Beiträge von Kraehe

    Moin...


    Mit lebender Bepflanzung ist's meiner Erfahrung nach einfacher, die Parameter einzustellen und zu halten. Es muss ja nix Exotisches sein was man pflanzt, dem Tier ist's egal ob es auf einer Orchidee oder einem Ficus sitzt.

    Meine ersten Mantidenbecken hatt ich jeweils mit Grünlinien besetzt, das klappte wunderbar. ;)


    Hauptsächlich entscheidend ist aber der eigene Geschmack, und wenn Du findest, dass die Fürsorge um das Tier erstmal "genug arbeit" ist und ggf. lebende Bepflanzung erst bei mehr Sicherheit dazukommen soll ist das auch ok.


    -Kraehe

    Moin...


    Die Größe passt gut, sehr fein ;)


    Eine fixe Empfehlung kann man für die Lampe leider nicht geben weil ja leider keine die Umstände bei dir genau kennt.

    Ich würde auf alle Fälle einen Reflektor drüber geben und mal mit 30W versuchen was raus kommt, das sollte ungefähr passen. Wenns nicht reicht oder zu viel ist müssen evtl mehr oder weniger Watt drüber.

    Ich hab sowohl Reflektor als auch Lampe einer mittelpreisigen Terrarienmarke (Lucky Reptile, einfach weils bei der Anschaffung das Erste wardas mir in die Hände fiel) bei meinen Schlangen im Einsatz und bin damit recht zufrieden.

    Feintuning kann man dann ggf noch mit dem Abstand betreiben (näher ran = wärmer, weiter weg = kühler).


    Mit aufkommender Wärme wird die RLF absinken da Feuchtigkeit ausm Bodengrund verdunstet. Wie sich das genau entwickelt und wie oft du nachwässern musst wirst Du dann sehen, wahrscheinlich reicht jeden zweiten Tag sprühen und 1x die Woche Bepflanzung gießen.


    -Kraehe

    Moin...


    nein, zu heiß ist es im Terra definitiv nicht, dass irgendwas ankokeln könnte. Aber die Hitze direkt unter der Lampe ist schon recht hoch (und direkt darunter wäre dann die Gaze)

    ...die Gaze an der das Tier sitzt.

    Barfuß.


    Sollte ehrlich egal-welches Material hitzeschäden von der Lampe davon tragen können, solltest Du das Setup nochmal überdenken.


    Mantidenfüße sind empfindlicher als Siebdruck- oder Fliegengaze und Tarsen deutlich schneller "abgebrannt" als Plastik verkokelt.


    -Kraehe

    Moin...


    Ich würd noch deutlich mehr Äste einbringen die auch an der Decke langlaufen. Die ganzen "großen Grünen" laufen nicht gern/gut an Glas da ist kede zusätzliche Lauffläche ein Gewinn.


    Wie hoch ist das Becken?


    Die Temperatur passt mit 24,5° halt wie gesagt nicht, eh Du wieder ein Tier einsetzt versuch bitte erstmal passende Parameter zu schaffen und für ein paar Tagezu halten.

    Eine Wärmelampe ist für Gottesanbeterinnen aber sinnvoller als eine Heizmatte. Nachts dürfen die Temperaturen ruhig auf Zimmertemperatur fallen, solange tagsüber anständige Werte herrschen.


    -Kraehe

    Moin...


    Zu kalt und zu feucht. Die nicht zirkulierende Luft durch die fehlende Gegenlüftung hat dann noch ihr Übriges dazu getan.


    Geeignete Haltungsparameter für Sphodromantis sp. sind Tagwerte von 28-30°C und RLF 65-70%.


    -Kraehe

    Moin...


    Was Fichte damit sagen möchte ist, dass es nicht möglich ist, die Stämme optisch voneinander zu unterscheiden. Die Herkunft festzustellen ist nur möglich, wenn gewissenhaft mit den Tieren weitergegeben wird, wo ihre Vorfahren hergekommen sind. Frag ggf. nochmal nach, aber wenn der Händler die Herkunft der Tiere nicht kennt, kann mans nachträglich nicht mehr feststellen.


    Der Temperaturverlauf ist aber in Ordnung und, so wie der Verkäufer es sagte, für das Tier auch gut. So kanns eben wirklich ein wenig rauf oder runter wenn ihm die Temperatur gerade nicht schmeckt.


