Beiträge von Kraehe

    Moin..


    Das Thema mit der Profitorientierung und so ist schon irgendwo ein Eigenes. Wenn Du ein Unternehmen aufbaust und davon leben willst, MUSST Du Dich nach Profit orientieren. Und das geht automatisch zu Lasten derjenigen, die sich nicht/am Wenigsten wehren können.


    Andere Sichtweise: Hattest Du schon das Vergnügen mit Kunden, die sich tagelang beraten lassen und dann nicht kaufen? ;)

    Als Privatperson hast Du den Luxus, einfach sagen zu können: Nö, an Dich verkauf ich nicht, für die paar Mücken ist mir das zu viel Aufwand. Als Händler/Gewerbetreibender, der neben Domain, ggf. Geschäftsräumen, "Lagerräumen" halten und evtl. auch Angestellte bezahlen muss, leider nicht.


    Ich heiße den Umgang mit den Tieren via Webshop noch immer nicht gut - aber das sind so Feinheiten, die gerne mal übersehen werden. ^^


    Ein weiteres Rage Thema von mir ist ja das Futtertier.

    Ach glaubs mir, was das Thema Futtertiere angeht hatten wir hier auch schon etliche Diskussionen. Adulte Heuschrecken, die durchgängig in 'ner HD im Kühlschrank gelagert wurden, warn da das was mir echt die Galle hochgetrieben hat ^^

    Generell werden Futtertiere nicht automatisch "schlecht" wenn sie altern. Auch mehrere Wochen sind kein Thema, wenn man sich halt drum umschaut. Heuschrecken brauchen Platz und Wärme, direkt nach Anschaffung auch unbedingt Flüssigkeit (oft sind die armen Biester ja völlig vertrocknet). Oft scheiterts halt am Platz, manchmal an der Information.. Zu Futterschrecken kriegt man deutlich weniger (brauchbare) Informationen als zu Mantiden.



    Was die Surprise Packs angeht, werden Fichte und ich uns übrigens nich' einig. Ich find die Idee grad für Einsteiger eigentlich geil ;)

    Kaum jemand will mit seinen ersten Tieren gleich nachzüchten. Man weiß ja nicht mal ob einem das Hobby zusagt oder nicht, und wills erstmal ausprobieren. Dann mal von 5 Arten (die's ja zumindest bei den Amis nach "Schwierigkeit" gestaffelt gibt) jeweils 'n Einzeltier da haben, die etwas unterschiedliche Ansprüche haben und sich auch optisch unterscheiden um einfach gleich mal 'nen groben Einblick zu kriegen was es überhaupt so gibt hätt ich für mich z.B. schon super gefunden.^^ Gabs damals leider nicht, sonst hätt ich vermutlich auch mit "Mantis surprise" anstatt 3 H.membranacea gestartet. :whistling:



    -Kraehe

    Moin...


    Blöd nur dass die Biester nicht an der Küste leben (wahrscheinlich weils ihnen da zu kalt&windig ist....versteh ich vollkommen!) :P

    Ne, das wär aber ein echt klassisches Beispiel von "oberflächlicher Recherche" ^^



    Händler sind halt trotzdem Händler, das darf man nicht vergessen. Die wollen die Tiere unter die Leute kriegen, mit möglichst wenig Pflegeaufwand dazwischen.


    Grad wenn so Tiere wie B.mendica in Shops landen, sinds oft Überschuss von Privatleuten. Selten sinds eigene Nachzuchten (meistens werden eher "Unkrautarten" selbst gezogen, die zur Not auch hinterm Schrank liegend noch schlüpfen würden). Der Shop/Händler hat natürlich die meiste Freude mit den Tieren, wenn sie schnell den Besitzer wechseln, je länger sie im Laden(lager) sitzen, desto höher ist die Gefahr dass sie vor Verkauf irgendwann sterben, was natürlich vermieden werden soll.


    Nebeneffekt: Wenn das Tier (unerwartet :roll:) beim Kunden jung verstirbt, besteht die Chance auf einen zweiten Einkauf desselben Kunden.

