Beiträge von Filvy

    Hi Lukas,


    ich würde die Glaswand in der mitte zwischen den zwei Becken abkleben oder gleich eine Kork Seitenwand drauf. So wie jetzt ist sehr wahrscheinlich, dass die Tiere sich a) gegenseitig versuchen durch die Scheibe zu attackieren und sich b) die Augen an der Scheibe kaputt reiben.

    Generell sind "richtig" Seiten- und Rückwände gut, weil die Tiere daran klettern können. Sind ja keine Fische, die das komplette Volumen nutzen können, sondern sie nutzen nur, was sie erreichen können. Der dicke Ast in der Mitte ist auch nur semi-ideal.


    Grüße,
    Regina

    Hallo Merle,


    die Sache mit den Häutungen...

    Auch nach über 10 Jahren Mantidenhaltung habe ich noch nicht verstanden, weshalb man unbedingt da mitzählen sollen müsste ;) Es ist einfach unnötig, weil die Tiere so oder so irgendwann adult sind. Aber gut, jedem das seine.


    Jede Art kann generell mal mehr oder mal weniger Häutungen durchmachen. Die Tiere können Häutungen "überspringen", was in der Natur ja auch durchaus Sinn macht. Aus dem Grund kann man eigentlich auch nicht sagen, wie viele Häutungen eine Art macht, sondern nur einen Durchschnittswert festlegen.


    Bei der Anzahl der Stadien die hier manchmal angegeben werden... ich gehe dann in der Regel davon aus, dass die Halter das Tier irgendwo gekauft haben. Als Züchter muss man ja in irgendeiner Art und Weise ein Larvenstadium angeben. Wenn ich nun aber in einer Woche die Tiere inseriere in einem bestimmten Larvenstadium , in der Woche drauf zeigt dann jemand Interesse an dem Tier, es sind noch mehrere Mails hin und her nötig und nochmal eine Woche später kann ich die Tiere erst verschicken, dann sind die schonmal locker eine Häutung weiter. Dazu kommt, dass ich für meinen Teil oftmal kaum sagen kann, ob die Tiere nun L4 oder L5 sind, weil ich eben nicht mitzähle! Sprich so kann ganz schnell aus einer bestellten L4 eine "L6" werden und im Zweifel auch umgekehrt.

    Ergo: wenn man Tiere kauft, egal wo, dann sollte man sich nicht auf das Larvenstadium versteifen und damit rechnen, dass in den kleineren bis mittleren Stadien schnell mal ein bis zwei Stadien Differenz liegen zwischen dem was man bestellt hat und dem was man bekommt.


    Ich ignorier in der Regel solche merkwürdigen Zählweisen und schätze bei meinen Tieren einfach ;)


    Grüße,
    Regina

    Hallo,


    ich würde eher etwas wirklich kleines (3-4cm Körpergröße) nehmen, dass keine konstant extrem hohe Luftfeuchtigkeit benötigt. Die bekommst du in so einem kleinen Becken nämlich eh nicht wirklich hin, wenn es nicht eh schon in einem Raum mit hoher Luftfeuchtigkeit steht.

    Ephestiasula, Miomantis oder Creobroter würde mir spontan als einfacher zu haltende Arten einfallen. Pseudocreobotra wahlbergii würde mir schon wieder zu groß werden für das Becken...


    Grüße,
    Regina

    Hi,


    die Drosophila machen so ein runterkühlen nicht so gut mit. Damit kannst du dir auch den Ansatz kaputt machen.


    Bei Drosophila werden dir immer wieder welche abhauen. Damit wirst du leben müssen.
    Wenn es flugunfähige sind, dann funktioniert es ganz gut, wenn du irgendeine Art von pulverförmigen Reptilienmineralien /-vitaminen in eine Dose machst und dort die Drosophila reinschüttelst. Es geht damit nicht um die Vitamine, sondern darum, dass die an den Drosophila haften bleiben und die dann nicht so beweglich sind und so schnell aus der Dose raus krabbeln. So kannst du dann einigermaßen in Ruhe eine Dose nach der anderen füttern.

    Ansonsten bin ich dazu übergegangen kleine Larven zusammen in einer großen Box oder einem Terrarium zu halten. Einfach weil es die Fütterung viel, viel einfacher macht. Die Ausfälle sind bei ausreichender Fütterung auch nicht größer, als bei "Kleingruppenhaltung" und du kannst auch die Haltungsparameter besser einstellen. Für mich macht diese frühe Vereinzelung keinen Sinn...


    Grüße,
    Regina

    Hallo,


    nein, keine Konkrete. Ausprobieren, was für dich am besten klappt. Wenn du schon eine ordentliche Raumtemperatur hast oder im Sommer reichen vielleicht schon Röhren, ansonsten Spotstrahler. Idealerweiße eine Kombination aus beidem, sodass du je nach Jahreszeit und damit Raumtemperatur zu oder abschalten kannst.