    Viel Erfolg bei der Aufzucht!


    -Kraehe

    Moin..


    Sofern er noch Interesse am Weibchen hat, kannst Du ruhig nochmal verpaaren.

    Je älter die Tiere werden, desto häufiger "wollen" sie halt aber auch gar nicht mehr.


    Das Schlimmste was passieren kann ist vermutlich aber eh, dass er gefressen wird. Und ob er nun "in den Armen seiner Liebsten" vorzeitig das Zeitliche segnet oder ein paar Tage später alleine in seinem Terrarium/seiner Box macht in dem Sinne wahrscheinlich keinen Unterschied. :pardon:


    -Kraehe

    Moin...

    Ein guter Mittelweg wäre natürlich die Tiere zu beobachten und groß zu ziehen bis sie Adult sind und sie dann an Züchter abzugeben

    Nobler Gedanke aber nicht gangbar.


    Wildfänge sind deutlich sensibler als etablierte Arten, man muss da durchaus häufig noch mit den Parametern "experimentieren", sowie schnell und in die (hoffentlich) richtige Richtung reagieren wenn die Tiere "anzeigen", dass irgendwas nicht passt.

    Wie gering das "anzeigen" von Gottesanbeterinnen ist, hast Du ja sicher schon mitbekommen - ohne Haltungserfahrung merkt mans erst wenn das Tier tot am Boden liegt.

    Und es ist ja nun nicht so, als wärn neue und superspannende Arten grad auch diejenigen, welche man einfach bei 26°C und 60%RLF ins Terrarium klopft und dann flutscht das. Mal völlig abgesehen davon, dass WF-Importtiere nicht so bereitwillig alles fressen, was man ihnen ins Becken wirft...


    Viele 'Einzeltierhalter', die Anspruch auf solche Tiere erheben möchten, halten die Tiere also quasi schon auf dem Weg zum Erwachsensein tot. :pleasantry: Da ist dann nicht mehr viel übrig ums an Züchter abzugeben.


    Zumals auch schon passiert sein soll, dass Tiere, die "in ihrer Jugend" mal suboptimalen Bedingungen ausgesetzt waren, sich später nicht fortpflanzen konnten (sprich: die trotz Verpaarung und korrekter Inkubation gelegten Ootheken nicht geschlüpft sind).


    Von unbekannter Quelle würd ich zudem keine Einzeltiere in meine Zuchtgruppe aufnehmen, aber das hatten wir in nem anderen Thema neulich schonmal ;)


    -Kraehe

    Moin...


    Bezüglich der Wildfang- und Nachzucht-Thematik gibts übrigens von Gottesanbeterinnen abgesehen schon etliche Beispiele, in denen täglich etliche Tiere der Natur entrissen und von "irgendwo" nach Deutschland geschleppt werden. In vielen Fällen weils mit den Nachzuchten in Haltung nicht klappt - in manchen jedoch auch leider OBWOHL(!) die Tiere in Haltung sehr vermehrungsfreudig sind.

    Von der dann oftmals völlig falschen Haltung an ebendiesen importieren, armen Seelen will ich gar nicht anfangen, da platzt mir nur die Hutschnur....



    Raubbau an der Natur und grausige Industrie sind da die einzig treffenden Begriffe, und der Egoismus der Menschheit ist dahingehend unübertroffen.



    Grad bei Neuimporten, egal ob nun Stamm oder Art, haben die Tiere in den Händen derer, die nicht züchten wollen, schlicht und ergreifend nichts verloren.

    Es muss einfach nicht sein, dass neue Arten dazu verdammt sind, als Einzelstücke nach ihrem Ableben im Biomist zu landen, weil nebst der fehlenden Nachzuchtabsicht nicht mal ein Präparat für die Nachwelt in Absicht steht.


    Und das schließt mich mit ein, nur zum gucken brauch ich keine neue Art daheim hocken haben.

    Dafür gibts Fotos derer, welche ebendiese Arten in ein paar Jahren hoffentlich so weit etabliert haben, dass ich mir das Einzeltier dann ohne schlechtes Gewissen hinstellen kann.




    behält heut alle Verwünschungen für sich,

    -Kraehe

    Moin..


