Ich hab hier seit Jahren überwiegend Kleinkram sitzen. Das von dir Beobachtete ist mir bei den weißen Asseln noch nie aufgefallen. Aber auch von Rollasseln wurden, wenn nur die Ootheken gefressen, was auch schon ärgerlich genug ist.
Larven wie auch Adultis wurden wenn nur zerlegt, wenn sie nicht mehr fähig waren sich zu wehren. Das muss nicht immer das Alter sein. Gibt immer mal wieder Tiere mit denen was nicht stimmt.
Ich hatte meine neuen Becken zuerst auch ohne Asseln laufen lassen mit dem Hinblick das sie an die Wurzeln der Pflanzen gehen mit der Zeit und der Boden auch irgendwann sich verdichtet.
Resultat nach fast einem Jahr : der Boden sieht für meinen Geschmack nach nichts aus. Pflanzenreste die kaum verschwinden, Boden der nicht bewegt wird und wie verbacken ausschaut, usw. All dass was die Asseln beheben. Die eingebrachten Springschwänze haben sich zwar eine zeitlang stark vermehrt, aber irgendwann hatten die Milben Hochwasser bekommen, wie es so ziemlich immer läuft.
Die Asseln frosten und gut ist. Die Weißen halten Trockenheit nur wenige Stunden auch aus, wenn sie keinen Platz finden.
Geschenkt freut sich bestimmt auch der eine oder andere drüber.
Ich hab Kubaner vereinzelt bei den Fahlschaben übrigens noch drin. Setzen sich gegen die aber nicht wirklich durch.
Schaden im Kompost … da machen Asseln das was Asseln tun. Schaden ist auch relativ. Aber nicht heimisches Getier bewusst aussetzen sollte generell vermieden werden. Ganz ausbleiben wird es beim Bodenwechsel kaum. Abtrocknen, absaufen oder Durchfrieren lassen funktioniert aber alles.
Ich bin der Meinung die Assel Bestände mittels Absammeln nicht auswuchern zu lassen. Gegenspieler lassen sich ja leider nicht immer einsetzen. Selbst Steinläufer interessieren sich eher wenig wohl für die Weißen, wenn ich auch nicht weiß was die damals hier gefressen haben