Moin..
Die Lebenserwartung unterscheidet sich von Art zu Art.
Hierodula membranacea leben nach der Adulthäutung noch etwa 3-6 Monate (Männchen) bzw. 5-9 Monate (Weibchen).
Andere Hierodula-Arten haben idR aber eine ähnliche Lebenserwartung.
-Kraehe
Moin..
Die Lebenserwartung unterscheidet sich von Art zu Art.
Hierodula membranacea leben nach der Adulthäutung noch etwa 3-6 Monate (Männchen) bzw. 5-9 Monate (Weibchen).
Andere Hierodula-Arten haben idR aber eine ähnliche Lebenserwartung.
-Kraehe
Moin..
Um welche Art/en gehts hier und bei welchen Parametern werden die gehalten? Futter usw?
-Kraehe
Moin..
Zugegeben ich schnuppere nicht an einzelnen Tieren bevor ich sie verfüttere. Dass Heuschrecken die Deko an- und sogar komplett auffressen ist zugegeben sehr normal, deshalb kriegen sie bei uns, wenn wir mal wieder welche haben, nix was sie nicht auf fressen dürfen.
Inwiefern das Mitfressen von Styropor oder anderen Kunststoffen die Heuschrecken beeinflusst, gute Frage - den Heuschrecken selber wirds tendenziell eher weniger schaden, die vertragen ziemlich viel. Den Nährwert der Tiere beeinflusst das aber ziemlich sicher.
Wenn Du negative Auswirkungen auf deine Mantiden befürchtest, entfern die Rückwand besser.
-Kraehe
Moin..
Kommt drauf an wie groß die Dose wirklich ist, wie viele Maden drin sind und wie warm/sonnig es am Standort der Dose ist. Wenns zu heiß ist sterben die Maden ab, dass die Dose eng ist stört sie dagegen idR nicht. Normalerweise reicht die Verkaufsdose bis sie verpuppt sind, als Maden kriechen sie allgemein nur ein paar Tage rum.
Will man sichergehen kriegen sie aber lieber 'ne etwas größere Dose mit Belüftung. Dabei muss man aber drauf achten dass die Dose groß genug bzw. die Belüftung der Dose außer Reichweite der Maden ist. Gelochte Heimchendosen eignen sich nicht, durch die Stanzlöcher kommen sie durch.
Man kann so eine Dose auch "staffeln", z.B. ein paar Maden gleich in den Kühlschrank geben, ein paar nach der Verpuppung und ein paar ganz draußen lassen.
-Kraehe
Moin...
Man kann auch die Maden schon in den Kühlschrank stellen, in die Tür oder ins Gemüsefach. Dann verlangsamt sich die komplette Entwicklung, nicht nur das Puppenstadium. Nur die fertigen Fliegen haben da drin halt nix mehr verloren.
-Kraehe
Moin..
Die Fliegenmaden, die man so im Zoohandel oder auch im Angelladen bekommt, sind schon verpuppungsfertig gefüttert. Dass die Maden ab Lieferung kein Futter mehr kriegen ist normal, die fressen eh nix mehr.
Was ich kritischer finde ist, dass sie sich eben im Kühlschrank verpuppt haben(?) und auch dort geschlüpft sind.
Möglicherweise wars im Kühlschrank zu kalt.
Empfohlen wird, Fliegenpuppen im Warmen schlüpfen zu lassen, und die Lagerung bis dahin im Gemüsefach oder in der Tür, da Dieses die wärmsten Zonen im Kühlschrank sind. Das Fach direkt über dem Gemüsefach ist idR übrigens das Kälteste - wenn man sie da hin stellt vertragen die Fliegen das sehr schlecht.
Die geschlüpften Fliegen haben btw im Kühlschrank nix mehr verloren, die vertragen keine Kälte.
Mit Futter überleben die Biester bei gängigen Raumtemperaturen nach Schlupf noch bis zu 3 Wochen (oder so - kommt ein bissel auf die genaue Fliegenart an, Manche können bedeutend älter werden. Aber so gut kenn ich mich dann mit Fliegen doch wieder nicht aus.).
Aber wenn Du sagst sie warn nach 2 Tagen im Kühlschrank(!!) schon schlupfbereit, wurden Dir einfach alte Puppen verkauft. Unter normalen Umständen sind Fliegenmaden innerhalb 3-4 Wochen mit ihrem Entwicklungszyklus durch, im Kühlschrank lässt sich das auf ca. 6-8 Wochen verzögern. Den Puppen sieht man allerdings nicht an, wie lange sie schon liegen.
