Hi,
die westliche Honigbiene Apis mellifera wird vom Menschen gezüchtet, in schlechten Jahren gefüttert, vor Wind und Wetter geschützt, Schädlingsfrei gehalten, usw usf. Denen fehlen ein paar wenige Arbeiterinnen am Allerwenigsten, da sie im Prinzip jederzeit und ohne großen Aufwand neue Larven herfüttern können, das Futter wird ihnen ja unabhängig von der Vegetation frei Haus geliefert.
Wenn Du's ganz korrekt machen willst, fragst Du vielleicht beim hiesigen Imker nach, ob's für den eh okay ist wenn Du gelegentlich 1-2 Arbeiterinnen fängst, aber wenn Du nix sagst fällt's ihm vermutlich auch nicht auf. Ist ja nicht so als wärn die Biester nummeriert oder hätten Lochkarten für Arbeitszeit oder so... ![]()
Das "Verbrechen", insofern mans überhaupt so nennen kann, begeht man eher an Solitär- und anderen Wildbienen die sich ganz alleine durchkämpfen müssen, und bis auf ein paar popelige Insektenhotels (im direkten Vergleich zu ihren domestizierten Verwandten) kaum menschliche Hilfestellung kriegen.
Mit den Wespen kann ich mich Dir nur anschließen. Ich kann diese vermaledeiten Bestien nicht ausstehen, und hab nicht das geringste schlechte Gewissen wenn eine davon "zufällig" im Terrarium landet.
Aber: Sie erfüllen auch ihren Nutzen in der Natur. Schade ists nur dass sie das nicht auch sympathischer erledigen können ![]()
-Kraehe