Beiträge von Filvy

    Guten Abend,


    prinzipiell solltest du die Maden ja in Sägespänen bekommen haben. Darin ist meistens genug Feuchtigkeit, damit die Puppen nicht vertrocknen.

    Willst du sie aber sehr lange im Kühschrank lagern oder du bist dir unsicher, dann würde ich dir empfehlen einmal mit einer Sprühflasch leicht darüber zu sprühen. Leicht heißt: Deckel offen und über der Dose (nicht IN die Dose) einen Pumpstoß. Die feinen Wassertröpfen, die dann runter in die Dose nieseln, reichen aus.

    Bei mehr ist die Gefahr groß, dass dir alles anfängt zu gammeln.


    Grüße,

    Regina

    Moin,


    mit Sicherheit wird nicht alles durch kommen. Aber an geschützten Stellen abgelegt, kann ich persönlich mir gut vorstellen dass sie das packen.

    Wenn man sich das Verbreitungsgebiet in Nord Amerika anschaut, dann kommen die auch in Gegenden vor, in denen es im Winter mal 8 Wochen Temperaturen unter dem Gefrierpunkt haben kann.


    Grüße,

    Regina

    Nabend,


    flieg nach Spanien... dort hat irgendein Depp die Art ausgesetzt...

    Wird jetzt dort als invasive Art geführt.


    Beste Grüße,

    Regina

    Moin,


    im Moment hat sie aber (außer der Decke) gar keine Möglichkeit sich zu häuten.

    Deko kaufen musst du nicht, es reichen Zweige aus dem Garten oder Wald. Die Deko, die du im Laden bekommst, ist meistens viel zu grob!


    Zur Luftfeuchtigkeit... wenn die komplette Decke aus Gaze ist, dann kann die sich nicht halten. Durch den Kamineffekt wird die Luft ständig ausgetauscht.

    Decke am besten einen Teil der Gazefläche ab. 1/3 der Decke mit Gaze reicht für die Luftzirkulation. Wenn du dann noch mehr Pflanzen drin hast, bringt das auch noch was. Wenn es dann immer noch nicht reicht, dann könntest du noch Xaxim für die Seitenwände nehmen. Das speichert gut die Feuchtigkeit.


    Beste Grüße,

    Regina

    Moin,


    vom Ablauf einer Häutung bricht die alte Haut am Pronotum auf. Dann wird zuerst der Kopf "rausgezogen", dann die Fangarme und nahezu zeitgleich ein großer Teil des restlichen Körpers. Wenn allerdings der komplette Körper schon aus der alten Haut draußen ist, die Fangarme aber noch nicht, dann sind die Chancen recht gering, dass die Häutung noch gut abgeschlossen wird.

    Wenn dann sogar schon die Flügel aufgepumpt sind, dann ist es definitiv zu spät, weil die neue Haut bereits beginnt zu härten. So zumindest meine Erfahrung.


    Direkt nach der Häutung sollte man die Tiere möglichst wenig stören. Außer sehr kleinen Arten, brauchen die meisten Tiere einige Tage bis sie wieder ordentlich fressen.


    Beste Grüße,

    Regina

    Hallo Phil,


    die Einrichtung passt so noch nicht.

    Du benötigst noch deutlich mehr Äste / Zweige (nicht zu dick!) und wenn möglich eine Rankepflanze mit größeren Blättern. Für eine Efeutute sind die Terrarienmaße allerdings etwas knapp, da müsstest du ständig nachschneiden.


    Beste Grüße,

    Regina

    Moin,


    es gibt ganz gute Energiesparlampen, mit tollem Lichtspektrum. Kommen nicht ganz an die HQI Strahler dran, aber es ist natürlich auch immer die Frage, wofür man es braucht!

    In der Terraristik sehr beliebt waren die Narva Biovital, die es auch mit einer E27 Fassung gab. "Waren" deshalb, weil die Firma die Produktion 2016 eingestellt hat und man nur noch Restbestände bekommt.


    Eine Alternative könnten die Lampen von viva-lite oder true-light sein. Allerdings habe ich mich dazu nur oberflächlich informiert, weil ich NOCH genug Narva Biovital Lampen habe. Grundsätzlich solltest du nach Leuchtmittel mit "Vollspektrum Tageslicht" suchen.


    Je nach Terrariengröße und Umgebungstemperatur ist es allerdings möglich, dass eine Lampe nicht ausreicht um auf die nötige Temperatur zu kommen.


    Beste Grüße,

    Regina

    Nabend,


    kommt drauf an, wie man es sehen möchte... Klar, fressen tun sie viel.