Nimm nächstes Mal also besser Maden, die noch rumkrabbeln. Es dauert zwar länger, bis Du was zum verfüttern hast, aber dann hast Du nicht einen Totalausfall direkt nach Kauf.
-Kraehe
Moin..
Ach wir wohnen selber relativ weit ab vom Schuss. Ich versteh jeden den's aufs Land zieht. Bei uns hat vor 2(?) Jahren ein Futterhaus im nächsten Ort aufgesperrt, nun haben wir einen, sehr Katzen- und Hundelastingen Zooladen, in relativ naher Reichweite. Bevors den gab mussten wir glaub ich auch so 20+ km Strecke hinter uns bringen. Da liegt sicher ein Mitgrund dass die Futtertierzucht eben im eigenen Haus passiert.
Ich hab natürlich nicht die geringste Ahnung wie das mit der Futtertierversorgung in Belgien (
) ist. (Irgendwie hatte ich jetzt mit Schweiz, Tirol oder so gerechnet - sorry
)
Mich überrascht es aber trotzdem dass Du Schokos kriegst, aber sonst nix. Als wir unsere Schokos anfangen wollten hatten wir richtiggehend Probleme irgendwo welche herzukriegen (ebenfalls nur via Versand und vergleichsweise sauteuer), und hätten kürzlich sogar eine Anfrage eines Shops bekommen ob wir Futteransätze zum weiterverkaufen züchten würden.
Die Portokosten aus D egal-wo-hin sind btw einfach die reinste Frechheit, das siehst nicht nur Du so ![]()
-Kraehe
Moin...
Was heißt in deinem Fall "Ausland"?
Wenns Dir nicht ganz so wichtig ist dass es S.lineola sind - oder wenn Du gerne ein Paar einer bestimmten Art haben möchtest um ggf. später mit Diesen zu züchten, hätte Fichte
ganz wunderschöne Sphodromantis aurea - oder auch Hierodula quinquepatellata zur Abgabe ![]()
Wichtig wär vor Allem dass das Tier Aufstiegsmöglichkeiten vom Boden bis zur Decke hat. Dann kann es sich jederzeit aussuchen, wo es sitzt, und findet auch nach einer Häutung irgendwo einen passablen Platz zum setzen und stretchen.
Am Einfachsten bewerkstelligst Du das, indem Du einfach eine Hand voll Zweige (mit Borke, bis Bleistiftdick) wie ein auf dem Kopf stehendes "U" ins Terrarium einbringst. Am Besten laufen sie zumindest von einer Seite von ganz unten vom Boden bis hoch an die Decke und dort noch entlang, wenn möglich auf der anderen Seite wieder (zumindest ein Stück weit) nach unten. Die musst Du auch nicht extra befestigen oder so, spreiz sie einfach rein solange sie noch elastisch sind.
Schokoschaben sind super Futter für Mantiden. Wir ziehen Unsere selbst (also, Fichte tut das.) und abgesehen von der "Kleinstfutterphase" werden unsere Gottesanbeterinnen fast ausschließlich mit Schokoschaben gefüttert.
Aber ich kann mir das fast nicht vorstellen, dass es bei Dir NUR Schokos gibt.... Die kriegt man bei uns z.B. im 08/15-Laden nirgends. Hast Du wirklich keinen Fressnapf, Futterhaus oder sowas in der Nähe? Selbst die kleineren Filialen von denen haben lebende Futtertiere (idR Zophoba, Heuschrecken und Grillen) im Regal...
-Kraehe
Moin..
Mein Erinnerungsvermögen ist sehr selektiv. Ich kann mir nur gut merken was ich selber interessant find ![]()
Ich hab vor Ewigkeiten mal 'n bissl mit Platz- und Futterverhältnissen rumgespielt. Das ist aber lang genug her, dass es zu der Zeit noch besonders war, ein Smartphone zu haben, und Fichte hab ich da auch noch nicht gekannt
.
Ein Tier hatt ich dabei das tatsächlich Anzeichen einer Gregärphase gezeigt hätte - sprich das begann, die gedrungenere Körperform und die kürzeren Fühler auszubilden. Mir taten die "Singletiere" dann aber Leid, es kam noch ein bisschen "Leben" dazu, und ich hab die "Experimente" wieder abgebrochen. Fotos hab ich davon keine (s.o. - kein Smartphone
).
-Kraehe
Moin...
