Beiträge von Gabriel

    Wiesenplankton hat seine Vor- wie Nachteile. Ich denk mir nur immer wir heulen ums Bienensterben und ziehen dann von den Wiesen was da noch fliegt.


    Diese Netze mit Flaschen sind sehr hecklastig. Brauchst schon ordentlich Zug damit die Flasche auch mitzieht.

    Einfacher ist da ein normaler Streifkescher und ein paar Heimchendosen mit bei.

    ich erinnere mich dran das ich ziemlich zu meinem Anfang in dem Hobby dies auch mal im damalig noch existenden Mantodeenforum fragte. Kam nie eine Antwort zu geschweige denn ein Bild. Über die Jahre sah ich Naturaufnahmen gesichteter Idolomantis zum Beispiel auf projectnoah.org


    Im Allgemeinen sind die Temperaturverläufe der Wetterstellen Durchschnittswerte und für gewöhnlich verfälscht zu den tatsächlichen Werten. In offenen oder windberuhigten Bereichen wird es schnell wesentlich wärmer.


    Zum optimieren wirst aber auf den Fotos nichts sehen. Die Tiere sitzen bei weitem nicht in der Dichte wie im Terrarium und haben eine Fähigkeit sich in auswegslose Situationen zu bringen welches durch den Bersuch der Ausschnitte nur verstärkt würde. Grundsätzlich sitzen sie gerne an der Decke und versuchen diese auch dauernd zu erreichen. Sie sitzen gerne hoch. Sicher irgendwann würden sie sich auch nicht bis zur Decke setzen, aber die nötige Einrichtung und Beckengröße überschreitet die Möglichkeiten der meisten Halter. Abgesehen vom Sinnvollem.


    Unter den Lampen sitzen sie nur wenn es ihnen zu kalt ist oder die Ausleuchtung nicht passt. Wie schauen eire Becken denn aus und was für Technik und Werte habt ihr praktisch drinnen ?

    hab seit einigen Monaten Weißtorfplatten in einem Becken. Keine Ahnung ob dass das Selbe ist.


    Bewachsen sind die nie. Im Gegenteil es ging alles drauf hopps. Dafür schimmelt es auch nicht bindet aber sehr viel Wasser. Groß auf die Luftfeuchte wirkt es sich selbst komplett ausgelegt nicht aus. Hab's irgendwann verworfen. Die Asseln sitzen aber gerne drunter deswegen flog die Platte irgendwann in eines der Becken.


    Denke mit dem Zeug ist es wie mit allen Bodengeschichten. Es kann werden, aber für gewöhnlich nicht einfach ohne Zusatztechnik wie Beregnungs- bzw Nebelanlagen und Rückwandbewässerungen

    die Frage stellt sich mir da mehr warum man sich dann Tiere anschafft ohne zu wissen wie man diese hält ?


    Vielleicht sollte man da auf Facebook verweisen um eine "passende Aussage" zu erhalten ... denke hier wird dir keiner was zu sagen können was dir passt. Fachforum halt. Bei Facebook gräucht und fleucht das was mit Fach nichts zu tun hat. Da erhält man individuell zugeschnittene Aussagen wie einem passt 😉


    Am Tier seh ich keinen Fehler. Was aber nicht als der Nachweis guter Haltung zu werten ist.

    Sonst trifft die Bezeichnung mager bei ihm. Adulte Weibchen in dem Zustand fressen 5 -6 adulte Heuschrecken und haben noch Platz

    In wieweit Mehlwürmer auf Mantiden eine Auswirkung haben keine Ahnung.


    Den Legeapparat kann man sich in etwa wie ein Tier im Tier vorstellen. Er arbeitet ständig und würde auch das eigentlich Tier auszehren wenn er muss.

    Nunja die Männchen zieren sich oftmals. Die Weibchen dafür mit der Oothekenablage. Sie wollen es richtig nass.