    Grüße,
    Regina

    Hi,


    ich glaube da "verpufft" mehr Energie, wie wenn du über jedes Regalbrett die wirklich benötigten Lampen hängst. Damit wirst du vorallem die Umgebung aufheizen.

    Wenn du an jedes Brett Lampen mit der selben Wattstärke schraubst, dann wird es automatisch oben wärmer sein, weil ja noch von unten die Lampen wärme nach oben abstrahlen.


    Grüße,
    Regina

    Guten Mittag,


    du kannst sie in eine Dose legen und dann ins Gefrierfach stellen. (Bitte ein paar Stunden)

    Alternativ kannst du sie in hochprozentigen Alkohol legen oder tatsächlich "drauftreten".


    Was davon das "beste" ist oder ob du sie einfach "liegen lassen" solltest, ist kaum zu beantworten. Ich persönlich bin für ein "verkürzen" des Prozesses...


    Grüße,
    Regina

    Guten Abend,


    die Farbe sagt nichts über die Artzugehörigkeit aus.

    Albinos gibt es nicht, die Körperfärbung kann sich mit jeder Häutung (und auch zwischen den Häutungen) ändern.


    Mit 28°C im mittleren Bereich des Terrariums wirst du ganz gut fahren.


    Beste Grüße,
    Regina

    Nabend,


    bitte achte auf einen respektvollen Umgang mit deinen Mitusern!

    Es kommt tatsächlich auf die Zählweise an und die Rückfragen von Fichte sind berechtigt.


    Grüße,
    Regina

    Hallo zusammen,


    ich habe dem Teil der Diskussion aus dem Fotothread mal einen eigenen Thread gegönnt. Bitte zu dem Thema hier weiter schreiben.


    Zu den bereits aufgeführten Bezugsquellen kann ich dir noch empfehlen, dich auch hier auf dem Marktplatz ab und an umzuschauen. Da werden mitunter die interessantesten und neuesten Arten angeboten ;)


    Beste Grüße,
    Regina

    Nabend,


    von dem Terrarienbauer den cawi meinte, südlich von Augsburg, hatte ich mal eine Visitenkarte... nur fällt mir auch der Name gerade nicht mehr ein. Der hatte immer einen Stand auf der Reptilienbörse in Ulm. Vielleicht einfach mal den Veranstalter der Börse anschreiben, ob er dir sagen kann, wie der hieß und wie er zu erreichen ist. Ist von München aus wohl der kürzeste Weg und die Preise von dem waren günstig. Über die Qualität kann ich aber leider nichts sagen... hatte aber mal mit ihm gesprochen und gefragt, wegen Metallgaze, anstelle Lochblech als Lüftung. Mit dem kann man gut sprechen.


    Grüße,

    Regina

    Nabend,


    Südamerika ist ein heißes Pflaster. Es gibt dort einige geniale Arten...

    ABER wenn du beim Fangen oder Schmuggeln von Tieren erwischt wirst, dann gute Nacht. Es gab schon Leute, die wegen sowas hinter Gittern gelandet sind.


    Cites sagt nichts darüber aus, ob du überhaupt Tiere aus einem Land ausführen darst, sondern wie der Schutzstatus in den dem Abkommen beigetretenen Ländern eingeschätzt und umgesetzt wird. Außerdem kann jedes Land noch zusätzliche Regelungen und Gesetzte verabschieden. Auch nicht geschützte Tiere und Pflanzen dürfen nicht einfach aus einem Land ausgeführt werden! Jedes Land hat da seine eigenen Spielregeln und alleine die heraus zu finden ist eine rießen Hürde.


    Wenn ihr dann noch eine Zwischenlandung macht, musst du auch die Gesetze dieses Landes kennen. Als Beispiel: die USA gilt als besonders rigoros und ist bekannt dafür, vieles zu finden...

    Auch eine oder zwei Mantiden im Gepäck können dir einen rießen Ärger einbringen. In diesem Sinne kann ich dir nur davon abraten, einfach irgendwas einzupacken.
    Wenn du überhaupt was findest, glaub mir, dass ist schon schwer genug, dann mach ein paar schöne Fotos!


    Beste Grüße,

    Regina

    Hallo Matthias,


    da ist ein Denkfehler in deinem Konzept.


    Mantis religiosa ist "weltweit" verbreitet. Sowohl in tropischen Gefilden, als auch im "Norden" bei uns. Berlin ist z.B. eines der nördlichsten Vorkommen weltweit. Das sind aber dann andere Unterarten wie die, die dann in z.B. Indien vorkommen. Und selbst wenn es keine eigenen Unterarten sind, dann haben sie sich doch an ihren Lebensraum angepasst.