Das mit Gregär- und Solitärphase ist grad mal 2 Seiten [edit] 3 Seiten, ich bin auf der Nächsten gelandet e.e [/edit] her. ![]()
Hierodula partellifera oder H. membranacea, noch Fragen bitte
tl;dr: Gelb und braun/bräunlich sind normale "Schwarmfarben".
-Kraehe
Moin..
Wir haben kein Netflix ![]()
Abgesehen davon versteh ich schon was der GöGa meint. Gegenüber einem Wolf oder anderen Räuber dieser Größenordnung besteht die reelle (hohe) Wahrscheinlichkeit bzw. Chance, dass er einen Menschen als (zu) wehrhafte oder nicht lohnende Beute ansieht und die Konfrontation vermeidet. Mir sind ja auch z.B. schon öfter Luchse im wilden Wald begegnet - passiert ist mir dabei noch nie was. Die Herren und Damen Riesensamtpfötchen haben sich, nach kurzem Blickwechsel, allesamt lieber ausm Staub gemacht, obwohl ich sicher den Kürzeren gezogen hätte wär die Entscheidung anders gefallen.
Springspinnen greifen dagegen Beute an die das Mehrfache der eigenen Körpergröße hat. Ich hab schon öfter junge Springer (FH3/4) gesehen die aufm Rücken einer Gold-/Fleischfliege saßen und rein gebissen haben, so lange bis die Fliege sich halt irgendwann nicht mehr gerührt hat. Tiere in F2/3 werden mit Mehlwürmern gefüttert und adulte Springspinnen nehmen halbwegs große Schaben, bei denen Mantiden in der gleichen Größe noch Reißaus nehmen. Bei der Größe, die die Tiere nunmal haben, ist das faszinierend zu beobachten und die Spinnen trotz ihres Jagdverhaltens unglaublich süß.
Ein karnickelgroßes Exemplar eines solchen Räubers hätt' aber sicher kompromisslos auch Menschen aufm Speiseplan. ![]()
-Kraehe
Moin...
Generell besteht bei Lochblechen und Gittergeflechten aus Metall immer die Gefahr, dass einzelne Kanten oder Löcher nicht oder schlecht entgratet oder anderweitig scharf sind - bei Gittergeflechten zudem, dass vielleicht einzelne Stellen schlecht/er "verwebt" sind oder sich irgendwie "aufgedreht" haben, sodass ein Tier da mit "blöd gelaufen" die Tarse reinstecken kann.
Das kann (nicht muss, kann) zur Folge haben dass sich die Tiere an ebendiesen Kanten die Tarsen verletzen oder abreissen.
Wie gefährlich da speziell die Decke von Exo-Becken (früher/heute) ist kann ich nicht beurteilen, weil ich so ein Becken noch nie selbst hatte.
Generell wird aber empfohlen, fest verbautes Lochblech in Terrarien für Mantiden z.B. mit Fliegengitter zu überspannen, um eventuelle Verletzungsmöglichkeiten zu minimieren.
Das gesagt, erzähl ich noch dazu dass ich mal 'ne Vogelspinne hatte, die sich in "drosophilasicherer Fliegengaze" (sehr feine Metallgaze, die fest im Becken verbaut war - und die auf den ersten Blick sicher auch als "unbedenklich" eingestuft wird) mit den Klauen eines Beines verklemmt hatte und nicht mehr los kam. Eine Gottesanbeterin hätte sich in der Situation wohl auch einfach die Tarse abgerissen.
-Kraehe
Moin...
Frisch nach der Häutung sind die Tiere oft ein wenig "aufgebläht", das geht vermutlich noch ein bisserl zurück. Abgesehen davon siehts aus wie ein ganz normaler Männerpo.
Glückwunsch zur erfolgreichen Adulthäutung ![]()
-Kraehe
Moin...
28°C sind nicht hoch. Das ist ein Mittelwert der für die meisten gängigen Arten (und besonders für die hier angesprochenen Tiere) sehr gut passt.
Mir wär jedenfalls ad hoc keine Art bewusst, für die es kühler sein muss.
Wenn Dir schon, lass ich mir aber gerne was beibringen ![]()
-Kraehe
Moin...
Klar geht das Becken zum schlüpfen lassen. ![]()
In Gruppenhaltung hast du immer die Gefahr von Kannibalismus-Ausfällen präsent - auch bei gruppentauglichen Arten. Vereinzel so viele Tiere wie Du brauchst um deinen Stamm zu erhalten (und vielleicht, um noch welche abzugeben), den Rest lass in Gruppen.
-Kraehe
Moin...