    Manchmal frag ich mich, wer sich so kleine Terrarien ausdenkt. Was will man denn echt in so nem Winzbecken haben (ausser vielleicht 'nen Sling für ein paar Wochen zur Aufzucht, den man dann nicht mehr rauskriegt weil er sich in der hinterletzten Ecke einwebt)? oO


    Gemessen an der Faustregel "mindestens die 3-fache Körperlänge des adulten Tiers als Höhe" bei 15 cm abzüglich (hmmm großzügig geschätzt) 2cm Substrat = 13cm minus etwas weniger zwecks Einrichtung und Deko... Sinds wohl als tatsächlich nutzbare Höhe 10-11cm, und da landen wir dann bei Tieren die adult(!) nicht größer sein dürften als etwa 3,5-4cm.


    Davon gibts schon ein paar Arten (oder vereinzelt Männchen größerer Arten), jedoch sind die oftmals deutlich(!) empfindlicher als die großen Standardarten und fallen schon bei kleinsten Schnitzern vom Ast.


    Bevor Du also wirklich drauf überlegst, welche Klein(st)arten Du da rein quetschen kannst, richte das Winzding erst mal ein und schau ehrlich(!), welche Parameter Du zustande kriegst - mit Messtechnik - und "simulier" mal "echten" Betrieb inkl. sprühen/befeuchten, optimalerweise über ein paar Wochen weg.

    Auch kleine Arten leben +/-6 Monate, und über einen solchen Zeitraum solltest Du die Parameter stabil halten können.


    Wie Fichte schon in seiner ersten Antwort sagte, so kleine Becken überhitzen sofort und saufen genauso extrem schnell ab.

    Je größer das Becken, desto leichter das Einstellen der passenden Parameter.


    So kleine Terrarien würd ich persönlich nur für Dekozwecke nutzen.


    -Kraehe

    Moin..


    Leider ist das eine recht hartnäckige Untugend mancher Händler.

    Grad bei der Haltung von Exoten empfehle ich immer gerne, einfach mal zu googlen wo die Tiere herkommen und sich ein paar Klimadiagramme aus dem Herkunftsland anzusehen...meist wird dann eigentlich eh schon klar, dass dieses "weder Lampe noch Technik nötig", speziell für wechselwarme Tiere, nicht wirklich stimmen kann.


    Tut mir Leid, dass Du an einen solchen "Experten" geraten bist - positiv betrachtet, bist Du für den nächsten Versuch nun allerdings schlauer. ;)


    Gottesanbeterinnen haben Facettenaugen, ganz ähnlich wie Fliegen. Wenn sie einen schwarzen Fleck am Auge hat, bedeutet das erstmal nur, dass die verfärbten Facetten blind sind - alles "außenrum" funktionieren aber trotzdem noch.

    Bei eingefallenen Augen ist das wieder anders, die sind idR leider komplett blind.


    Für ein Tier in Terrarienhaltung ist das aber hauptsächlich ein optischer Mangel. Gottesanbeterinnen sind zwar Lauer- und Sichtjäger und daher im Prinzip zur Jagd auf ihre Augen angewiesen, würds sich zum selbst fangen nun aber zu blöd anstellen könnt mans immer noch mit der Pinzette füttern.


    -Kraehe

    Moin...


    Temperatur tags (oben / unten im Terrarium): Zimmertemperatur

    Das heißt genau - was? Schätzungsweise 18-22°C? Deutlich zu kalt.



    Seit Ihrer Häutung hat sie auch mittlerweile schwarze Augen


    [...]


    Ich habe erfahren, dass es nach der Häutung wieder besser werden kann.

    Wer auch immer hat Dir dahingehend leider etwas Quatsch erzählt. Schwarzgeriebene Augen bessern sich mit der nächsten Häutung nicht, das ist ein permanenter Schaden - insbesondere wenn das Auge schon eingefallen ist, wird sich das nicht mehr ändern.

    Interessant wäre da eher, weshalb das passiert ist und wie mans bei künftigen Tieren vermeiden könnte. Hat sie Sichtfeld auf Artgenossen, Futtertiere oder andere, durchgängige Bewegungen (auch andere Haustiere wie z.B. ein Aquarium oder ein Rattenkäfig etc)?


    Die letzte Häutung dauert deutlich länger als die Häutungen davor, wenn das Tier nun L8 sein sollte, wirds wohl subadult sein und die anstehende Häutung ist die Adulthäutung - außer das Tier hätte schon Flügel, dann ists bereits adult und häutet sich auch nicht mehr.