    Und der Shop wird am Ende oft noch gelobt weil er auf Schilderung des Kunden beim zweiten Tier ne Büchse Futter gratis dazugelegt hat oder sowas.



    Natürlich gibts auch passionierte Händler die selbst züchten und nur wenig Zukäufe weiter verscherbeln, aber der mit "Kauf 2, krieg 3" wirbt, wird wohl eher nicht dazu gehören, lol.


    Ich glaub, das wär aber langsam ein eigenes Thema wert, vom Anfangsthema sind wir mittlerweile ja schon ein ganz schönes Stück abgekommen :S


    -Kraehe

    Moin...


    Nö, das ist keine Definitionssache. Wir (also, wir nich', aber ihr :P ) seid in Deutschland, da ist alles genormt.


    Unter Zimmertemperatur versteht man in Arbeits- und Schlafräumen eine Temperatur von etwa 17-20°C, in Wohnräumen und Badezimmern von ca. 20-22/23°C.

    In good ol' germany ist das sogar gesetzlich so genormt.


    Das sind darüber hinaus auch die Temperaturen, von denen man grob ausgeht wenn jemand von "Zimmertemperatur" spricht, und die Dir der Durchschnitt der Leute antworten würde, wenn Du fragst "Wie warm solls denn im Wohnzimmer sein".

    Und das ist für Gottesanbeterinnen kompromisslos zu kalt.

    (Klar gibts Leute die es wärmer oder kühler haben, aber das sind die sprichwörtlichen Ausnahmen, die die Regel bestätigen und auf die man einfach nicht überall Rücksicht nehmen kann.)



    Der Hase liegt eher bei den beim Verkauf gemachten Angaben und der fehlenden Beratung/Eigeninitiative im Pfeffer:

    Als Temperatur wird z.B. angegeben "22-35°C", mit dem Vermerk "Tag-Nacht" (welcher, zumindest an dieser Stelle, nicht näher erklärt wird).

    Der expertise Kunde liest das, denkt sich "geil, kann ich mir aussuchen" und klopft den neuen, kleinen Mitbewohner, oftmals ohne Licht und Heizung (sei ja unnötig, sagte XYZ), manchmal sogar noch ohne Terrarium einfach aufn Zimmerficus (das soll total super klappen, steht so auf website ABC) ohne überhaupt nachzumessen ins Wohnzimmer...wo es, siehe oben, oftmals nicht mal 22°C erreicht.

    Wo das Tier herkommt steht da zwar irgendwo auf der Seite dabei, aber in Afrika, also da wo die .... Pinguine wohnen, richtig? Da isses ja eh nicht so heiß, das passt dann schon :P


    Nuja :pardon:

    Dass Aquarienfischen mehr Sorgfalt entgegengebracht wird als Insekten hab ich ja schon öfter festgestellt.



    -Kraehe


    PS: Wer den Sarkasmus findet darf ihn behalten.

    Moin..


    Ja und nein. Der Stamm aus den Kanaren ist nicht mehr in Zucht, wohl schon seit 2014 nicht mehr. Insgesamt wurden allgemein nur 5 Stämme importiert (und der IGM gemeldet - was an denen vorbei ging ist aber auch nirgends dokumentiert und lässt sich daher schwer mit einbeziehen).


    Laut IGM-Liste schauts hier so aus:


    In Zucht:

    IGM9 (Nordafrika)


    Im Aufbau:

    IGM276 (Tunesien)

    IGM332 (Marroko)


    Erloschen:

    IGM205 (Israel)

    IGM240 (Spanien, Kanaren)


    Je niedriger die Nummer, desto länger sind die Tiere im Land (gewesen).

    Die ersten importierten Tiere warn aus Nordafrika (10/2010).

    (Ich hab das alles nachgeschlagen und abgeschrieben, merken kann ich mir sowas nich' ^^)


    Es warn also ganz am Anfang auch (oder vor Allem) die Tiere aus Nordafrika, an die sich der eher "extremen" Parameter wegen niemand ran traute. ;)


    -Kraehe

    Moin...

    dass es auch deutlich mehr sein kann wenn du geschwister verpaarst.

