Terra für Phyllocrania paradoxa

  • Hallöchen :D
    wollte auch mal mit der Sucht beginnen.
    Hatte vor eine Gruppe Phyllocrania paradoxa zu halten und vielleicht 1-2-3 Tausendfüßler als Bodenpolizei reinzustecken.
    Habe gelesen, dass ich mich am Bodengrund austoben kann. Hab jetzt Blumenerde mit groben Kokoshumus gemischt,
    das Lochgitter mit Gaze verklebt, bepflanzt und beästet. Regenanlage ist drinne und 2 x 13 Watt "Exo Terra Natural Light".


    Habe ich an alles gedacht/Fehler gemacht?


    LG
    Chrissi

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    Viele Grüße

    Chris

  • Ich bin ja auch dabei, mir demnächst einige Paradoxas zuzulegen. Das Terrarium ist hübsch - vielleicht ein bisschen zu grün, aber das ist Geschmackssache. :)
    Allerdings scheint mir das Zuhause sehr groß zu sein. Welche Abmessungen hat das Terrarium denn und welche Temperatur erreichst du mit den Lampen?


    Ach ja, in welchem Stadium willst du sie reinsetzen? Adult?

  • L2 in diesem Riesending? Also ich bin ebenfalls noch Anfänger. Aber die verhungern doch, oder? Wie sollen die in diesem für sie gigantischen Lebensraum das kleine Futter (Drosos) finden/fangen?


    Wie viele sollen da denn überhaupt rein?

  • Ich habe mir überlegt, dass ich mir nen Schwung (c.a 10) hole und in so ner Drosibox sind doch ne Menge drin.Zur Not stelle ich ne zweite Box rein :D

  • Guten Morgen,


    über die Größe des Beckens würde ich mir nicht so viele Gedanken machen...eher darüber ob es dicht ist ;)
    Wenn die Tiere etwas mehr Platz haben, hey, das ist doch schön! Und sicher ist es den Mantiden selbst herzlichst egal, ob sie nun auf grünen oder trockenen Zweigen sitzen.
    Das Terrarium ist an und für sich schön geworden, auch wenn ich noch eine Rückwand und viiieeeel mehr dünne, verästelte Zweige einbringen würde (ich versuche es immer so zu richten, dass die Tiere die gesamte Decke nutzen können ohne an Glas oder Lochblech/Alugaze laufen zu müssen!) - ich wünsche schonmal viel Freude damit!


    Was die Fütterung an sich angeht: Chrisses selbst schreibt schon, wenn eine Dose Fliegen nicht reicht, einfach noch eine Zweite hinterher stellen. Weder Futter noch Jäger sind immobil und auf die ein oder andere Art und Weise finden sie schon zusammen.
    NUR:
    Drosophila sind winzig klein, und auf üblicher Fliegengaze - das betrifft dann durchaus auch handelsübliches Lochblech und den "natürlichen" Spalt bei Schiebescheiben-Terrarien - tanzen die Mistviecher Tango. Wenn das Becken also nicht ordentlich abgedichtet ist, hast Du die eine bis zwei Dosen Drosophila ganz flott nicht mehr im Becken sondern in der Bude :-P was für mich persönlich der Grund wäre, über eine Unterbringungsmöglichkeit bis zum Ende der Fruchtfliegenphase nachzudenken..
    Oder alle eventuellen Fluchtmöglichkeiten ordentlich mit Pollenvlies abzukleben und jede noch so kleine Spalte irgendwie abzudichten.


    Tausendfüßer sind übrigens als Bodenpolizei nur mindergut geeignet. Zumindest alle die ich habe klettern auch ganz fröhlich rum, die Silikonfugen in den Ecken bieten auch eine perfekte Leiter. Selbes gilt für die Zweige, die eigentlich für die Mantiden gedacht sind. Die Füßer sind größtenteils Dämmerungs- und Nachtaktiv, und nicht unbedingt sensibel gegenüber ihren freiwilligen oder unfreiwilligen Mitbewohnern. Dass eine Gottesanbeterin eine ihrer sensibelsten Phasen - die Häutung - in der Regel in genau dieser Zeit durchführt, kann da schonmal zu Differenzen führen... Heisst, eine sich häutende Mantide juckt die vielbeinigen Kerlchen nicht, sondern wird einfach über den Haufen gerannt.
    Wichtiger ist aber, dass die Tiere mehr Bedürfnisse haben als Mantiden- und Fliegenkacke! Sie brauchen es bedeutend feuchter und kühler als es ein Paradoxa-Becken hergibt, und aus der Mangelernährung die sich bei nicht ausreichender und artgerechter Zufütterung ergibt beginnen die Tiere außerdem auch, den beigemischten Kokoshumus im Bodengrund zu fressen ... was ca. den Ernährungsgehalt von Pappendeckel hat und den Tieren entsprechend auch nicht bekommt.
    Was außerdem noch interessant wäre, ob und inwiefern die Blumenerde gedüngt ist? Was für Blumenerde es ist - Herkunft, Zusammensetzung, etc? Da der Tausenfüßer an sich direkt auf/im Bodengrund lebt, ist das ein extrem sensibles Thema. Für meine "Vielefüße" jedenfalls nutze ich weder Blumen- noch sonstige, gekaufte Erde.