    Mit Direktverpaarung wird es aber vielleicht nichts. Würde mich zumindest wundern so zappelig wie die Männchen sind. Am besten das Weibchen zeitweise beim Männchen einquartieren mit ordentlich Futter und ihr trotzdem morgens und Abends nochmal was Dickes anbieten. Die Viecher werden richtig fett und fressen selbst dann noch große Beitetiere

    och es gibt Menschen die sich da auch noch weh dran tun. So wie ich zum Beispiel 😋

    Mensch hab ich schon geblutet fürs Viechzeugs 😂


    Das Einschmelzen probierte ich schon mal. Bei diesen sehr flexiblen dünnen Sachen wird's aber auch schnell wieder rauskommen.

    Im Endeffekt wollt ich es so einfach wie möglich machen in jedem Aspekt. Bisher ist noch keine Fliege am Klebestreifen dran hängen geblieben. Ok vermutlich sind die durch den Heißkleber auch schon gut entschärft

    Facebook ist größtenteils eh eine Ansammlung von Selbstüberzeugten. Ich betätigte mich dort auch eine zeitlang in einer Gruppe. Ein ewiger Kampf auch was die "Freihalter" betreffend war. Das man helfen will und gerade Falschinformationen unterbinden möchte wird dort meist nicht angenommen. Das ist aber ein allgemeines Problem bei vielen dieser Gruppen. Viele flogen irgendwo raus oder eckten an, weil sie mit ihren Ansichten kein Zuspruch erhielten. Irgendwann ballen sich dann solche Leute in den Gruppen und dort wo sie Hochwasser haben können sie ihren Unsinn freien Lauf lassen.

    Aber noch schöner finde ich die kopierten Gruppenregeln. Selbst die Admins wissen oft nicht was da drinnen steht. So wurde ich offen angegangen und beleidigt. Der Admin schritt nicht ein also verließ ich die Gruppe.

    Die Beleidigungen kamen auch von einem eben solcher Halbwissenden, welcher viel auf sich selbst hielt. Irrwitzigerweise bekam er ein zwei Jahre davor noch Infos von mir selbst über bestimmte Arten und deren Haltung. Damals noch normal, heute abgehoben.


    Wie ich zuletzt zu Marco bereits ähnlich schrieb : warum macht man sich so irr über Facebook ? Was die dort abziehen wird früher oder später wieder Foren notwendig machen.

    Futterqualität ist generell ein großes Thema. Das Wissen wie man das Futter anzieht und behandelt muss sich angeeignet und auf die eigene Betriebsweise angepasst werden.


    Was man auch wissen muss ist was unsere Tiere an Temperaturen abhaben können. Durch diese Hitzewelle der letzten Wochen sind auch bei vielen die Bestände an Hymenopus geschrumpft. Selbst ein Herunterstellen von den Regalen in Richtung Boden reichte nicht aus. Auch verschnellert sich durch die hohen Temperaturen ihr Stoffwechsel und die Tiere können relativ schnell verhungern. Der Pflegeintervall muss immer wieder angepasst werden. Zeitweise muss man täglich die Tiere kontrollieren ob genug Futter und Feuchtigkeit vorhanden ist, oh die Tiere sich abnorm Verhalten oder ruhig sind, usw.

    Aber das brauch nicht nur Hymenopus bei der extremen Hitze.

    Gerne 😊

    Das Band mit Tackernadeln zu versehen klingt zwar erst passend, habe aber auch schon Aufzuchtboxen so versehen und die Probleme damit erfahren 😜. Beim Reinigen blieb ich regelmäßig mit dem Schwamm und den Fingern daran hängen. Blutete teils recht ordentlich.


    Möglichweise taugt ein Kaltverschweißen für das Material der Box etwas oder eine Trägerplatte mot passendem Gegenstück auf der Innenseite zum Verschrauben. Bisher hebt es mit dem Heißkleber nach mehrmaligem Abdichten wieder länger.

    zugegeben, der Titel ist schon etwas weit hergeholt für eine Fliegenbox von denen hier im Forum bereits zahlreiche vorgestellt wurden. Nur wollte ich jedoch eine Box haben bei der ich weitestgehend und einfach alle Fliegen auch rausbekomme ohne sie öffnen zu müssen und trotzdem eine gewisse "Dosierung" erhalte. Das Resultat seht ihr hier.

