Beiträge von Kraehe

    ....nix für ungut, aber bist Du sicher dass die letzte Häutung wirklich schon 3 Wochen+ her ist, oder kanns sein dass Du einfach eine verpasst hast?

    Das ist eigentlich deutlich länger als es bei der Art in dem Stadium üblich ist.


    Ein Pumpen bzw. "Pochen" des Abdomen ist nicht zwingend ein Anzeichen für eine Häutung. Die machen das auch wenn sie z.B. unter Anspannung/Stress stehen.


    -Kraehe

    Moin...

    In welchen Abständen häuten sich Gottesanbeterinnen bzw ändert es sich je nach Stadium

    ..um die Frage nicht zu vergessen:

    Die Häutungsabstände sind immer recht gleichmäßig (plus, minus 1-2 Tage - je nach Futterstand, Klima, usw usf). Ganz junge Tiere (L1/L2) brauchen zwischen den Häutungen etwas weniger lang als etwas ältere Tiere (L4/5), aber die Unterschiede sind eher kurz, und wenn man nicht Buch führt fällt einem das im Regelfall nicht wirklich auf.

    Eine Ausnahme macht dabei aber die Adulthäutung, von Subadult zu Adult ist der Abstand zwischen den Häutungen deutlich länger als davor. Bei Hierodula sp. (Sphodromantis sollten sich da recht ähnlich verhalten) kannst Du von ca. +1Wo zu den vorigen Häutungen ausgehen.


    Bitte beachte aber, dass alle Angaben nur Schätzwerte sind. Mantiden können nämlich keinen Kalender lesen (und selbst wenn, wäre er ihnen wahrscheinlich relativ egal ;) ).


    -Kraehe

    Schwer zu sagen. Verpaarte Weibchen legen schneller als unverpaarte Weibchen, die wollen ja schnackseln damit die aufgebrachte Energie für Eier und Schaum nicht umsonst war ;)

    Fixe Abstände die überall gleich sind gibts da eigentlich nicht, und deine Art hatten wir noch nie... Aber wenn sie grad ihre Eier abgelegt hat dauerts einfach etwas, bis wieder genug Eier für 'ne Oothek da sind. Aber wie lang genau, hm 🤷‍♀️


    Verpaaren kannst du aber jederzeit, sobald sie sich nach ihrer Oothek jetzt fertig geputzt hat. Wenn alles gut geht sind die nächsten paar Ootheken dann auch befruchtet :) ja, es reicht eine erfolgreiche Paarung generell auch für mehrere Ootheken.


    -Kraehe

    Moin...


    Mantiden bauen üblicherweise mehr als 1 Oothek. Manche Halter warten absichtlich bis nach der ersten Oothek und es klappt "trotzdem" ;) wird halt jetzt nach der Verpaarung nur ein wenig länger dauern bis sie Dir die nächste Oothek hinklebt.


    Ich drück die Daumen!

    -Kraehe

    Moin...


    Ist das ein online-Inserat - wenn ja magst Du das bitte herzeigen?

    Ich war neugierig und hab mal bei der IMG nachgesehen, aber die IGM kennt die Art laut Liste gar nich...und jetz bin ich irgendwie neugierig :whistling:


    Gegooglet hab ich zwar, find aber keine Abgabe-Inserate für die Art, nur Berichte in Fremdsprachen und Fotos.


    Sorry fürs nicht-hilfreich-sein ;)

    -Kraehe

    Moin...


    In Angelläden gibts für schmales Geld Fliegenmaden. Die kannst Du verpuppen und zu Fliegen schlüpfen lassen, ohne großes Herumgesuche ;P ist zwar keine schnelle Spontanlösung, aber es liest sich grad nicht so als würdest Du was "für sofort" suchen.


    Du solltest nur die Fliegen dann noch irgendwie etwas füttern (ein Flaschendeckel voll Obstsaft, Honigwasser oder Apfelmus oder so im Terrarium reicht da schon), sonst kommen die recht trocken und "leer" daher.


    Und bitte nicht zählen. Einfach 'ne Hand voll rein und wegschauen (bei Fliegen, Schaben und größere/wehrhaftere Futtertiere allgemein nur einzeln und unter Aufsicht ;) ). Die machen das schon.


    -Kraehe

    Moin...


    Generell hat Ina19 Recht dass größer im Grunde immer Besser ist - für ein Einzeltier P.wahlbergii ist dein 20er-Würfel aber ok.

