Beiträge von Kraehe

    Moin...


    Bis Subadult kann man im Verhalten der Tiere nach Geschlecht kaum einen Unterschied feststellen. Das liegt daran, dass die Entwicklung noch nicht abgeschlossen ist und die Tiere sich noch auf (mindestens) eine Häutung vorbereiten. Geschlechtsorgane und Flügel auszubilden kostet Energie und die Häutung selbst ist immer ein immenser Kraftakt.


    Weibchen werden nach der Adulthäutung, zumindest empfunden, verfressener und aggressiver, da sie sich selbst beschützen und Eier/Oothekenschaum (= Nachwuchs) produzieren müssen. Bei den meisten Arten werden dann auch Beutetiere bis zur eigenen Körpergröße problemlos geschlagen und gefressen.


    Männchen werden "schüchterner" und schlagen nicht mehr so viel Beute, ihr einziger Lebenszweck besteht noch darin Weibchen zu suchen und sich zu paaren. Das ist einfacher, wenn man schlank genug zum fliegen ist, und wenn man zu viel frisst wird man zu fett zum fliegen. (Natürlich kann man auch die Männchen zum fressen zwingen indem man ein Futtertier beliebiger Größe mit ins Terrarium steckt und das einfach so lange drin lässt bis es irgendwann geschlagen wird, und sich dann drüber freuen wie mutig das eigene Männle doch ist. So kriegt man z.B. Hierodula-Männer auch an adulte Heuschrecken - natürliches Verhalten ist das dann halt nicht mehr ;) .)


    -Kraehe

    Moin...


    Bei Grillen ist halt ein großes Mitproblem dass die selbst teilweise Carnivor leben und daher durchaus zurückbeissen können.

    Andere "Vertragensprobleme" kenn ich selbst nur vom Hörsensagen muss ich zugeben, mir reichts schon dass die Möglichkeit besteht dass in der Kombination der Jäger zum Gejagten wird dass ich das lieber sein lasse ;) zumal wir ja eh Futterschaben daheim haben.


    Ich hab aber schon vermehrt gelesen dass Grillen aus Privatzucht von Mantiden deutlich besser vertragen werden, als die aus dem Zoohandel. Es kann also gut sein, dass diese weiteren Probleme bei Grillen durchaus von der teilweise carnivoren Lebensweise und den Bedingungen in den Zuchtanlagen stammen. Wobei das nicht heißt, dass dort die Tiere vernachlässigt werden (wenns Insekten schlecht geht, brechen die Zuchtstämme ein), aber bei der Masse die da täglich produziert werden muss, um den Markt zu bedienen, wirds schnell mal unübersichtlich: Zwischen tausenden lebenden und herumwuselnden Grillen können z.B. verstorbene Tiere schnell übersehen werden, welche dann evtl. Parasiten (wie Buckelfliegen) anlocken können, welche dann wiederum von den anderen Grillen gefressen werden - was am langen Ende durchaus negativ bei anderen Insekten ankommen kann.

    Bei Privatleuten die eine Hand voll Grillen selbst ziehen wirds sicherlich immer bedeutend sauberer sein, im Sinne von dass verstorbene Tiere und übriggelassenes Futter schneller entfernt werden, etc...



    Bei allen anderen Futtertieren habe ich (habe wir) bisher die Erfahrung gemacht dass variables Futter der Weg der Wahl ist.

    Wenn man seine Futtertiere ausschließlich mit einem bestimmten Futter füttert darf man sich halt nicht wundern, wenn das mangelernährte Futtertier nicht die Nährwerte beinhaltet, die das Haustier benötigt und dadurch Probleme aufkommen. Leider ist dafür bei vielen Leuten der Tellerrand zu hoch.

    Zur Verbildlichung: Wenn man z.B. seine Schaben ausschließlich mit Karotten füttert, können die Möhrchen noch so lange Bioqualität sein - wenn die Futtertiere schon völlig Mangelernährt sind, weil Karotten allein einfach nicht "alles" beinhalten was so eine Schabe braucht, kanns durchaus sein dass die gefütterte Gottesanbeterin die Schaben zwar frisst wie Popcorn, am Ende aber trotzdem mit vollgefressenem Bauch aufgrund der selben Mangelernährung tot vom Ast fällt.