    Schauen wir es uns aber mal von der Seite rum an... du hast ja in einem anderen Thema beschrieben, weshalb es nicht unbedingt nötig ist richtige Orchideen ins Becken zu setzen. Die Tiere ahmen durch ihre Körperform und Färbung Blüten nach. Dazu setzen sie sich in der Natur an Blattachsen und locken (pollensuchende) Insekten an. Das sind in der Regel Fluginsekten. Ihr komplettes Tarnverhalten, ab etwa L3, ist darauf ausgelegt möglichst viele Pollensucher anzulocken.

    Dazu gibt es ein paar schöne Berichte, bzw kann man das auch gut beobachten, wenn man die Tiere im Sommer mal raus in den Garten setzt (und einen ein verschwinden der Tiere nicht zu sehr schmerzt).


    Wenn also schon äußerlich alles auf das Anlocken von Fluginsekten ausgelegt ist, sind die Chancen nicht auch recht hoch, dass sie auch was Nährstoffbedarf und Verdauung angeht, sich an diese Futterquelle angepasst haben?


    Beste Grüße,

    Regina

    Nabend,


    Glasscheibe vorsichtig aufziehen und dann mit einem scharfen Messer / Skalpell abschaben. Ansonsten kann man die Ootheken auch meisten "abbrechen", ohne das etwas passiert. Die Dinger sind robuster als sie wirken ;)


    Beste Grüße,

    Regina

    Hallo Lucius,


    schmeiß doch mal den Begriff Heimchen hier in die Suche. Das Thema ist sehr umstritten...

    Aber unahängig von der grundsätzlichen Diskussion sind Heimchen für Hymenopus coronatus nicht das ideale Futter. Sie sind nun mal auf fliegende Beute spezialisiert. Da gehört Fliegen füttern zur Haltung der Tiere eben dazu. Alternativ kannst du dich auch mal nach Wachsmotten umschauen. Die kannst du auch selber züchten und sie sind deutlich einfacher im handling als Fliegen.

    Trotzdem solltest du auch da Abwechslung in die Fütterung bringen.


    In den Park solltest du die Biester auf keinen Fall entlassen. Entweder du entscheidest dich die Tiere noch zu verfüttern, zu verschencken an jemanden der Reptilien, Amphibien oder z.B. Rennmäuse hält oder du frierst sie ein und entsorgst sie dann.


    Zum Thema sprühen... das ist davon abhängig, wie du das Terrarium eingerichtet hast und welche feuchtigkeitsspeichernden Medien du verwendest. Wenn ich dir sage, ich sprühe alle drei Tage, dann bringt dir die Info gar nicht. Du weißt weder, wie meine Terrarien aufgebaut sind (Einrichtung, Substrat, Bepflanzung, Materialien), noch in welchen Mengen ich sprühe oder gieße. Also... ausprobieren. Je besser die Einrichtung und je intensiever du dich mit der Thematik auseinander setzt, desto weniger musst du sprühen.


    Beste Grüße,

    Regina

    Hallo Lini,


    sprich du hattest keine ordentliche Beleuchtung / Wärmequelle im Einsatz?

    Gottesanbeterinnen sollte man nicht bei "Zimmertemperatur" halten. Auch wenn das gerne von, aus meiner Sicht unseriösen, Anbietern so propagiert wird. Diese wechselwarmen Tiere kommen aus Gegenden der Welt, in denen es deutlich wärmer ist, als bei uns. Die höheren Temperaturen werden benötigt, damit der Stoffwechsel richtig funktioniert.

    Was deine Creobroter also vermutlich gekillt hat, waren die dauerhaft falschen Haltungsbedingungen. Optimal wären Tagestemperaturen von etwa 27°C, punktuell auch wärmer, gut gewesen. Die Luftfeuchtigkeit sind bei den kalten Haltungsbedingungen zu hoch gewesen.


    Spontane Temperaturstürze vertragen die meisten Mantiden auch nicht so gut. Sollte aber hier nur nebensächlich noch ins Gewicht gefallen sein.


    Vor der Anschaffung einer neuen Gottesanbeterin würde ich dir empfehlen dir solide Infos, zum Beispiel über die mantopedia, mantisonline.de oder auch hier im Forum zu suchen ;)


    Beste Grüße,

    Regina

    Hallo Lini,


    das ist natürlich sehr schade.

    Möchtest du uns etwas zu den Haltungsbedingungen deiner Mantide erzählen?

    3 1/2 Monate ist kein besonders hohes Alter, gut möglich dass da etwas nicht gepasst hat.


