Moin...
Bei Grillen ist halt ein großes Mitproblem dass die selbst teilweise Carnivor leben und daher durchaus zurückbeissen können.
Andere "Vertragensprobleme" kenn ich selbst nur vom Hörsensagen muss ich zugeben, mir reichts schon dass die Möglichkeit besteht dass in der Kombination der Jäger zum Gejagten wird dass ich das lieber sein lasse
zumal wir ja eh Futterschaben daheim haben.
Ich hab aber schon vermehrt gelesen dass Grillen aus Privatzucht von Mantiden deutlich besser vertragen werden, als die aus dem Zoohandel. Es kann also gut sein, dass diese weiteren Probleme bei Grillen durchaus von der teilweise carnivoren Lebensweise und den Bedingungen in den Zuchtanlagen stammen. Wobei das nicht heißt, dass dort die Tiere vernachlässigt werden (wenns Insekten schlecht geht, brechen die Zuchtstämme ein), aber bei der Masse die da täglich produziert werden muss, um den Markt zu bedienen, wirds schnell mal unübersichtlich: Zwischen tausenden lebenden und herumwuselnden Grillen können z.B. verstorbene Tiere schnell übersehen werden, welche dann evtl. Parasiten (wie Buckelfliegen) anlocken können, welche dann wiederum von den anderen Grillen gefressen werden - was am langen Ende durchaus negativ bei anderen Insekten ankommen kann.
Bei Privatleuten die eine Hand voll Grillen selbst ziehen wirds sicherlich immer bedeutend sauberer sein, im Sinne von dass verstorbene Tiere und übriggelassenes Futter schneller entfernt werden, etc...
Bei allen anderen Futtertieren habe ich (habe wir) bisher die Erfahrung gemacht dass variables Futter der Weg der Wahl ist.
Wenn man seine Futtertiere ausschließlich mit einem bestimmten Futter füttert darf man sich halt nicht wundern, wenn das mangelernährte Futtertier nicht die Nährwerte beinhaltet, die das Haustier benötigt und dadurch Probleme aufkommen. Leider ist dafür bei vielen Leuten der Tellerrand zu hoch.
Zur Verbildlichung: Wenn man z.B. seine Schaben ausschließlich mit Karotten füttert, können die Möhrchen noch so lange Bioqualität sein - wenn die Futtertiere schon völlig Mangelernährt sind, weil Karotten allein einfach nicht "alles" beinhalten was so eine Schabe braucht, kanns durchaus sein dass die gefütterte Gottesanbeterin die Schaben zwar frisst wie Popcorn, am Ende aber trotzdem mit vollgefressenem Bauch aufgrund der selben Mangelernährung tot vom Ast fällt.
Wenn man dann will, kann man schon sagen, die Karotten waren Schuld, weil die Schaben schließlich nix Anderes bekommen haben...
Ich denk Ihr versteht worauf ich hinaus will.
Davon völlig ausgenommen mal Probleme, die durch tatsächlich (pestizid)behandeltes Futter aufkommen können. Die Verwendung von Giftmitteln zur Futter-/Lebensmittelgewinnung wird beim Verbraucher aber ohnehin immer unbeliebter, und wird dadurch auch in der Landwirtschaft hoffentlich weiter abnehmen.
Also - zumindest bei uns in der EU.
Kurzum:
Je besser man die Futtertiere behandelt und ernährt, desto besser sind sie auch für die Mantiden.
Futtervaribialität spielt da auch eine riesige Rolle.
Das hier klingt Beides super 
meine Heuschrecken kriegen Biokarotten, Biozuccini, selbst gesammeltes Gras, Petvit und seit neuestem diesen grünen Hafer getrocknet.
Ich füttere meine Grillen immer mit Gurke, Möhre und Zucchini alles Bio. Manchmal auch Brokkolistrunk (geschält und nicht Bio). Die Heuschrecken, habe ich [...] ganz ähnlich, dazu gibt's nur noch Golliwoog und Keimweizen. Natürlich haben alle Tiere auch Trockenfutter.
Weiter so, dann freuen sich auch eure Mantiden am Futter 
-Kraehe