Mantidenterrarien mit Efeu bepflanzt, und nie Probleme damit gehabt.
    Futtertiere, die den Efeu anfressen könnten, setzt man in so einen begrenzten Lebensraum ohnehin nur Einzelstückweise ein, und im Idealfall kommt das Futtertier dann auch gar nicht dazu, den Efeu anzufressen, weil es davor schon selbst gefressen wird. Willst Du auf Nummer Sicher gehen, verfüttere Heuschrecken einfach von Pinzette (bei deinen erwählten Arten funktioniert das in aller Regel absolut problemlos). Fliegen fressen Efeu nicht an.

    4. Ich hab noch keine Lampe gekauft.
    Was haltet ihr von der "Lucky Reptile Halogen Sun Mini" + "Lucky Reptile Thermo Socket Plus Reflector Mini"?
    Hat jemand schon Erfahrungen damit?

    Meine Mantidenterrarien haben allesamt 25W-Beleuchtung mit Arbeitslampen aus dem schwedischen Möbelhaus; mein Schlupfterrarium (mit den selben Abmessungen wie Deines, Korkrückwand und -seitenwände mit Fliesenkleber"verkleidung" und Gaze an der Decke - vom Aufbau also ähnlich) kommt damit sogar locker auf rund 32°C in der Tagesspitze ;)


    Die Lucky Reptile-Sachen, die Du aufgeschrieben hast, benutze ich allerdings auf meinen Schlangenterrarien und erreiche je nach Wattstärke der "Sun Mini" damit 29-39°C. Wohlgemerkt aber eben in Schlangenterrarien, die ein Vielfaches der Grösse eines Mantidenterrariums haben. Im kleinsten Natternbecken (zur Aufzucht; ca. 60x30x40, Rück- und Seitenwände Styropor mit Fliesenkleber) sind es bei 35W rund 33°C im Spot... Ich würde hier also definitiv befürchten, dass das kleinere Mantidenbecken mit dieser Kombination zu heiss werden könnte.


    Grütze,
    -Kraehe

    Aber immerhin naheliegender, als dass das Männchen nicht mehr aufspringen will, weil ihre Flügel gestutzt sind...


    Ich persönlich halte es nach wie vor für eine bessere Idee, beiden Tieren erstmal ein paar Tage Ruhe zu gönnen und es dann nochmal zu versuchen, anstatt sie:
    a) jetzt jeden Tag aufeinander zwingen zu wollen oder
    b) einfach aufzugeben, "weil sie ihn wegen ihrer Flügel nicht mehr akzeptiert".


    Sei mal ehrlich, was is' denn so schlimm dran, einfach davon auszugehen dass die erste Verpaarung trotz kurzer Dauer erfolgreich war, und die Tiere dementsprechend zu behandeln? :huh:


    -Kraehe

    Naja, Du sagst es ja schon. "SOLLTE!" keine Spermatophore abgegeben worden sein....aber woher willst Du wissen, dass das eben nicht passiert ist? Wir hatten hier schon ein Pseudempusa-Paar, das .... Hm, wenns eine Minute war, wo die aufeinander sassen ist's viel - und da gab's trotzdem Hunderte von Jungtieren.


    Du darfst zudem nicht vergessen, dass Du es hier doch immer noch mit Anfängern in der Mantidenhaltung und -zucht zu tun hast. Ein weit offenes Abdomenende ist für "den Newbie" nicht unbedingt so leicht zu erkennen, wie für einen routinierten Halter.


    Jetzt darauf zu raten, dass es an den zugeschnittenen Flügeln des Weibchens liegt, dass sie ihn nicht auf sich akzeptiert und er kein Interesse zeigt ist ein absoluter Schuss ins Blaue. Ich gehe hier erstmal vom günstigen Fall aus, dass die Paarung erfolgreich war (immerhin ist er aufgesessen, 'angedockt' und rund eine Stunde draufgeblieben - das ist ausreichend!), und er deshalb im Moment kein Interesse zeigt. Ein paar Tage abwarten und das Weibchen nochmal anfüttern bringt keinen um (ausser ein paar Futtertiere). Sollte es trotz Trennung und reichlicher Futtergabe nicht mit den beiden funktionieren liegt's wohl wirklich an den Flügeln. Bis dahin gehe ich davon aus, dass das Männchen einfach ein wenig Zeit braucht, um wieder 'spitz wie Harry' zu werden.