    Man darf nicht vergessen dass diese Tiere doch erheblich kleiner sind als z.B. Hierodula, für die ein 30er-Würfel oft als Mindestmaß angegeben wird. Vielleicht hilft da etwas Erklärung/Hintergrund dazu:

    Die Tiere häuten sich ja hängend - an Ästen, direkt an der Decke etc - und zum kompletten "entfalten und aufpumpen" aller Extremitäten (Fühler, Beine, Flügel usw) etwas mehr als die eigene Größe*2 benötigen. Ist nach unten weniger Platz, oder hängen die Tiere sich nicht 100% "richtig" hin wenn der Platz begrenzt ist, endet das oft mit krummen Häutungen oder schlicht Häutungsfehlern. Deshalb sollte man etwas mehr Platz einplanen als unbedingt nötig ist.

    Als Faustregel kann man also etwa annehmen, dass das Terrarium als nutzbare Mindesthöhe(!) die 3-fache Länge eines adulten Tieres benötigt. Das ist bei Tieren mit einer Adultgröße von um die 5cm natürlich eine ganze Ecke weniger als bei Tieren mit 7-9cm... ;) theoretisch würden P.wahlbergii also mit 15cm auskommen insofern kein oder nur sehr wenig Bodengrund im Becken sind.


    Ausreichend ist der Würfel also definitiv, Klein(st)becken sind aber im Gesamt einfach nicht das Nonplusultra. Je größer das Terrarium, desto besser kann man es auch innen gestalten, und desto einfacher kann man auch die Parameter einhalten usw.


    Solltest Du dir noch nicht sicher sein, ob Du nach diesem Tier überhaupt nochmal eine Gottesanbeterin haben möchtest (oder welche Art es sein soll) würde ich an deiner Stelle erstmal beim schon vorhandenen 20er-Würfel bleiben, anstatt jetzt übereilt einen 30er-Würfel zu holen, festzustellen dass Du danach ein größeres Tier willst und dann wieder vor dem selben Problem zu stehen... ;)



    Bei einer ausreichenden Futterdichte kannst du auch dein Jungtier schon ins Endterrarium setzen. Einfacher zu überblicken, sowohl für Dich als auch für dein Tier, ist die ganze Geschichte aber natürlich im Becher.

    Die angegebenen Werte sind jedoch schon an der oberen Grenze und etwas darüber hinaus, Du solltest versuchen das etwas zu optimieren (um die 30°C als Tagesspitze und bis zu 80% RLF als Nachtwert).


    -Kraehe

    Moin...


    Also eine Coronatus?

    Bitte gewöhn Dir das richtig an: Entweder den Artnamen ausschreiben, oder (wenn Du schon abkürzen musst) immer die Gattung vorangestellt nennen.

    Es wäre korrekt also entweder "Hymenopus coronatus", "Hymenopus sp." oder, wenn man es so macht wie Du es versucht hättest, "H.coronatus".


    Die (Unter)-Art alleinstehend zu nennen ist schlicht und ergreifend falsch und kann (wenn auch nicht hier, bei genügend anderen Tierarten dafür schon) zu Irrtümern und Verwechslungen führen.


    -Kraehe

    Moin..


    Keinesfalls(!) kleiner als Minimum(!) 30x30x30 und bei Gruppenhaltung durchgehend (wirklich durchgehend) Futter verfügbar halten.

    Größer ist immer besser.


    Solltest Du auf ein Pärchen und "selbstständigen Nachwuchs" spekulieren wünsch ich Dir einerseits zwar viel Glück, rate aber von dem Vorhaben in der Form grundsätzlich ab, da ein Kannibalismusrisiko trotz genereller Gruppentauglichkeit immer bestehen bleibt und Männchen der Art ins Beutespektrum der Weibchen fallen.


    -Kraehe

    Moin..


    Mit um die 30°C ganz oben röstet man keine Tiere, die können immer noch nach unten ausweichen wenn sie doch mal etwas kühler sitzen wollen.


    Wärmepads/Heizmatten würde ich wirklich nur zur Zuheizung nutzen wenn die Temperaturen kippen (im Winter an der kalten Wand oder so) oder punktuell höhere Temperaturen benötigt oder erwünscht sind, und ansonsten immer Lampen bevorzugen.

    Ich kenn sowieso keine Heizmatte die ein Terrarium zuverlässig und nicht nur punktuell auf die notwendigen Temperaturen hochkriegen würde. :roll:


    -Kraehe

    Moin..