    Ne.

    Wirbellose sind nicht so hoch entwickelt dass es bei Geschwisterverpaarungen Inzestprobleme geben würde. Das beweisen etliche Stämme die aus einzelnen Ootheken hervorgingen und seit X Jahren laufen. Zum Anfang der Haltung wurden oft nur Einzeltiere importiert, viele Schabenzuchten gehen auf einzelne Paare zurück und so weiter.

    Bei Gottesanbeterinnen namentlich sicher benennen kann ich dabei Hierodula quinquepatellata, von denen 2012 eine(!) Oothek ins Land kam, es nie zu Neuimporten kam, und daher alle sich im Umlauf befindlichen Tiere auf eine/mehrere Geschwisterverpaarung/en zurückführen lassen (woher ichs weiß: Weil wir damals 2013 Tieren aus der F1 habhaft wurden, sie außer uns zwischenzeitlich niemand mehr hatte, und wir haben nie "Blutauffrischung" mit stammfremden Tieren gemacht). Sämtliche Probleme, die diese Tiere uns gemacht haben, waren bislang hausgemacht.


    Dieses "Inzuchtproblem" wird gerne mal vorgeschoben wenn die Leute selbst (manchmal durchaus unwissentlich) Ootheken oder Aufzuchten versauen weils zu warm, zu trocken, zu nass, zu stickig, zu "irgendwas" wurde. In den allerseltensten Fällen hat das aber irgendwas mit den verpaarten Elterntieren zu tun.


    -Kraehe


    PS: Nur so als Funfact, bei den weitaus höher entwickelten Schlangen wie Kornnattern und KöPys oder diversen Echsen werden teilweise über 3-4 Generationen Jungtiere miteinander oder mit ihren Eltern/Großeltern verpaart um bestimmte Farbgene herauszuzüchten. Bei solchen Praktiken gibt's über die erwünschten, bunten Farben hinaus sehr selten lebenshindernde Inzuchtschäden (wie das sogenannte "Stargazer-Gen"). Ich finds im Vergleich immer kurios, dass Schlangen durch Inzest bunt werden und Gottesanbeterinnen sterben ;)

    Moin...


    Generell ists so dass bei eigentlich jedem Insekt bei Jungtieren erstmal von "Larven" (oder "Nymphen") die Rede ist.


    Wenn Du grad meinst, ob da sowas wie Fliegenmaden oder Raupen schlüpfen: Nein.

    Es sind direkt nach dem Schlupf kleine, zarte, und unbeflügelte Abbilder ihrer Eltern, quasi "winzige, fertige Gottesanbeterinnen". Per Definition sinds aber trotzdem Larven.


    Eier von Insekten funktionieren "Verpflegungsmäßig" so ähnlich wie Hühnereier, nur in Klein ;P


    Grütze,

    -Kraehe

    Moin..


    Dauerhaft als alleiniges Futter sinds ungeeignet (wir benutzen die meist auch eher als "Päppelfutter").

    Wenn das Tier nun mal vorübergehend ein paar Tage Mehlwürmer kriegt, weil die Fliegen grad nicht so wollen wie sie sollen, dann ist das halt so ;) . Nur eben, auf Mehlis als Hauptfutterquelle solltest Du nicht umstellen.

    Beifang von Draußen kannst aber auch gerne zufüttern.


    Grütze,

    -Kraehe

    Moin...


    Was ich als ultimativen Anfängertipp mitgeben kann:


    Spar nicht an der Temperatur/Beheizung.


    Man liest und hört aus etlichen Quellen verschiedenste Angaben, was sich bei Hierodula membranacea bewährt hat ist allerdings eine Temperatur von um die 28-30°C als Tageshöchst und als Nachttemperatur das, "was es halt im Zimmer hat" (außer, es hat bei Dir im Zimmer regelmäßig Frost, dann müssten wir darüber nochmal reden ;) ). Sollte mal die Lampe durchbrennen, und das Tier deswegen 2-3 Tage etwas kühler sitzen bis Ersatz da ist, ist das nicht so schlimm.