    -Kraehe

    Moin....


    Just guessing:
    Was ist denn mit dem Punkt, dass das Männchen keinerlei 'Regenerationszeit' nach der ersten Paarung bekommen hat? Die Viecher sind keine Sexmaschinen.... Hinkender Vergleich: Menschenmännchen springen auch nicht 'direkt danach' wieder auf ihr Weibchen - und generell fiele mir spontan auch keine andere Tierart (ob mit Wirbelsäule oder Ohne) ein, die das macht. Am 06.02. der erste Versuch, bei dem er, wenn auch nur kurz, 'angedockt' hat soweit ich das richtig erlese, und am 08.02. bereits drei Tage 'erfolglose Versuche'?


    Gönn dem armen Kerl mal ein paar Tage Pause, fütter das Weib währenddessen ordentlich dick - soweit möglich sieh zu dass sich eine geschlossene Tür zwischen den zwei Turteltauben befindet.. Und setz ihn dann nochmal dazu. Mit ungefähr anderthalb Wochen Pause zwischen den Verpaarungen spielten zumindest meine Männer (ich mein die Mantiden, ihr Ferkel. :-P ) problemlos mit.


    -Kraehe

    Moin...


    Carmen, ich glaub du hast nichts über-, sondern dich VERlesen... Zumindest ich les da was von einem Glasterrarium (Wie war das nochmal mit der neuen Brille :-P )


    Die Meisten hier haben die Lampe einfach oben auf das Terrarium gestellt und achten darauf, dass die Lampe an sich etwas Abstand zum Glas behält. Solange die Lampe nicht komplett auf dem Glas aufliegt sondern über die Lüftungsfläche drüber gibt es im Normalfall aber auch kein Problem (eine Lampe auf meinem Schlangenterrarium mit deutlich mehr Wattleistung als für Standardmantiden benötigt liegt jedenfalls ohne Abstand auf Glas über der Lüftungsfläche und ich hatte damit noch nie Probleme - dito einige Bekannte aus der Reptilienhaltung).


    Für den Bodengrund kannst Du auch (ungedüngte) Blumenerde nehmen, im Prinzip ist es dem Tier egal da es sich selten auf dem Boden aufhalten wird. Interessant wirds erst, wenn Du Nützlinge (weisse Asseln und Co) einsetzen willst, die vertragen zum Beispiel Düngemittel nicht unbedingt. Zum Bodenaufbau gibts aber auch einen interessanten Artikel in der Mantopedia ;).


    Bezüglich Heimchen und Grillen werden Dir die meisten Mantidenhalter/-züchter sogar sagen, dass Du nicht nur drauf verzichten kannst, sondern soweit möglich auch solltest (gerade bezüglich Heimchen gibt es einige Themen hier im Forum, in denen auch Gründe erklärt werden, weshalb man möglichst anderes Futter nutzen sollte). Heuschrecken, Fliegen, Schaben und Co bevorzuge ich dem zirpenden Gevieh gegenüber allein schon aus Geräuschgründen.


    Grütze,
    -Kraehe

    Ich möchte an dieser Stelle kurz einwerfen, dass es in einigen Ländern (nicht nur bei den Japanern) bzw. bei einigen Völkern (man denke an die wenigen, verbliebenen Naturvölker die noch in ihren Lehmhäuschen mitten in der Pampa leben etc ;)) durchaus gang und gebe ist, dass Skorpione, Käferlarven und Co wenn sie bei Jagdausflügen gefangen, auch einfach lebend gegessen werden. Und die genannten Nativen tun das sicher nicht aus Sensationsgeilheit, sondern weil es für sie und in ihrer Kultur einfach vollkommen normal ist.
    Bienenmaden zum Beispiel sollen aber angeblich sogar besser schmecken, solange sie leben - abgetötet und zubereitet allerdings einen bitteren Geschmack annehmen (Hörensagen, ich habs nicht ausprobiert).