    Vor einigen Jahren gab es zwei Stämme Idolomantis diabolica. Einmal aus Tansania, einmal aus Kenia. Einer der beiden Stämme (ich meine der aus Tansania), war relativ gut züchtbar und für viele Generationen in Zucht. Der andere Stamm, war unter den selben Bedingungen nicht (so gut) züchtbar. Der Stamm machte deutlich mehr Probleme. Nun könnte man doch eigentlich meinen "eine Art" = "eine Haltungsweiße". Dem ist aber eben nicht so.

    Auf Mantis religiosa bezogen: ein Stamm aus Ägypten, den man in Dresden aussetzt, der mag es dort vielleicht nicht packen.


    Blepharopsis (kann) eine Diapause machen. Muss aber nicht. Da die Diapause, wenn sie nicht richtig durchgeführt wird, dann sterben tendenziell mehr Tiere. Bei sinkenden Temperaturen stellen die Tiere den Wachstum und irgendwann das fressen ein. Hält man die Tiere zu lange in einem "Übergang", also nicht richtig kalt, aber auch nicht richtig warm, haben sie Probleme mit dem Stoffwechsel.

    Meines Wissens machen bei Blepharopsis vor allem die Larven eine Diapause und nicht die Ootheken. Da kann ich mich aber auch täuschen, ich habe es noch nicht ausprobiert. Ob das also funktioniert...? Man kann bei den meisten Arten nicht einfach "Entscheiden", ob nun Ootheken oder Larven überwintern sollen. So schaffen es zum Beispiel die Larven von Mantis religiosa nicht über den Winter, aber die Ootheken.


    Die Tatsache, dass in den Regionen in denen die Tiere vorkommen, auch über kürzere Zeiträume einmal niedrige(re) Temperaturen vorkommen, sollte keine Ausrede sein, die Tiere dauerhaft bei zu niedrigen Temperaturen zu halten.


    Beste Grüße,
    Regina

    Hallo Timon,


    zwei Punkte musst du beachten:

    die "Haltbarkeit" eines Drosophila Ansatzes ist begrenzt. In der Regel kann man aber mit 4 Wochen rechnen. Es kommt aber auch immer drauf an, wie alt der Ansatz schon beim Kauf war. Grundsätzlich würde ich dir empfehlen dich einmal mit der Zucht von Drosophila zu beschäfftigen. Das ist wirklich nicht schwer.
    Ansonsten musst du auch darauf achten, dass du auch immer genug Drosophila entnimmst. Sind die Drosophila zu dicht aufeinander, dann sterben zu viele auf einmal. Und dann kippt der Ansatz.

    Grüße,

    Regina

    Nabend,


    man kommt, wenn man nicht bereits ein Smart Home mit entsprechender Heiz- und Belüftungstechnik hat, fast nicht drum rum die Lichtquellen im Sommer und Winter auszutauschen. In den 2-3 ganz heißen Monaten muss man sich anschauen, wie die Raumtemperatur ist und evtl eine Birne mit weniger Watt oder gar eine LED eindrehen. Im Winter braucht es mehr. Du kannst natürlich von vornherein versuchen mittels guter LEDs die Beleuchtung zu regeln und über zusätzliche Spots die Wärme noch dazuzuschalten. Aber ob das Sinn macht...


    Nachts kommt es drauf an, wie kühl der Raum ist und welche Art du hälst. Einige Arten wollen es nachts sogar recht kühl, die stören auch 17°C überhaupt nicht! Auch mal einzelne Nächte, die mal kühler sind, sind in der Regel kein Problem. Daher ist die Frage, ob es nachts überhaupt eine Steuerung benötigt?

    Ansonsten ist es aus meiner Sicht auch kein Problem für eine "Grundwärme" mittels einer Heizmatte oder eines Heizkabels zu sorgen. Es geht nur darum, dass Tagsüber das natürliche Temperaturgefälle zustande kommt. Sprich oben wärmer wie unten.
    Ob es den Asseln gefällt, kann ich nicht sagen. In der Regel bekommt man für die größe der Exo Terras ja aber auch nur kleine, schwache Heizmatten, die nur für eine Erwärmung des Bodensubstrats reichen. Das sollte dann schon funktioneren.


    Grüße,

    Regina

    Guten Abend,


    wenn die Haltungsbedingungen passen und das Tier dann mal ein paar Tage nichts frisst, dann ist es sehr häufig eine kurz bevorstehende oder gerade geglückte Häutung, die "Schuld" ist.
    Rein äußerlich sieht man es den Tieren aber in kleineren Larvenstadien (kaum) an, dass sie sich demnächst häuten könnten. Zumindest nicht als Anfänger, später bekommt man ein besseres Gespür dafür ;)

    Ansonsten, wenn es keine wehrhaften Futtertiere sind oder welche, die sich im Terrarium verkriechen könnten, dann würde ich nicht mit Pinzette füttern. Das verschreckt die meisten Tiere / Arten eher. Gerade Fliegen in normalen Mengen kann man super im Terrarium fliegen lassen.


    Grüße,

    Regina