    Als Ausgangsmaterial diente mir eine geleerter Kanister für destilliertes Wasser in welchen ich zwei großzügige Löcher für die Lüftung schnitt. Fliegen wollen es luftig. Wenn sie zu wenig Lüftung erhalten "schwitzen" sie relativ schnell, können die Flügel nicht richtig entfalten und leben nicht lange. Zu bauen sie sehr schnell an Qualität ab. Das Verfüttern solcher Tiere führt sehr oft zum Erbrechen bei Mantiden.

    Ein Loch verschloss ich wieder fest mit Gaze, um das Andere klebte ich einen Klettverschluss für Fliegengaze mit Heißkleber, alleine nur mit der eigenen Klebefläche hielt dieser nicht auf dem Material des Kanisters. Diese flexible Öffnung wird zum Reinigen und zum Neuansatz benötigt und wird bei Besatz mit Fliegengaze abgedichtet. In den Schraubdeckel des Kanisters brannte ich mit einem Lötkolben ein Loch hinein in welches ich ein Rohr setzte. Das Rohr selbst ist optimalerweise transparent und hat einen Durchmesser der ähnlich dem des Deckels ist sodass später die Fliegen den Ausgang einfacher finden. Das Rohr verschließe ich bei Besatz mit einem zusammengeknülltem Stück Küchenpapier.

    Die Fliegen werden als Caster (Puppe) auf mehrere Lagen feuchtes Küchenpapier in die Box gegeben und bekommen ein Schälchen mit Futter eingestellt (ich verwende gerne Apfel- oder Kinderfruchtbrei). In das Schälchen muss zusätzlich ein Stück Küchenpapier damit Fliegen, die hineinfallen, möglichst auch wieder herauskommen können. Zusätzlich bietet es ihnen einen besseren Zugang zum Futter. Über das Ganze lege ich dann noch ein oder zwei Stück leicht zusammengeknülltes Küchenpapier als Sitzfläche, zusätzlich saugt das Papier die Metamorphosereste, welche beim Schlupf entlassen werden, und den Kot der Fliegen auf. Die Geschichte muss natürlich bei jedem Neuansatz getauscht bzw. mit Wasser gereinigt werden.

    Als Zapfbehälter dienen mir Heimchendosen in welche ich seitlich ein Loch in etwa dem Durchmesser des Entnahmerohres der Box schnitt. In die Heimchendose kommt zusätzlich ein Stück Küchenpapier was den Fliegen halt gibt, sie ruhiger macht und die Feuchtigkeit durch das Schwitzen und Koten der Tiere aufnimmt. Natürlich sollen sie nicht lange darin verbleiben, das hat nur den Hintergrund sie beim "Abzapf-" und Verfütterungsprozess in der Qualität nicht zu sehr zu beeinflussen.

    Zum Anzapfen zieht man nun einfach den Küchenpapierstopfen aus dem Rohr, zieht dieses soweit raus wie es geht, um möglichst einen geringen Absatz zwischen Rohr und Deckel im Übergang zu haben, setzt die Heimchendose auf, dreht die Box mit dem Rohr in Richtung Licht und lässt laufen 😜

    Durch die trichterähnliche Verjüngung des Kanisters laufen die Fliegen zielstrebig in die Heimchendose.

    Wenn genug in der Dose sind einfach das Rohr wieder etwas in die Box schieben sodass die Fliegen nicht mehr einfach hineinlaufen können, die Heimchendose vom Rohr ziehen (gleichzeitig das Loch in der Dose mit zwei Fingern abdichten) und den Stopfen wieder einsetzen. Ein weiterer Stopfen Küchenpapier dient zum Verschließen des Lochs in der Heimchendose. Nun heißt es nur noch Mahlzeit (für die Mantiden).