    Ui die sind ja schick! Mich flasht gerade das Weibchen total, so schön bunt (und das Foto is' auch der totale Kracher, haste super hinbekommen!). :love:


    Wenn Du dich drüber traust bitte uuunbedingt verpaaren, ja :)


    [edit]

    Die Angabe der Geschlechtsreife "ab wann" ist ja leicht erklärt - das "bis wann" ist immer so ein anderes Thema.

    Im Grunde genommen sind Gottesanbeterinnen fertil bis sie sterben, die Menopause wie beim Menschen ist eine biologische Ausnahme (das passiert glaub ich sonst nur noch bei einigen wenigen Primaten und Walen). So gesehen gibt es also keinen Termin ab dem die Tiere nicht mehr zeugungsfähig sind, sie hören theoretisch auf Kinder zu kriegen wenn sie sterben :pardon:

    Praktisch macht es zwar vorher schon keinen Sinn mehr zu verpaaren, wie Fichte schon sagte passierts bei älteren Damen öfter mal dass sie die Männer fressen. Zudem können sich die Tiere bei der Paarung durchaus auch den Geschlechtsapparat verletzen, was ebenfalls häufiger vorkommt je älter die Tiere sind.

    An deiner Stelle würd ich aber trotzdem versuchen sie zu verpaaren (unter Beobachtung und ganz vorsichtig), mich haben die kleinen Biester jetzt Fotohalber genug geflasht dass ich unbedingt Babyfotos sehen möchte... ;)

    [/edit]


    -Kraehe

    Moin...


    Mach es bei der nächsten dann bitte besser!


    Ohne Vorschlag WAS er beim nächsten Tier besser machen sollte oder könnte ist das aber ein ziemlich dünner Hinweis... :roll:


    Um selber etwas konstruktiver zu sein: Am Essig lags vermutlich nicht, Drosophila gehen auch in der Natur an vergorenes Obst, und nebst verschiedenen Alkoholen gibt's durchaus auch Essige die durch Gärung hergestellt werden.


    Mein Tipp sind die Temperaturen; 26°C ist eher die untere Grenze an Tagestemperaturen für H.membranacea; solltest Du nochmal mit dieser Art starten wollen, solltest Du als Tagestemperatur was Höheres anpeilen (zwischen 27°C und 30°C an der wärmsten Stelle - und ja, das 1°C kann 'nen fetten Unterschied machen ;-) ).


    -Kraehe

    Moin....


    Gibt's vielleicht mehr Infos über die Haltung und zeig vielleicht auch das Tier her? Sonst ist jede Antwort nur wilde Raterei zwischen "das Tier ist schon adult" und "irgendwas machst Du ganz kritisch falsch".


    -Kraehe

    Moin...


    Äste werden dann als Sitzplatz angenommen wenn sie den Bedürfnissen der Tiere entsprechend angeboten werden. Wenn sie entsprechend angeboten werden, werden Äste der blanken Glasdecke aber definitiv bevorzugt.


    Nachschlagen kann man hier im Forum eine Menge, die meisten Fragen wurden schonmal gestellt. Oben rechts die Lupe führt zur Suchfunktion. Wenn Du eine Frage ganz spezifisch zu deinem Tier hast, die in der Form noch nicht beantwortet wurde, kann Dir mit den hier gegebenen Informationen aber Keiner eine Antwort geben.


    Alternativ wäre auch das Schwesterprojekt "Mantopedia" noch einen Blick wert (in der Navigation oben, vierter Button von links) - sollte halt mal ein Gemeinschaftsprojekt werden. Viele die Beteiligung versprochen hatten, haben sie nicht geleistet, daher an manchen Stellen leider etwas mager geblieben.

    Die meisten Webseiten, die sonst so unterwegs sind, verbreiten gerade bei Exotenhaltung leider mehr Schwachsinn als Wahrheiten, da kann ich dir guten Gewissens keine empfehlen.


    Was das mit der Fresserei usw angeht, könnt ich höchstens das sagen was Meistens der Auslöser ist:

    Mach es wärmer, nein 22/23/24°C Temperatur reichen nicht, und lass das Tier einfach mal ein paar Stunden lang in Ruhe es wird schon anfangen zu fressen.

    Wenn sie nur am Lochblech rumhängt hat sie offenbar keine anderen Sitzmöglichkeiten, also biet ihr welche an.


    Sollten Temperaturen und Sitzmöglichkeiten stimmen.... brauchts mehr Info um das beurteilen zu können :whistling:


    -Kraehe


    (Ich bin übrigens kein Fan von solchen Geschenken, Tiere sollten überhaupt nur dann verschenkt werden wenn der Beschenkte sie sich selbst wünscht und auch dann nur unter vorheriger Absprache.)