    Wenn man dann will, kann man schon sagen, die Karotten waren Schuld, weil die Schaben schließlich nix Anderes bekommen haben... :pardon: Ich denk Ihr versteht worauf ich hinaus will.



    Davon völlig ausgenommen mal Probleme, die durch tatsächlich (pestizid)behandeltes Futter aufkommen können. Die Verwendung von Giftmitteln zur Futter-/Lebensmittelgewinnung wird beim Verbraucher aber ohnehin immer unbeliebter, und wird dadurch auch in der Landwirtschaft hoffentlich weiter abnehmen.

    Also - zumindest bei uns in der EU.



    Kurzum:

    Je besser man die Futtertiere behandelt und ernährt, desto besser sind sie auch für die Mantiden.

    Futtervaribialität spielt da auch eine riesige Rolle.


    Das hier klingt Beides super ;)


    meine Heuschrecken kriegen Biokarotten, Biozuccini, selbst gesammeltes Gras, Petvit und seit neuestem diesen grünen Hafer getrocknet.


    Ich füttere meine Grillen immer mit Gurke, Möhre und Zucchini alles Bio. Manchmal auch Brokkolistrunk (geschält und nicht Bio). Die Heuschrecken, habe ich [...] ganz ähnlich, dazu gibt's nur noch Golliwoog und Keimweizen. Natürlich haben alle Tiere auch Trockenfutter.


    Weiter so, dann freuen sich auch eure Mantiden am Futter :popcorn:


    -Kraehe

    Moin..


    Bei den Amis ist eher das Ding dass dort Viele ihre Tiere unbelehrbar bei +/-20°C halten (und wehe Du sagst dagegen was, dann wirste tagelang gemobbt ;) ) - und wenn die Tiere sich dann zu Tode kotzen muss halt irgendein Schuldiger her.


    Da der Halter nie Unrecht hat ists am Ende halt irgendwas lustiges Anderes. Die Karotten im Schabenbauch z.B., oder das Sprühwasser, auch mal die Tatsache dass das Terrarium zwischen zwei Tieren nicht grundgereinigt wurde...da sind dann nämlich bestimmt Keime drin geblieben die das neue Tier getötet haben. Aber das auch erst nachdems da schon ein halbes Jahr dringehockt ist, hatten dann Ladehemmungen :roll:


    -Kraehe

    Moin...


    War nicht zufällig englisch-sprachig?


    Dass Karotten und Gurken als Sekundärfutter für Mantiden giftig sind kenn ich vor allem von den Amis, kanns aber nicht bestätigen.


    Bei Salat gehts oft darum dass der Pestizid-Behandelt sein kann, das merkt man aber idR schnell.


    Äpfel als Buhmann kenn ich zugegeben aber nur bezüglich Schaben, zugrundeliegend auf einer falsch interpretierten Studie - angeblich würde die Säure im Apfel das Exoskelett der Tiere angreifen und auf lange Sicht in den Stämmen zu degenartionen führen - auch das könnt ich nicht bestätigen. :pardon:


    -Kraehe

    Moin..


    Bedenke bitte dass die Tiere keine eigene Körperwärme haben, und sämtliche Körperfunktionen daher auf die Außentemperatur angewiesen sind. Je kälter sie gehalten werden, desto wahrscheinlicher wird es dass sie Verdauungsprobleme bekommen, was bei Mantiden schnell ein Todesurteil sein kann.


    Bedenke bitte außerdem dass das Tier auf Dich und deine Fürsorge angewiesen ist. Du wolltest es haben, das Tier konnte es sich nicht aussuchen.


    -Kraehe

    Moin..


    Passt genau!


    Übrigens: Das Wasser da drin wird vermutlich ein paar Algen bilden und so, aber da die Tiere nicht damit in Kontakt kommen ist das egal ;)


    Das Sprühwasser, welches sie auch trinken, sollte dagegen unbedingt immer sauber/frisch sein.


    -Kraehe

    Moin...


    Vor der Heizung passt. Sprüh sie nur bitte regelmäßig an, damit sie trinken können und stell evtl ein Verdunstungsglas rein ;) dann ist die geringere Luftfeuchte wegen der Heizung auch kein Thema.