    Das Einzige, was ich hier also am Einwand von Peta in dem Sinne unterstützen kann ist, dass das Essen von lebendigen Wirbellosen zu Unterhaltungszwecken, wie eben zum Beispiel im Dschungelcamp geschehen, absolut nicht in Ordnung geht.
    Aber mal ehrlich, das selbe Getue von PETA gabs damals schon, als die erste Staffel(?) lief und dort irgendwer eine lebende Stabschrecke (glaub, das war 'ne Ramulus) zwischen die Lippen nehmen musste oder sowas in der Art (das Tier damals wurde jedenfalls "wieder in die Freiheit entlassen")... Und was hat's gebracht - höhere Einschaltquoten für RTL, und jetzt wird das Viehzeug nicht mehr 'geknutscht' sondern gegessen :rolleyes: Mahlzeit!


    -Kraehe

    Moin...


    So besonders hartnäckig sind die Spinnen ja nicht. Musst Du zugeben, besonders viel ausser "ein paar Einzeltiere entfernen" hast Du ja noch nicht gegen sie unternommen, und bei muckeligen 30°C (plus-minus) kann man so als Spinne dann auch langsam mal aus dem Winterversteck kommen und es sich wieder heimelig machen. Wenn dann noch direkt haufenweise Futter vor Ort ist, umso besser! :-P


    (Sorry ^^)


    Spätestens jetzt wäre der Zeitpunkt, an dem ich das Moos rausrupfen und
    entsorgen oder ordentlich durchweichen würde... Und eigentlich auch den
    kompletten Rest einer Grundreinigung unterziehen (Jaja, die gute, alte Paranoia :rolleyes: ). So wie es aussieht könnte sich (vielleicht im Moos, aber vielleicht auch an irgendetwas Anderem im Terrarium. Pflanzen, auch wenn sie "frisch aus der Gärtnerei" kommen, sind auch nicht immer "Spinnenfrei"!) noch "etwas" verkrochen haben. Vorsicht ist hier dann besser als Nachsicht!


    Vor Spinneneiern musst Du dich aber nicht fürchten. Spinnenweibchen legen keine Eier lose ab, sondern bauen einen Kokon (klein, rund, in aller Regel weiss oder gelblich-weiss), der unter den Chelizeren festgehalten und mit herum getragen wird. Spinnen sind gute Mütter und passen auf ihre Ungeborenen sehr gut auf, selbst den geschlüpften Jungtieren droht in aller Regel keine von der Mutter ausgehende Gefahr (einige Arten wie Wolfsspinnen tragen ihre Nachzuchten sogar auf dem Rücken mit sich herum - dieses Verhalten ist von/bei Skorpionen landläufig bekannt). Ich könnte mich täuschen was ein paar Arten angeht, aber Weibchen mit Gelege fressen auch nichts, bis die Slings geschlüpft sind.


    -Kraehe

    Im Nachhinein betrachtet ist es zwar immer noch ärgerlich - aber eben auch "nur" ärgerlich. Die Mutti, von der besagte Oothek stammte, lebt und legt immer noch - und ihre letzte Oothek, die hier geschlüpft ist hatte auch keine Einbussen in Sachen Schlupfrate gegenüber der Ersten. Meinen "Eigenbedarf" an Tieren kann ich also trotz dieses Verlustes problemlos decken. ;)
    Wieviele "Eindringlinge" es bei mir waren, weiss ich zugegeben gar nicht. Ich hab' seinerzeit aus diversen Gründen (Urlaubszeit) recht spät reagiert - aber konnte immerhin noch ca 20 Nymphen aus dem Becken retten. Der Droso-Ansatz, der mit im Becken geblieben war, war dafür komplett leergeräumt. Da ich auf solche Verlustgeschichten immer recht radikal reagiere, hab ich das besagte Terrarium ohne Zögern komplett gereinigt und neu gemacht, nachdem ich 2 nicht näher identifizierte, winzige Spinnen habe krabbeln sehen... Danach war (bis heute dauerhaft) Ruhe.