    Moin...


    Das liegt wie bei allen Gottesanbeterinnen daran, dass sie sich einen möglichst hohen Sitzplatz kopfüber suchen, da das einfach ihrer Natur entspricht. Im Terrarium halten sie sich quasi nur an der Decke (oder den dorthin führenden Zweigen, sofern existent) auf, das ist ganz normal und soll so sein.


    Das ist eigentlich eine recht grundlegende Information, abgesehen davon hast Du dich aber schon anständig belesen, ja? ;)


    -Kraehe

    Moin...


    Mantiden sind Lauerjäger. Besonders viel rumturnen wird das Tier vermutlich sowieso nie ;)


    Bei zu wenigen Ästen als Laufhilfe ists nur immer das Thema, dass grad Hierodula-Arten (und da besonders die Weibchen) so schwer werden, dass sie sich schwer tun sich am Glas richtig festzuhalten. Und dann hocken sie eben nur am Lochblech, weil sie da mehr "grip" haben. Man sitzt ja auch als Mensch lieber da wo's gemütlicher ist.

    Problem dabei: Manche Lochbleche sind nicht entgratet, haben also unter Umständen scharfe Kanten, und an denen können sich die Tiere die Beine verletzen. Abhilfe kann man da schaffen, indem man die Decke und das Lochblech z.B. mit Fliegengaze bespannt, allerdings ist das dann trotzdem nur wieder die Decke als verfügbare Lauffläche (und laut Hörensagen können sich die Tiere an der Gaze auch verheddern wenn sie nicht anständig gespannt ist / durchhängt).


    Es wäre also für dein Tier schon hilfreich, einfach ein paar Zweige (bis Bleistiftdick, ganz wichtig mit Borke!) zu holen, und die einfach wie ein umgedrehtes "U" ins Terrarium zu spreizen solange sie noch frisch sind. Da kannst du nehmen was gefällt, von Omis Apfelbaum oder der Weide ausm Park... Alles gut, nur bei den Parkbäumen darfst Du dich nich' erwischen lassen...und vielleicht bei Omi auch nich :P

    Dann hätte das Tier aber Aufstiegsmöglichkeiten von ganz unten bis ganz oben und etwas mehr Auswahl, ob es sich weiter oben (=idR wärmer/näher am Licht) oder unten (kühler/dunkler) aufhalten will ;)


    Von (ersten) Häutungen lassen sich übrigens fast alle Halter erschrecken, ich hab ja das zweifelhafte Glück/Pech noch nie 'ne ganze Häutung gesehen zu haben ^^ die Segmenthäute direkt danach haben mich damals aber auch ausm Konzept gebracht, ist live immer noch was Anderes als nur gelesen.


    -Kraehe

    Moin...


    Beobachten und abwarten.

    Solche Verletzungen, wie abgerissene Beine bei Häutungen, sind insbesondere bei durch fehlerhafte Haltung angeschlagenen Tieren öfter mal die Eintrittspforte für diverse Keime und/oder Pilze; ob da ein Infekt sitzt oder nicht, lässt sich von diesem Foto ausgehend schwer beurteilen.


    Wenn die Stelle dunkler/schwärzer/größer wird, hat sie sich vermutlich was eingefangen... So oder so, tun kannst Du dagegen nix, außer dem Tier passende Parameter bieten.


    Dass es dem Tier auch bei den zu niedrigen Temperaturen gut ging und sie gefressen hat find ich übrigens ne witzige Behauptung wenn ich mir den Thread hier so anschau :p


    -Kraehe

    Moin...

    Und doch, ich habe gelesen.

    I call bullsh*t on that. Sonst würdest Du nicht sowas vom Stapel lassen:

    Ca 22⁰ halte sie ziemlich "kalt". Hat ja aber eigendlich nix mit der Temperatur zu tun.

    ...sondern schon gelesen haben dass die Tiere eine gewisse "Betriebstemperatur" brauchen. Wer nicht verdauen kann, kann nicht kacken, und wer nicht kackt kann nix fressen. X/

    Alles unter 26°C ist für Hierodula sp. einfach indiskutabel zu kalt.


    Was für eine Wärmequelle Du drüber oder dahinter anbringst ist (unter Einhaltung von Brandschutz und Co) erstmal egal, Hauptsache es wird in deinem Terrarium bedeutend wärmer. Zur Not tuts erstmal ne Schreibtisch-Lampe.


    Und nächstes Mal informier Dich bitte anständig, BEVOR Du dir ein Tier zulegst.


    -Kraehe