    -Kraehe

    Moin..


    Ich gebe die aussortierten Eier in einem Ziploc-Säckchen oder einer Heimchendose in den Tiefkühler. 24h reichen dass sie steril sind.


    Danach verteil ich sie gern an irgendwelche Destruenten, z.B. die Schnecken oder Asseln - "lebende" Eier werden idR zwar verschont, tote Eier fressen sie aber. Abgetötet können die Eier aber natürlich auch einfach auf den Kompost oder in den Biomüll. (Bitte auf gar keinen Fall Eier in den Müll werfen, von denen man sich nicht eindeutig sicher ist dass sie "tot" sind!)


    Anderweitig könnte man die Eier auch noch mit Hitze abtöten (z.B. mit kochendem Wasser überbrühen oder, wenn man sowas hat, ins Kaminfeuer werfen) oder einfach zerdrücken.

    Ich persönlich halte den TK aber für die eleganteste Lösung.


    -Kraehe

    Moin..


    Keine Sorge, Phyllium scheren sich nicht um ihre Eier. Die wünschen denen nur viel Erfolg und lassen sie dann einfach fallen.


    Wenn Mama Blatt doch mal bei den Eiern ist, dann nur weil sie sich grad totstellt und nicht um nachzusehen wie's ihnen geht ;p


    Phyllium bringen einem aber auch von alleine bei, Überbesatz zu vermeiden - wenns zu viele sind fressen sie sich nämlich der Körperform geschuldet trotz Futterverfügbarkeit gegenseitig an/auf. Wenns schlimm genug ist können sie an den Verletzungen sterben, ist auch kein schöner Anblick - aber danach vernichtet man überschüssige Eier sicher freiwillig, damit das nie mehr passiert ;)


    -Kraehe

    Moin...


    Aber vermutlich würde sich Kraehe über ein lebendes Insekt auf vielleicht einer noch verpackten Tafel Schokolade mehr freuen 🤔

    Das Insekt reicht, die Schoki muss gar nicht sein ;) wobei so Insektenchips, Schoki und Co aus Insektenmehl gar nicht so unmöglich sind. Wenn einem das keiner sagt merkt man gar net was drin ist.

    Der anerzogene Ekel vor Würmern/Maden hält mich allerdings von sichtbaren Buffalos und Mehlwürmern in Lebensmitteln fern...


    Davon ab: Mein grad größerer Wunsch vor irgendwelchen Insekten sind derzeit Asseln - und danach ungefähr hundert Arten Phyllium. 😂


    Aber dafür brauchen wir keinen Valentinstag, gelle Fichte 😘


    -Kraehe

    Moin...


    (long text incoming :saint: )



    "Wandelnde Blätter" Phyllium sp. sind klasse!

    Ich hab derzeit zwar selber (leider) nur eine Art hier.... aber:


    Für den Einstieg hätt ich zu einer mittelgroßen Art geraten.

    Für Anfänger gut geeignet und derzeit sehr(!) leicht erhältlich sind dabei z.B.:


    Phyllium philippinicum: Die Weibchen werden adult etwa 8cm groß, Männchen etwas kleiner ; es gibt Männchen in Haltung, jedoch nicht in allen Stämmen - diese Art ist zur Parthenogenese = Jungfernzeugung fähig (d.h. sie pflanzen sich auch ohne Männchen fort!) ; parthenogeneter Nachwuchs ist ausschließlich weiblich ; Die Tiere sind meistens grün, können aber auch häufig Muster ausbilden.


    Phyllium letiranti "Tataba" (die hab ich ;) ) : Die Weibchen werden adult ca. 9cm groß, Männchen ca. 7cm ; ob die Art Parthenogenese-fähig ist, ist mWn nicht bekannt ; die Weibchen der Art können verschiedene Farbtöne haben, gängig sind grün und gelb, seltener auch orange bis rötlich, die sie auch im Adultstadium behalten - Männchen werden mWn in Haltung bislang alle wieder grün.



    Für beide Arten:


    Nein, die haben keine deutschen Namen außer "wandelndes Blatt" - und das trifft auf noch X weitere Arten Phyllium sp. zu ;) bitte versuch also, immer den fachlichen Namen zu nutzen, damit auch jeder weiß um welche Art es geht.