Ich find diese Poposmileys immer so entzückend
wobei ic auch schon Tiere gesehen hab, die eine Herzchenform am Hintern hatten, das ist auch sehr süß.
Wie schon gesagt mir persönlich ist Elsi noch zu klein zum sexen, das ist bei Mantiden zugegeben bedeutend einfacher als bei Spinnen.
Bezüglich der Heizmatte: Ich hatte noch keine Heizmatte, bei der ich Bedenken bezüglich der Endwärme hatte. In den Bewertungen lese ich bei deinem verlinkten Produkt, dass da jemand Chilipflanzensämlinge (
) drauf stehen hat - die mögens auch nicht, gekocht zu werden - also hätt ich da keine Bedenken. Aber wie Othopi schon meinte, wenn Du unsicher bist kannst Du ja den Betrieb simulieren: Stell eine Dose (mit etwas Einrichtung) drauf und leg ein Thermometer rein. ![]()
Da Ofis sich bei üblichen Raumtemperaturen übrigens auch nicht vermehren können, hätt ich selbst bei ein paar Geflüchteten keine Bedenken dass die ganze Bücher vernichten. Vorher vertrocknen sie oder fallen dem Hund oder Staubsauger zum Opfer.
-Kraehe
Moin..
Ja, eine Degudame haben wir noch. Der Rest ist über die Regenbogenbrücke, und nach ihr wirds keine weiteren Degus mehr geben.
Damits ein Fotothread bleibt:
Omi übt sich als Aushilfe beim Dosenlochen ![]()
-Kraehe
Moin..
Ich glaub ja, Sylfaen lacht weil die "Omomantis" nun "Omi" heißt - also über meine unglaubliche Kreativität bei der Namensvergabe ![]()
Aber ja, kreativer bin ich halt nicht
die Calvisia sind die Callis, die Lissachatina die Lissis... Und der Degu heißt "Degu" oder "Degulette"
dem Schicksal entkommt bei uns keiner.
-Kraehe
Moin..
Zum Verfüttern dürfen sie auch in Erde. Die Zucht würd ich auf Eierkarton und Zewa/Watte aufziehen.
-Kraehe
Moin...
Irgendwie hab ich vorigen Monat übersehen dass hier noch 'ne Frage kam. Sorry ![]()
Häuten können sich Heuschrecken bei Zimmertemperatur normalerweise problemlos. Wenn Heuschrecken beim Häuten kleben bleiben ist manchmal das Problem, dass es einfach zu trocken ist.
Dazu sei gesagt dass Futterheuschrecken normalerweise nicht anfällig auf niedrige Raumluftfeuchte sind - trockene Heizungsluft wird idR nur zum Problem wenn sie gleichzeitig kein Frischfutter bekommen, und somit kaum bis gar keine Flüssigkeit zu sich nehmen können. Um dem entgegen zu wirken kann man z.B. sehr feuchtigkeitshaltiges Beifutter verwenden; Gurke, verschiedene Salate, Aloe werden z.B. gut akzeptiert. Im Regelfall reichts aber, wenn man dafür sorgt dass sie einfach immer Frischfutter (Golliwoog, Löwenzahn, Him-/Brombeerzweige, etc) zur Verfügung haben.
In Boxen mit wenig Belüftung bleiben sie aber auch oft in der Haut kleben weil es zu feucht ist. Wenn viele Heuschrecken halbwegs gleichzeitig sterben hat üblicherweise irgendwas an den Bedingungen nicht gestimmt - oft ist's die Belüftung oder dass sie aufgrund Platzmangel zu viel Stress hatten - ist im Nachhinein nur leider immer schwer festzustellen ohne zu wissen was/wie/wo genau passiert ist.
Ich hab in Flexarien normalerweise gerne Verdunstungsgläser (einfach ein leeres Marmeladenglas oder sowas, mit Wasser befüllen und den Deckel mit Fliegengaze oder Pollenvlies ersetzen), um die Luftfeuchte punktuell zu erhöhen - und das Flexi regelmäßig ansprühen damit die Tiere trinken können. Wie oft bei uns gesprüht wird, kommt dann auf den Besatz an - empfindlichere Phasmiden werden jeden Tag besprüht, Futterheuschrecken so etwa 1-2x pro Woche.
Das Wasser im Verdunstungsglas kann und wird anfangen Algen anzusetzen usw - das ist egal, da die Tiere nicht damit in Kontakt kommen. Das Sprühwasser muss dagegen bitte immer frisch (d.h. nicht älter als vielleicht 2-3 Tage) sein.
-Kraehe