    Was Du für das Tier tun kannst - so oder so - ist, ihm die Heizung hochzudrehen. Alles unter 26°C ist für Exoten aus Indien nicht tiergerecht.


    -Kraehe

    Moin...


    Also ne Hierodula ist's nicht. Ich bin jetzt auch nicht so derjenige, ders Bestimmen gut kann, es gibt einfach so viele Arten....

    Deine Fotos lassen mich aber, hauptsächlich wegen der gestreiften Fangarme, an eine Parasphendale sp. denken (ich könnt aber auch voll daneben liegen :pardon:).


    Was mir besonders auffällt ist aber dass das Tier echt dünn ist 🙈 füttert den kleinen Hungerhaken bitte!


    -Kraehe

    Moin...


    Ganz so einfach lässt sich das leider nicht runterbrechen.


    Bei Tieren, bei denen nix Näheres dabei steht, kanns unter Umständen schon was bringen nochmal nachzufragen. Manche Leute kennen die Fundorte, führen sie aber nicht an weil sie's (für Kleinanzeigen/Hobbyisten und Anfänger ohne Nachzuchtabsicht) für unwichtig halten.


    Es benutzen andersrum jedoch auch etliche Leute, die nicht mal wissen was die eigentlich bedeuten, IGM-Nummern - in dem Glauben, es ließe sich so besser verkaufen.


    Teilweise gibts auch einzelne Händler, die mutwillig Namen erfinden oder Tiere bewusst falsch benannt verkaufen, grad letztes Jahr warns scheinbar augenscheinliche "Raritäten", die aus England rüberkamen, und auffällig oft falsche Namen dabei hatten. Und dabei sind noch gar keine Trivialnamen mit einbezogen - ich war auch mal in 'nem deutschen Zooladen, wo eine Deroplatys sp (oder was optisch Ähnliches) im Doserl stand und als Idolomantis ausgeschildert war. Immerhin wars richtig geschrieben aber wat willste dazu noch sagen :pardon: ich hab denen Bescheid gegeben, das Doserl wurde abgeholt...jede Wette landete es unverändert wieder im Regal nachdem ich weg war.


    Selbe Geschichte wie die Tiere die unter selbsterfundenen Termini wie "(irgendwas) giga/grandis/maxiking" verkauft werden und bei genauerer Untersuchung wieder nur die nächste schnöde S.viridis oder H.membranacea sind - oder Tieren, die einfach mutwillig umbenannt werden; so passierte es uns - bzw. eigentlich Fichte - schonmal, dass er Nachzuchten seiner Oxyopsis cf. gracilis auf der nächsten Börse als O.gracilis beschildert gefunden hat, ohne dass je eine genaue Bestimmung stattgefunden hätte. Ich glaub, die Begründung dafür war dann, "weil man sich das besser merken kann" (oder was ähnlich blödes).



    Wie Fichte schon sagte, für die Hobbyhaltung ist's ja mehr oder weniger egal, ob die Tiere reinstämmig gehalten werden. Man muss halt trotzdem damit rechnen, dass vorher funktionierende Stämme plötzlich kippeln, wenn man stammesfremde Tiere einmischt - man weiß ggf. halt nicht, was man da eigentlich gerade kriegt.


    -Kraehe

    Moin...


    Stimmt generell, aber nicht immer. Bei Hierodula und Co würd ich mir auch keine Gedanken machen wenns nur eine schöne Oothek gab. Bei H.coronatus ists aber immer besser, Tiere aus 2 Ootheken zu haben, da die Männchen deutlich schneller adult werden als die Weibchen und eine vergleichsweise kurze Lebensspanne haben.

    Wenn die Weibchen paarungsbereit sind, sterben die Männchen aus derselben Oothek oftmals schon altersbedingt. Die Art ist schon mehr Haltern gekippt weil nur eine Oothek hochging.


    -Kraehe

    Moin...


    Du hast bestimmt das Starterset vom Home of Insects gesehen oder :p


    Preis-Leistung stimmt bei dem Set schon, Du darfst dabei halt kein High-End-Equip erwarten. Ich hab seine Boxen (bzw. präziser die darin verbauten Lüftungen) noch nicht gesehen, daher keine Aussage dazu - für einen ersten Testlauf macht man damit aber bestimmt erstmal nix falsch.


    Solltest Du dir eine Hierodula sp. dazu aussuchen, sollte zur Box noch ein Terrarium angeschafft werden (optimalerweise einen 30er-Würfel oder größer).