    Keine Grillen als Futter möcht ich ergänzen: Generell sind Grillen ok, jedoch sollten Grillen nicht unbeobachtet im Terrarium verbleiben, da sie in der Lage sind, eine Gottesanbeterin zu töten. Solltest Du's also versuchen wollen, unbedingt wieder entfernen wenn sie nicht gefressen wird.

    Manche Tiere mögen manches Futter aber auch einfach nicht, wie von Dero beschrieben ;)


    Allgemein führen Heimchen bei Gottesanbeterinnen oft zu Problemen, ich würde empfehlen auf Solche zu verzichten. Mehlwürmer selten als Ergänzung, als Hauptfutter sind sie zu fett.

    Fliegen und Falter gehen eigentlich immer.

    Bei (adult) so großen und hungrigen Tieren verfüttern wir (in späteren Stadien) gerne Schaben - ich weiß nicht inwiefern deine Eltern da mitspielen :whistling: - oder große Heuschrecken.


    Sonst >klickst Du hier<, da ist auch nochmal ne kleine Zusammenfassung über die Art.


    Grütze,

    -Kraehe

    Moin...


    "Australische Riesenmantis", sfz.

    Üblicherweise ist damit Hierodula majuscula gemeint, die haben an den Fangarmen schwarze Coxen als Teil ihrer natürlichen Ausfärbung.


    Ja, der Hinterleib ist aufgeplatzt.

    Das mit den Flügeln bleibt so, außer das Foto ist entstanden direkt nachdem sie sich von der Haut nach oben gezogen hat (sollte dem so sein würde sie die Flügel noch aufpumpen, dann müssten die Flügel mittlerweile aber auch glatt sein) - im Gegensatz zum aufgeplatzen Abdomen wären schiefe Flügel aber das kleinere Problem.


    Ansonsten geb ich Leander recht; Zimmertemperatur ist schlicht und ergreifend zu kalt.

    Die Häutungsschwierigkeiten können zwar mehr Ursachen haben, wenn das Tier aber immer zu kalt gehalten wurde, hängen sie recht sicher direkt damit zusammen.


    Nix für ungut: Alles in Allem würde ich Dich vor der Anschaffung des nächsten Tiers aber drum bitten, Dich noch ein wenig eingehender zu informieren (zumindest nochmal ein Artprofil der gewünschten Art lesen, insbesondere Herkunft/Haltung und Aussehen des adulten Tiers). Irgendwie scheinen da ein paar Basics zu fehlen.


    Schau mal ob sich das Tier berappelt. Ich persönlich glaube zwar nicht, da die Verletzung schon eher "böse" aussieht, aber sollte sie noch fressen, abkoten, selbstständig sitzen/laufen und - naja - nicht "einfach vom Ast fallen", kann sie auch mit einer solchen Fehlformung noch ein schönes Leben haben.


    -Kraehe

    Moin...


    Die Tiere pumpen sich direkt vor der Häutung auch ohne Überfütterung so auf dass man die Segmenthäute sieht...selbes nach der Häutung.

    11 Tage sind jetz auch kein abnormal kurzer Zeitraum zwischen zwei Häutungen. In größeren Stadien dauerts zwar gern auch mal noch nen Tag oder zwei länger, aber zumindest unsre Mantiden können noch keinen Kalender lesen und planen die Häutungen auch nicht danach.


    Für mich sieht das schon ganz ok so aus.


    -Kraehe

    Moin...


    Nix für ungut aber ohne Foto lässt sich sowas generell immer extrem schwer beurteilen. Nächstes Mal bitte mit Bildmaterial ;)


    Schön dass es deinem Tier gut geht. Hab noch viel Freude damit!


    Grütze,

    -Kraehe

    Moin...