    Beste Grüße,

    Regina

    Hallo Hildor,


    dir ist sicher bewusst, das Mantis religiosa bei uns besonders geschützt ist. Auch eine Einfuhr aus anderen EU-Ländern ist nicht möglich. Einzig über Drittländer gäbe es unter Umständen über die offizielle Einfuhr (also mit Zoll, Amtstierarzt, ...) eine Möglichkeit.

    Weiter möchte ich darauf aber nun auch nicht eingehen...

    Ameles kannst du auch ohne Diapause versuchen durch zu ziehen. Die Chancen sind ganz gut, dass das klappt.


    Beste Grüße,

    Regina

    Nabend,


    leider ist die Ursachenforschung hier, wie Glaskugellesen.

    Eine Lebenserwartung von 11-13 Monaten ist mehr als optimistisch angegeben. Die durchschnittliche Lebenserwartung für große Arten wird etwa bei 6-8 Monaten liegen. In Außnahmefällen sind ein Jahr durchaus möglich, aber nicht die Regel.

    So leid es mir tut... aber ich glaube nicht, dass da irgendwelche Maßnahmen wieder zur vollständigen Regenerierung des Tieres führen oder auch nur zu einer signifikanten Verbesserung. Stell doch grobe Rinde schräg ins Terrarium, damit das Tier nicht senkrecht die Wände hoch muss. Außerdem würde ich eher mehr als weniger Äste ins Terrarium. Viele, viele Zweige. Viele kleine Stufen sind einfacher zu meistern als einige wenige große...

    Wenn du dann den Eindruck hast, dass das Tier kein "ordentliches" Leben mehr hat, dann würde ich sie an deiner Stelle einfrieren. Im Zweifel sind das eher Tage als Wochen...


    Beste Grüße,

    Regina

    Hallo,


    wenn es die Tiere nicht gewöhnt sind, dann kann es sein, dass sie das Futter nicht annehmen. Vorallem von der Pinzette kann das schwierig werden.

    Drosophila sind nur für kleine Larven geeignet. Terfly für mittelgroße Larven. Adulte Tiere bekommst du damit nicht mehr satt. In der Natur werden die größere Falter fangen. In Gefangenschaft sollten es dann schon min. die großen Schmeißfliegen sein. Idealerweiße ergänzt durch Wachsmotten oder Wiesenplankton. Heuschrecken und Schaben funktionieren dann schon auch, aber ausschließlich von der Pinzette ist nicht ideal.


    Beste Grüße,

    Regina

    Hallöchen,


    da ich gerade dabei bin...

    Am Sonntag, 14.10.2018 ist in Nürnberg wieder die Insektenschau und -börse!

    Die Börse findet im Gesellschaftshaus Gartenstadt, Buchenschlag 1, 90469 Nürnberg, von 9.00 bis 13.00 Uhr statt.


    Es werden sich wieder einige Mitglieder der IGM (Interessengemeinschaft Mantodea) zusammenschließen und zusammen viele verschiedene Arten an lebenden Mantiden dabei haben. So wird eine Auswahl an Gottesanbeterinnen zusammen kommen, wie man es an einem Ort wohl nur selten in Deutschland (oder gar Europa) vorfinden wird! :vain:


    Wer plant denn als Besucher zu kommen?


    Beste Grüße,

    Regina

    Hallo,


    wer plant denn diesen Herbst nach Ulm zu kommen?


    Die Börse findet am Samstag, 13.10.2018 statt und ich werde wieder mit meinem Freund zusammen einen Tisch haben. Was wir genau dabei haben werden steht noch nicht fest. Wahrscheinlich aber Sphodromantis lineola, Metallyticus splendidus und violaceus, Sibylla dolosa, evtl. ein paar Hymenopus coronatus, Solygia sulcatifrons, ...

    Die Börse öffnet für Besucher am 10:00 Uhr und man kann natürlich neben Mantiden auch Terrarien, Futtertiere, Einrichtung, Technik, Reptilien, Amphibien und Co. finden. Die Börse ist nicht mehr so groß, wie noch vor 10 Jahren, hat sich aber in den letzten 3 Jahren gehalten, was die Größe angeht. Für interessierte im süddeutschen Raum eine schöne, übersichtliche Börse, auf der man trotzdem eine gute Auswahl hat :)


    Wer nur wegen der Gottesanbeterinnen auf eine Börse will... am Tag darauf ist in Nürnberg die Insektenschau. Viele Mitglieder der IGM (Interessengemeinschaft Mantodea) werden dort sein und wir werden somit einen sehr, sehr großen Stand haben mit einer rießigen Auswahl an Mantiden.


    Beste Grüße,

    Regina