    Aber zurück zum eigentlichen Thema :crazy:
    Bist Du dir sicher, dass es nur eine Spinne/Becken war, die Du eingeschleppt hast? Halte das zur Sicherheit mal noch etwas unter Beobachtung! Die kleinen Biester halten recht lang ohne Futter aus und gehen oft erst jagen, wenn sie wirklich hungrig sind. Sollte sich im Moos noch etwas verkrochen haben, ist's gut möglich dass es erst in einigen Tagen "rauskommt".


    Ich wünsch' Dir aber auf jeden Fall, dass es nicht noch mehr Störenfriede sind, sondern das wirklich ausgestanden ist. *Däumchendrück*


    -Kraehe

    Moin...


    Meines Erachtens nach sind (Netz-)Spinnen gefährlicher (für Insekten), je kleiner der Körper ist.
    Ein gutes Beispiel sind hierbei >Zitterspinnen< (auch Kellerspinne genannt), die gerne mit Weberknechten/Kankern verwechselt werden und daher auch oft als absolut harmlos gelten. Im Schnitt haben die eine Körperlänge von etwa 10mm, allerdings töten (und fressen!) diese kleinen Monster ohne Probleme (nebst diversen, anderen Spinnen) adulte Ramulus artemis - die ungefähr 12cm gross werden. Und mit so einem riesigen Brocken Futter haben selbst grössere Mantiden wie Hierodula sp. schon so ihre 'Probleme' :wacko:


    Letzten Sommer hatte ich auch ein paar so kleine, bunte Spinnchen im Aufzuchtbecken... Die waren unerkannt mit Kescherfutter eingewandert, und haben mir fast eine komplette Oothek (etwa 200 Nymphen) innerhalb kürzester Zeit 'weggeputzt'. Zugegeben, das Terrarium war 'sauber', es lagen keine Reste von Mantiden oder Drosophila herum, und ich hab daraus gelernt dass Kescherfutter für Jungtiere in Zukunft zweimal sortiert wird... War schon ärgerlich.


    -Kraehe

    Moin...


    Fichte meint, das müsst' wohl irgendwas in Richtung Fett- oder Kugelspinne sein.
    Unser Rat hierzu, möglichst gründlich entfernen. Die spinnen zwar hübsche Netzchen, bringen aber dafür auch verhältnismässig grosse Mantiden um! (Je nach der genauen Art der Spinne schaffen die sogar adulte Heteropteryx - sind zwar keine Mantiden, aber wenn man sich das Verhältnis zwischen Spinne und getötetem Insekt hier mal ansieht, weiss man auf der Stelle, dass die nicht ungefährlich sind.)


    -Kraehe

    Ich verwende keine Weizenkleie und Weizenkleie ist glaube ich völliger Schwachsinn , weil die Tiere das Sägemehl auch mitfressen und dass scheinbar den selben Effekt hat ohne irgendwelche Probleme hervorzurufen. Und die Schreiner sind froh wenn sie das Sägemehl los haben.


    ....ist das dein Ernst? Wirklich?
    Das ist ungefähr der selbe Effekt als würde Hundefutter statt Getreideflocken ab jetzt gepanschtes Zeitungspapier enthalten... oder die Instant-Kartoffelpüreeflocken ab nun aus 50% Recyclepapier bestehen... Klar machts satt... vorübergehend... aber der Nährwert? Denk mal drüber nach... Ists wirklich Schwachsinn das Futter für deine Lieblinge gut zu behandeln...? Dem Futter für deine Tiere anständige Ernährung zu bieten, auf dass sie Nährstoffe aufnehmen können die sie widerum an deine Lieblinge weitergeben können.....?


    ...zum Rest deines Berichtes äussere ich mich mal nicht weiter.... Schont (vor allem meine) Nerven....


    -Kraehe

    sicher frisch hingebastelt.