    Die Kotzerei ist hauptsächlich ein Symptom, die eigentliche Ursache die es auslöst ist was Anderes. Es gibt aber so viele Ursachen, dass man schlecht alles aufzählen kann, am Häufigsten sind (subjektive Auffassung) untaugliches Futter und falsche Haltung (zu feucht/zu kühl), bzw eine Kombi aus zu viel Futter bei zu wenig Temperatur.


    In deinem Fall geh ich zugegeben, und unter der Prämisse dass die Haltungsbedingungen stimmen, davon aus dass dein Tier einfach die Heimchen nicht vertragen hat. Die haben, so hab ichs vor Jahren mal gelesen, im Vergleich zu Fliegen sehr viel (zu viel) Chitin (oder wars zu wenig?) und werden von Fliegenfressern deshalb gelegentlich schlecht(er) verdaut. Was nicht heißt, dass das bei anderen Haltern/Tieren nicht trotzdem klappen kann, aber wenn ich mich festlegen müsst, würd ich erstmal darauf deuten.


    -Kraehe

    Moin...


    Aber habe die Kotzt Flecken abgewischt richt aber auch nicht wirklich nach kotzeritis bzw schlecht.

    Trockene Kotze stinkt nicht.


    Hab auch mal gehört das man keine Karotte an die Futtertiere geben soll weil das tödlich für Mantiden sei. An die Erfahreneren, stimmt das?

    Ich habs aus der Ecke USA auch schon mal gelesen, kanns aber aus eigenen Erfahrungen nicht bestätigen. Möglicherweise ist's so wie bei vielen "Futter-Vorurteilen".

    Es gibt z.B. auch viele Leute, die ihren Schaben keine Äpfel geben, da die Fruchtsäure angeblich das Exoskelett der Tiere angreift und so ganze Zuchten vernichtet. Gestützt wird diese Aussage von einer wissenschaftlichen Arbeit, in der Vergleichsgruppen derselben Schabenart auf einer einzigen Futterquelle aufgezogen wurden; die Tiere, die nur Apfel kriegten, schwächelten dabei mehr als die, die (hab ich vergessen) bekommen haben - usw.

    Das lässt sich darauf zurückführen dass die Tiere eben ausschließlich(!) Äpfel bekommen haben, und ihnen so einfach andere Mineralstoffe, Proteine, usw usf vollkommen gefehlt haben.


    Solange die Tiere nicht nur komplett einseitig nur mit Äpfeln gefüttert werden, vertragen die das sehr gut.

    Unsre kriegen zB als Basisfutter viel Apfel, jedoch auch alles mögliche Andere: Löwenzahn, Frolic, Fischflocken, Sepiaschalen, Zucchini, Gurke, Erdbeeren, Karotten... auffällig viele Fehlhäutungen oder Tiere mit untypisch weichem Exoskelett oder so könnten wir nicht feststellen. Die Mischung machts.


    Ich denke, das mit der Karotte ist so ähnlich. Wenn die Futtertiere ausschließlich mit Karotten gefüttert werden, kann das ggf. wirklich Auswirkungen haben. Ob das dann aber wirklich an der Karotte, oder an irgendwelchen Dünge- oder Spritzmitteln liegt die (in den Staaten) genutzt werden - who knows.


    Dass das Tier die Heimchen nicht vertragen hat kann je nach verfütterter Menge schon sein. B.mendica sind ja trotzdem eher Futterspezialisten und fressen hauptsächlich Fluginsekten, da ist die Zusammensetzung ja nochmal eine ganz Andere als bei Grillen oder Heuschrecken. Mans sollte eigentlich hauptsächlich Fliegen füttern und manchmal was Andres dazu, nicht andersrum.


    -Kraehe

    Moin...

    Schwierig wie an dieser Stelle verallgemeinert wird und man als Mantidenenthusiast im gleichen Topf mit den Reptilienfreunden landet.

    Weils oft einfach der gleiche Topf ist - der Topf hat Dimensionen an die man oft nicht mal denkt ;) Zumindest ich kenn bedeutend mehr Leute, die über Reptilienhaltung zu Gottesanbeterinnen gekommen sind, als andersrum.


