Ab wann stadortsgetreu und wieviel an L4 füttern?

  • Habe seit 3Tagen 5 hierodula membranacea im L4.
    1.Wielang dauert es in etwa noch bis die Mädels auf Pflanzen gehalten werden können?


    2.Bisher haben sie alle am Anfang ein Mikroheimchen gefressen , die letzten 2 Tagen haben sie jedoch keines mehr gefressen...is das ok und wievielifressen die Tiere so im L4 die Woche?

  • Tag Wreighth,


    also das mit dem standortstreu ist immer so ne Sache, es gibt bestimmt Fälle, wo die Gottesanbeterin da bleibt, wo sie ist, aber die meisten gehen doch eher auf Wanderschaft. Und bei der Zimmerhaltung hast du das Problem, dass du keine 28°C und 50% Luftfeuchte für deine Hierodula membranacea hinkriegst. Kauf dir lieber ein schönes Terrarium. Und noch ein Ernährungstipp für die Zukunft, wenn du noch was von deiner Gottesanbeterin haben willst, dann lass die Heimchen weg, das sind richtige Parasitenschleudern, die können Krankheiten verursachen. Fütter lieber mit Motten, Heuschrecken und Fliegen.


    Gruß

  • Guten Morgen,


    also in L4 bekommen sie bei mir noch fast täglich was zu futtern. Ich fütter sehr kleine Heuschrecken und davon haben sie gestern alle direkt zwei verputzt. Zwei Tage Pause ist kein Problem, auch drei oder vier, wenn sie vorher viel bekommen haben. Kann auch sein, dass sie sich häuten wollen, dann fressen sie mitunter länger nichts.
    Schau einfach aufs Abdomen, den Hinterleib. Wenn der noch gerundet ist, fallen dir die Tiere nicht vom Fleisch. Sollte er aber sehr flach sein, ist mal wieder eine Malzeit fällig.
    Was die Standorttreue angeht... also meine erste, die auch standorttreu sein sollte, war es nur nach der adulten Häutung. Vorher ist sie eigentlich immer durch ihr Terrarium gerannt. Auch adult war sie sehr lange auf Wanderschaft wenn sie Ootheken legen wollte. Und auch wasMantisfan98 gesagt hat, spricht gegen eine freie Haltung. Lieber ein Terrarium anschaffen :)


    Liebe Grüße,
    Shaddi

  • Hallo Wreighth,


    ich rate Dir absolut von der Haltung auf einer Pflanze ab. Ich wollte das damals auch und habe meine Hierodula membranacea auf einem Fikus gehalten, weil man mir auch sagte, dass es ohne Probleme möglich ist. (Leider absolute Fehlinformation von Züchter und Fachverkäufern!) Im Sommer, wenn die Sonne auf die Wohnung knallt, ist das sicher ein anderes Thema, aber jetzt im Winter ist mir die Kleine eingegangen. Es war einfach nicht warm genug und sie konnte ihr Futter nicht mehr gescheit verdauen. Es war schlimm. Ich persönlich möchte so etwas niiiie wieder erleben. Sie wurde nicht mal adult ...


    Tu ihr und Dir selbst den Gefallen, und setze sie wenigstens im Winter in ein Terrarium. Dort kann sie schön jagen etc.
    Man kann es ihr da so schön machen. Im Sommer dann, wenn Du eine warme Wohnung hast, dann spricht sicherlich nichts gegen ein "Sommerdomizil" auf dem Bäumchen.


    Meine war übrigens ab L5 auf dem Baum und ist nur 2x an der Wand auf Wanderschaft gegangen (in 6 Monaten). Sonst war sie immer auf ihrem Bäumchen.


    Gruß,
    Diana

    Hierodula membranacea - Hierodula majuscula - Hierodula keralensis - Solygia sulcatifrons

  • Liebe(r) (hier könnte dein Name stehen),


    Fütter lieber mit Motten, (...) und Fliegen.

    Motten und Fliegen zum selber fangen :D Viel Spaß... in einem Terrarienraum ja, aber im Wohnzimmer würd ich keine Motten (und Fliegen) aussetzen wollen. Aber nochmal zum Thema Heimchen...


    Ich hatte mal im Sommer eine Sphodromantis viridis im "Freigang". Ergebnis: eine Oothek an der Tapete, ich am Fluchen und Loch an der Stelle nach dem Abkratzen. Nie wieder!


    Ich möchte dich darum Bitten, dich an ein paar Höflichkeitsformen zu halten. Dazu gehört sowohl eine Begrüßung, als auch eine Verabschiedung. Ich finde es auch sehr bedauerlich, dass man dich nicht mit deinem Namen ansprechen kann. Auch das ist eine Form von Höflichkeit, sich dem anderen vorzustellen. Mit einem persönlichen Gruß am Ende wüsste jeder gleich, wie er dich anzusprechen hat!


    Grüßle, Regina

    "Jetzt koch ich Mama"

    Satzzeichen können Leben retten