    Die Oothek, auf der das Weibchen auf dem Foto sitzt, ist zum Zeitpunkt des Fotos etwa 3,5-4 Wochen alt. Das Weibchen hat die Oothek seitdem auch nur für wenige Zentimeter verlassen, während es gejagt/gefressen hat.
    Warum das Tier das macht, weiss ich auch nicht. Vielleicht versucht sie auch nur abzuwarten, bis die Babys rauskommen, damit sie was zu spachteln hat (auch wenn das Verlassen der Oothek ein paar Tage vor Schlupf gegen diese Theorie spricht :-P). Ich habe bisher nur meine zwei adulten Weibchen von denen eines "aufpasst" und eines nicht, sowie ein paar Nymphen die noch nicht ans Kinderkriegen denken... Daher ist es mir auch unmöglich, zu sagen, ob die besagte "Mama Mantis" von oben ein absoluter Einzelfall ist, oder ob das bei diesen Tieren öfter passiert.

    kenn ich jetzt von ner normalen hierodula auch nicht...

    Des sind ja auch keine normalen Hierodula.. es sind meine :crazy:


    -Kraehe

    Hey,


    ich bin mir nicht sicher, wieviel Zufall wirklich dahinter steckt. Das Tier auf dem Foto sitzt nach der Ablage fast durchgehend auf - oder zumindest deutlich in der Nähe - der Oothek, und hackt auch schonmal nach mir bzw. bedroht mich samt aufgestellter Flügelchen, wenn ich in ihre Richtung greife. Kurz vor dem Schlupf lässt sie dann aber wieder von der Oothek ab.
    Das andere Weibchen ignoriert seine gelegten Ootheken komplett.


    -Kraehe

    Mama Mantis passt auf....


    MamaMantis.jpg


    ...würd ich bei so anbetungswürdigen Töchterchens aber auch tun ;)


    baby.jpg


    (Fotoqualität leider mieser als sonst... Jungmantiden sind zu wuselig und Terrarien zu klein um drumherum bzw. darin anständig mit Kameras zu hantieren. Sorry dafür.)


    -Kraehe

    Moin..


    Sorry wenn ich frag, aber weshalb sollen die Chancen, dass besagte Oothek befruchtet ist, gegen null gehen?
    Bei meinen (derzeitigen) Hierodula liefs ähnlich.. Paarung in der Nacht, Männchen überlebt, Weibchen klatscht mir am nächsten Tag (wenns 12 Stunden her war, dass er abgesprungen ist, ist's lang) eine Oothek an den Ast.
    Die Paarungs- und Schlupfbilder von und zu besagter Oothek sind hier im Fototeil verewigt.
    Anderweitig hab ich schon oft von so raschem Oothek-Ablegen gehört/-lesen, wo dann etwas schlüpfte... Ebensooft dass nichts passierte und erst die darauffolgende Oothek befruchtet war. In diesem Sinne: 100%ig sicher ob oder ob nicht befruchtet kannst Du dir nicht sein, zeitigen würde ich an deiner Stelle die Oothek allerdings trotzdem, denn ausgeschlossen ist es nicht.


    -Kraehe

    Seinerzeit hab ich das mal live gesehen - Rachendasselbefall bei einem Pferd. Yummy, das war lecker, als dem armen Pferd so 'n dickes Ding aus der Nase purzelte :stopping: (alles Darauffolgende werd ich mir und euch mal ersparen, näher auszuführen... Da brauchts dann auch keine Videos mehr.)


    -Kraehe

    Dasselfliegen gibts auch in Deutschland, dafür muss man nicht nach Südamerika :-P Hierzlande sind aber eher Rehe und Hirsche die Befallenen... Trotzdem keine schöne Geschichte, und auch hier gilt: Weitere Recherche nur wer starke Nerven (oder eine entsprechende Ekelschwelle) hat.


    -Kraehe

    Sondieren wirds Dir jeder reptilienkundige Tierarzt - so einen solltest Du beim Besitz von 2 Schlangen unbestimmten Geschlechts sowieso haben... Frisch geschlechtsreife Weibchen mit Ablageproblemen gibts immer mal wieder (gerade aus Farbzuchten wie "Blue beauty" und "Blizzard"), - und auch wenn ichs keinem wünsche, spätestens dann, wenn man vor so einem (oder generell irgendeinem) Problem steht und selbst nicht helfen kann, ist man in aller Regel froh drüber wenn man jemanden hat, den man nicht erst suchen muss.


    Grütze,
    -Kraehe