    Deine angepeilte Terrariengröße würde bei beiden Arten für 2 Paare reichen.


    Wir halten unsere Phyllium im Schmetterlings-Käfig / Aerarium / wie auch immer die Dinger genannt werden ^^ da ist dann wichtig, dass regelmäßig gesprüht wird, damit die Tiere genügend Flüssigkeit aufnehmen können. Im Terrarium ist eine sehr gute Belüftung notwendig, und Staunässe ist unbedingt zu vermeiden.


    Beide Arten fühlen sich bei Temperaturen zwischen 20-25°C recht wohl. Das sind zwar relativ niedrige Temperaturen, Raumklima reicht aber idR trotzdem nicht - also bitte eine Lampe mit etwas Wärmeleistung drüber.


    Besonders wichtig ist, dass den Tieren durchgehend Futter zur Verfügung steht, Phyllium sp. neigen dazu, sich bei Futterknappheit gegenseitig anzufressen!

    Als Futter akzeptiert wird "das übliche Phasmidenfutter": Brombeere, Himbeere (generell haben Rosengewächse eine hohe Futterakzeptanz), Haselnuss, Eiche, Guave, Obstbaumlaub... Im Sommer also mannigfaltige Auswahl, im Winter sind allerdings Brombeeren unverzicht- und unvermeidbar, es ist ratsam, frühzeitig nach einer geeigneten Futterquelle zu suchen.

    Als absolutes Notfallfutter greifen manche Halter auf die Schnittrosen ausm Hofer/Aldi zurück - offenbar sind die nicht mit Pestiziden behandelt. Da die Gefahr trotzdem besteht (und ich die noch nie als Futter angeboten habe) bitte den "Notfall" ganz dick unterstreichen, und soweit möglich immer selbst gesammeltes Futter dem Gekauften bevorzugen.


    Die Tiere werden ca. 6 Monate nach Schlupf adult, und leben nach Adulthäutung noch etwa weitere 6-8 Monate. Männchen werden früher adult und sterben auch früher, idR sind sie aber langlebig genug dass sie ihre Weibchen noch zur Befruchtung treffen.


    Beide Geschlechter sind beflügelt (erst wenn sie ausgewachsen sind).

    Die Männchen sind bedingt flugfähig (ist auch mehr ein elegantes Fallen, vom Boden weg abheben und davonfliegen wie Schmetterlinge können sie nicht), die Weibchen nicht.

    Weibchen "flexen" zur Abwehr seltenst mit den Flügeln.

    Beide Geschlechter lassen sich aber üblicherweise einfach fallen wenn sie sich bedroht fühlen, und spielen dann "totes Laub".


    Die Geschlechtsreife tritt bei beiden Arten ca. 3-6 Wochen nach Adulthäutung ein. Wenn das Weibchen dieses Alter erreicht hat, kann man die ersten Paarungen beobachten. Nochmal ca. 1-3 Wochen später beginnen die Weibchen, Eier zu legen - pro Weibchen und Woche werden ca. 10-15 Eier abgelegt. Diese lassen sie einfach fallen, bzw. "werfen" sie mit dem Hinterleib weg. Die Eier liegen etwa 3-6 Monate, bevor sie schlüpfen.




    Das sind aber selbstverständlich nicht die einzigen, anfängertauglichen Arten!

    Vielleicht hat ja noch jemand Anderes Phyllium daheim und mag "seine" Art kurz vorstellen ;)


    Das Meiste gilt aber so ganz grob gefasst für die meisten Phyllium-Arten... Nur in benötigter Temperatur, Größe, etc unterscheiden sich die Tiere und dadurch auch wie viele Tiere in einem Terrarium Platz haben etc.

    Sozusagen: Je nach exakt gewählter Art muss dann noch ein wenig Feintuning betrieben werden. ;)



    hat zu viel geplappert,

    -Kraehe

    Moin..


    Der 14.te ist allerdings ein Montag, damit ist der 13.te das Nächste an "Valentinstag" was eine Börse dieses Jahr sein kann. ;)


    Genauso wie die Börse am 19.12. die Weihnachtsbörse war, obwohl Heiligabend erst ein paar Tage später war.