    Mantiden warn jetzt z.B. auch nicht mein Einsteig in die Terraristik.

    Vor der ersten Insekten hatt ich Schlangen, davor warns Nager und vor denen Zwergpapageien. So betrachtet sitz ich entweder in mindestens 4 Töpfen gleichzeitig, oder halt in einem Großen, weil die einzelnen "Sparten" sich immer wieder überschneiden ;)


    Die Gleichstellung von Insekten mit Reptilien seh ich im politischen (Verbots-)Sinne übrigens (vorerst) nicht kommen. Streng genommen zählen Wirbellose, mit Ausnahme von Panzerkrebsen und Tintenfischen, vor dem Gesetz nicht mal als (empfindungsfähiges) Tier.

    Das ist aber ein sehr weitläufiges, empfindliches und kompliziertes Thema das mit 3-4 Sätzen unmöglich zu behandeln ist... Schon einfach weil's teilweise so absurd ist was "da" passiert, dass einem schon beim dran denken die Hutschnur platzen könnt ^^ in dem Sinne, sorry für's weiter drauf rumklopfen.


    -Kraehe

    Moin...


    Na weil die dann wie in Österreich verboten werden

    Witzig dabei find ich ja die benutzten Argumente - unter Anderem weil auf den 2x im Jahr für ca. 6 Stunden lang stattfindenden Börsen angeblich Spontankäufe gefördert werden würden, und die Tiere dann "durch unsachgemäße Beratung zu wenig geschulter Vermehrer bei überforderten Neuhaltern landen würden". (Freizitat)


    Das passiert ja in jedem/r zweiten Baumarkt/Zoohandlung, der/die 52 Wochen das Jahr jeweils um die 60 Stunden auf hat bestimmt nicht, neh ;) und die Gartentante die sich da bestimmt total freiwillig um Viehzeug und Verkauf kümmern mus...äh - darf, hat sicher mehr Fachexpertise und kann besser beraten, als der Privathalter auf der Börse, der sich dem Hobby und seiner nachgezogenen Art schon seit Jahren widmet. (Fangen wir mal gar nicht mit der Wildfang-Problematik an...)


    Aber im Ernst, mit solchen Argumenten werden da Wähler gefischt und mit denselben Argumenten wird auf sämtlichen "Randlobbys" rumgeprügelt. Betrifft ja nicht nur die Terraristik, auch wenn die gerade mehr in den Fokus rückt nachdems vor Jahren ja in Österreich schon so famos geklappt hat...

    Und diese "Randlobbys" und Hobbyisten sind untereinander scheints so miserabel vernetzt (oder einfach so desinteressiert), dass das alles dann über diese Hobbyistengruppe/n hereinbricht, wenn mans nicht mehr ändern kann. :dash:


    Übrigens, noch so als Randnotiz: Andere Exoten wie Meerschweinchen und Sittiche sowie auch Zierfische (Aquaristik) sind davon nicht betroffen, auch wenn die Haltungsfehler dort oft deutlich gravierender sind und bedeutend mehr Wildfänge importiert werden.

    Wieso?

    Die deutlich größere Lobby und mehr Kohlen... ;)




    Bin dann schonmal auf der Suche nach 'nem geheimen Kartoffelkeller,

    -Kraehe

    Moin...


    Da fehlen Äste :P

    Das Stämmchen in der Mitte ist nett gemeint, für die Gottesanbeterin sind aber nur die Zweige die (fast) waagrecht davon wegführen wirklich nutzbar. Dazu reicht das Zweigchen nur an einer Stelle bis zur Decke, überall anders ist nur leerer und damit nicht nutzbarer Raum für das Tier.


    Organisier Dir ein paar Zweige, bis Bleistiftdick und unbedingt mit Borke, und spreiz die wie ein umgedrehtes "U" ins Becken. Ruhig vom Boden bis zur Decke, oben an der Decke lang und auf der andren Seite wieder runter. Dein Tier wird's Dir danken.


    -Kraehe