    Die Kantenlänge der Box würde generell zwar ausreichen, damit sich auch ein großes Tier darin adult häuten kann, jedoch ists (grad für Einsteiger) immer einfacher, die notwendigen Häutungshöhen zu erreichen wenn die Behältnisse etwas mehr "Luft nach unten" haben als unbedingt nötig.


    -Kraehe

    Moin...


    Nix für ungut aber wenns noch Fliegen fängt ist das Tier nicht blind.

    "Mit den Armen rudern" tun viele Mantiden - auch "ungeschickt klettern" ist bei (verpaarten) Weibchen oft normal, da sie ja das zusätzliche Gewicht der Eier stabiliseren müssen etc - das hat im Regelfall nix mit den Augen zu tun.

    Um sich ein genaueres Bild zu machen müsst man das Tier natürlich in Bewegung sehen, auf den Fotos würde, soweit erkennbar, jedoch nix auf einen Augenschaden oder eine Erblindung hinweisen.


    Um mit dem Hintern eine Oberfläche zu finden an die man die Eier drücken kann braucht man, wenn man ganz ehrlich ist, außerdem keine Augen; wir hatten durchaus schon Tiere mit Augenschäden hier sitzen die weiterhin perfekte Ootheken abgelegt haben.

    Die hauptsächlich benutzten Organe um eine Oothek abzulegen sind die Cerci - diese kleinen "Spitzen" die links und rechts der Afteröffnung sichtbar sind. Mit denen wird u.A. der Untergrund betastet eh die Oothek abgelegt wird, wie auch die Oothek "in Form gedrückt". Legen Tiere "schiefe/krumme" Ootheken ist oft ein oder beide Cerci beschädigt. Macht die Oothekenablage Probleme wäre die Ursache quasi eher am anderen Ende zu suchen.


    Von der Schabe vor 2 Wochen werden die jetzigen Probleme schwer kommen, die ist längst verdaut und wieder ausgepupst.

    Ich befürchte jedoch, wirklich was unternehmen um ihr zu helfen kannst Du da nicht. Der Schaum kommt ja offenbar problemlos raus, "nur" das Ankleben scheint sie (im Augenblick) nicht zu interessieren :pardon:


    Selbst hatten wir ein solches Problemtier noch nicht, gesehen hab ich was Ähnliches erst ein Mal, ebenso Fotohalber in einer US-Gruppe (war jedoch irgendeine "groß und grün", keine Hymenopus). Da ließ das Tier sein Oothekenmaterial einfach dort wo es saß fallen, und es lagen in Folge in regelmäßigen Abständen Schaumwürstchen am Boden.

    Leider hab ich das nicht weiter verfolgt, soweit ich das mitbekommen hab wurds nicht ganz so alt wie der Durchschnitt der Art, allerdings wars auch nicht verpaart. Ob das aber mit den Legeproblemen zusammenhing oder nicht ist eine sehr gute Frage und gehört leider(!) zu den Themen, die im Bezug auf unsere Heiminsekten einfach nicht genügend erforscht sind um eine gute Antwort zu geben.


    Versorg das Tier einfach weiterhin bestmöglich, vielleicht kleistert sie Dir die nächsten Ootheken ja auch wieder anständig hin. ;) Ich wünsch Dir, dass die krummen Oothekenwürstchen dennoch gute Schlupfzonen haben und einen möglichst guten und stabilen Schlupf.


    -Kraehe

    Hi,


    the german term for "domestic fly" is "Schmeißfliege" or "Goldfliege" - with this you'll surely find more threads in this forum.

    Also for further search, in US forums the most used term is "blue bottle fly" or simply "bottle fly" ;)


    We usually don't breed our flys ourselves but go to a fishing shop and simply buy them as they're cheap. It takes a little more effort to breed them than with Drosophila. Maggots of bigger flys usually eat meat, breeding stations can be mean stinkers. ( >Here's a thread about this subject!< )


    Also you may look here, lower right side, for some more informations ("Diptera"): >Mantopedia - Feeders<

    Musca domestica ("Housefly") may be the one you're looking for, they're smaller than blue bottles but you can breed them without meat. In some shops they're sold with crooked wings and therefore flightless, but I heard sometimes that their wings straighten up in future generations.


    Greetings,

    -Kraehe