    -Kraehe



    PS: Falls da jetzt die Sorge mitgesprochen hat dass ich meine Rosen am falschen Tag krieg - keine Sorge, ich krieg nie welche :P

    Moin...


    Eine kleine Gruppe Phyllocrania paradoxa klappt in der Terrariengröße von oben schon. Andere gruppentaugliche Mantiden wären Dir dann aber vermutlich zu klein (und wieder Andere würd ich für den ersten Versuch als etwas zu anspruchsvoll einordnen). Aber da kann wer anders sicher objektiver beraten als ich.


    Bezüglich Phasmiden ists aus einer so offenen Perspektive raus aber sehr schwer zu beraten. Die Biesterchen kommen in so vielen Farben und Formen... blöd gesagt das Spektrum reicht von~1cm bis über 30cm und von unauffällig braun über grün bishin zu sonnengelb und samt- und lackschwarz.

    Eine ungefähre Richtung wäre da schon hilfreich, z.B. sollens Stabschrecken sein oder doch lieber Gespenstschrecken, oder wandelnde Blätter. Ist Wehrsekret ein Problem für Dich, lieber Brombeere oder anderes Futter. Sollen sie fliegen können oder lieber nicht.... etc ;)


    -Kraehe

    Moin..


    So als generellen Einwurf: Gottesanbeterinnen sind zwar tagaktiv, jedoch sinds Lauerjäger. Besonders viel zu schauen hat man da nicht, meistens sitzen sie eher reglos im Becken und lauern Futter auf. Wenn Du was haben willst, wo viel Action herrscht und was zu schauen ist, bist Du bei Insekten generell nicht ganz richtig - da leben die Meisten tatsächlich davon, unentdeckt zu bleiben.


    Wenn Du dich auf ein "Wüstenbecken" (sprich sehr heiß und wenig Luftfeuchte) beschränken möchtest, schränkt das natürlich auch die Auswahl extrem ein. Die meisten gängigen Anfängerarten fallen dabei leider weg.


    Abgesehen davon gibts sehr spannende Exemplare, sowohl bei Mantiden als auch bei Phasmiden. Klein und unauffällig wie die vorgeschlagene P.paradoxa - oder auch beeindruckend und "zu groß zum verstecken, wehrt sich einfach" wie Heteropteryx dilatata (wobei dein angeführtes Becken für diese Art zugegeben zu klein wäre).


    Am Ende musst Du halt wissen, ob Dir ein Tier lieber ist, bei dem Du mit Lebendfutter hantieren musst (und idR alleine halten) oder eines, das Du in Gruppen halten kannst jedoch dafür regelmäßig Him-/Brombeeren oder anderes Laub organisieren musst.


    Zum Thema Futterbeschaffung:

    Fliegen kann man kaufen, entweder im Zoohandel (meist überteuert) oder im Angelladen (Maden oder Caster zum schlüpfen lassen). Die Mantiden brauchen schon regelmäßig Futter, "wenn mal welche in der Wohnung sind" ist zu selten ;)


    Laub für Heuschrecken und Phasmiden findet man normalerweise ganzjährig, sinnvoll ists aber sich schon vorm Winter umzusehen wo man auch im Winter geeignetes Futter findet (die meisten Arten nehmen Brombeere, es gibt aber auch Futterspezialisten die andere Pflanzen benötigen). Das erleichtert die Sache extrem. Wenn man ein Mal eine Quelle ausgemacht hat, hat man idR aber auch keine Probleme damit seine Tiere durch die kalte Jahreszeit zu kriegen.


    -Kraehe

    Moin...


    Wenn Du irgendwo ein Rindenstück einlegst bleibts darunter feucht genug für die Asseln. Bei mir im Natternbecken, das übern Winter 3 Monate leer ist und auch solange spärlich bis gar nicht gegossen wird (also nur für die Pflanzen sofern überhaupt welche drin sind...und die hab ich alle umgebracht über den Rekordsommer 2020 sowie den Neubesatz voriges Jahr versaut :P also ist momentan gar nix mit gießen) überleben die Biester allesamt unterm Wassernapf in der Restfeuchte von der Schlangensaison.


    Wenn regelmäßig gesprüht wird passt das also sicher.


    -Kraehe