    Wenn eine Bodenpolizei her soll, rate ich zu robusterem Getier, wie zum Beispiel den schon oft empfohlenen tropischen, weissen Asseln.


    Grütze,
    -Kraehe

  • Morgen,


    die Beregungsanlage wirst nicht oft bzw nahezu überhaupt nicht brauchen für diese Art...zur zusätzlichen Besetzung und Einrichtung hat Merle schon erzählt. Erinnert so nicht an Mantidenbecken...lässt sch nachbessern.Das Becken scheint ein Meter in der Breite, womöglich 50 hoch, dass du mit 26 Wattagen fast 30 Grad ins Becken bekommst, Kompliment , zumal die Leuchtkörper auch mit Abstand zum Becken sind... da war sicher warm im Zimmer klappt im Winter nie und nimmer.Die Biester mögend gern richtig warm.
    Lass dir mal durch den Kopf gehen ob du das Becken nicht Abteilen möchtest....ev kannst du dabei Kunststoffgewebe am Lochblech fixieren .

    Dieser Beitrag wurde bereits 4 Mal editiert, zuletzt von cawi ()

  • Zu den Drosos ins Becken stellen ( ich mach das nur mit Bechern die nur noch wenige Tiere beinhalten, da klettern dann überschaubar Tiere raus...versaut die Becken nicht, zudem möchte ich mehr Mantodeen sehen, als Drosobecken ) Die Drosos sind schlau, in furzttrockenen Becken bleiben die im Becher, da muss man die Biester zwischendurch mobil machen. Muss man im Auge behalten und wissen wie man gegenreagieren kann.
    an deiner Stelle würde die Handvoll Tiere extra aufziehen...

  • Wo Carmen so schreibt, das Becken ist so groß guck ich nochmal auf die Fotos und denke so.. Moment mal - ist das ein Wassernapf rechts vorne?
    Also, den würde ich evtl. auch rausnehmen... ;-) Auf den zweiten Blick wirkt es beinahe, als sei das Becken für ein mittelgroßes Reptil eingerichtet.


    Ich hatte das Terrarium bei dem flüchtigen, ersten Blick tatsächlich für Kleiner gehalten :-) Aber stimmt schon, bei einem so großen Becken würde ich die Futterbecher auch nicht einfach so reinstellen, sondern die Tiere eher in Einzeldosen aufziehen. Ist ja auch alles leichter zu kontrollieren dann...


    Grütze,
    -Kraehe

  • Da hake ich mich mal frech ein: Wäre es nicht angesichts der angestrebten Gruppenhaltung besser, die kleinen Paradoxa auch in der "Übergangszeit" gemeinsam zu halten? Zum Beispiel in einer präparierten Braplastbox? So können sie sich schon mal aneinander "gewöhnen". Oder überschätze ich da den Faktor der Vergesellschaftung bei den Tieren?

  • Merle ich habe die Lampenkästen, zumindest sind meine da 30 Iger vlt gibt's die auch kleiner dann ist das Becken nur 80 breit.
    ich könnte mir das Becken schon für diese Art vorstellen...nur ein paar mehr :) oder eben mittig teilen dann passen zwei Arten, ich mein der Themenstarter sprach ja schon von " Sucht" :modo:


    Grüsse von der " Arbeit :)"


    @ premotus...die kann man klasse zusammenhalten und ganz klar auch in den Drosofressenden Stadien in Braplastdosen. der Punkt wie die und ob die Tiere sich aneinander gewöhnen oder besser verträglich sind wenn's miteinander aufwachsen, kann ich nicht viel dazu sagen. Habe sie nur in Gruppen.

  • Ja, das mit der vorzeitigen Vergesellschaftung wäre halt ein interessanter Punkt, wenn man sie denn im "kleinen" Stadium erst mal woanders großziehen möchte/muss. Entsprechend kann man planen.

  • Ich werde es mir mak durch den Kopf gehen lassen.
    Danke an alle fürs schnelle Antworten :)
    Unsere Altbau Dachgeschoss Wohnung hat mit der Temperatur Vor/Nachteile :D


    Gruss Chrissi