    Zum Füttern kann man die Dosen ganz ins Terrarium geben und öffnen (zum Beispiel bei Gruppenhaltung oder sehr verfressenen Arten) oder mittels T-Schnitt im Deckel eine Einzelentnahme mit dem Exhaustor ermöglichen. Wenn die Fliegen sehr aktiv sind kann man sie auch kurz im Kühlschrank herunterkühlen wodurch sie kurzweilig weniger bis garnicht fliegen und laufen.

    Zum Abzapfen kann man natürlich jegliche Dosengröße aufsetzen solange man in diese ein Loch einschneidet das mindestens den Durchmesser des Abzapfrohres hat. Etwas mehr ist nicht schlimm. Man kann die Dose etwas durchhängen lassen, womit ein etwaiger Spalt für Fliegen oft wieder zu schmal wird um sich durchzuquetschen. Ebenso hat das Nachfolgemodell einen Eingriff mit einem großen Schraubverschluss um das regelmäßige Austauschen der Fliegengaze zu erübrigen, welche sehr schnell Fäden zieht beim Abziehen vom Klettverschluss und deshalb hin und wieder getauscht werden musste.

    Eine weiter Überlegung, welche ich gerade teste, ist das Verwenden eines Allzwecktuches als Ersatz für das mehrlagige feuchte Küchenpapier am Boden der Box. Einerseits wäre es denkbar wiederverwendbar, weiterführend speichert es auch auf Dauer besser die Feuchtigkeit als Küchenpapier, das gerade nach mehrmaligem Anfeuchten sich verdichtet und weniger saugfähig wird.

    Eine kleine Anmerkung zu Fliegen noch. Fliegen können mit ihrem Speichel schon getrocknetes Futter verflüssigen (einspeicheln) und aufnehmen, jedoch brauchen sie dafür wieder selbst Feuchtigkeit. Von daher sollte man die Box ein- bis zweimal täglich kurz sprühen damit die Fliegen trinken können. Es zeigte sich das ab dem 2. oder 3. Tag gesprühte Boxen, trotz feuchtem Futter, die Fliegen länger lebten und an Qualität nicht nachließen. Durch die räumliche Beengung und die Besatzdichte leben die Fliegen aber kaum mehr als eine Woche in den Box. Was kein Unterscheid zu Anderen ist, jediglich die Entnahme soll hiermit erleichtert werden.

    Die Box lässt sich relativ einfach mit einem Schwamm reinigen. Zuvor den Unrat möglichst auskippen und die Box für ein paar Minuten in Wasser einweichen (zum Beispiel dazu in einen gefüllten Eimer stellen). Danach lässt sie sich mit wenig Aufwand säubern. Dem Spülwasser kann man Handspülmittel zufügen oder nachträglich mit einem Kontaktdesinfektionsmittel nochmal die Box nachreinigen, wie es auch in der Falterzucht gehandhabt wird um eine Infektion der Raupen vorzubeugen. Nochmaliges Ausspülen jedoch danach nicht vergessen 😉

    Die Klebestellen der Gaze sollten vor jedem neuen Ansatz kontrolliert werden. Durch die Reinigung, das Material des Kanisters und dessen Flexibilität löst sich hin und wieder der Heißkleber stellenweise ab und muss dort nachgetragen werden.

    Wer sich für das Vorziehen von Fliegen bzw. besser deren Castern interessiert, verweise ich gerne auf die Mantopedia. In diese habe ich einen Eintrag gestellt wie ich das selbst seit Jahren handhabe.

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    sowas wird es solange geben wie es Tierhaltung gibt. In dem Sinne hat Peta und Co Recht, der einfachste, schnellste und effizientiste Weg ist ein totales Verbot. Aber mal ehrlich, dazu müsste das Tier auch über dem Menschen gesetzt werden und das wird auch nicht passiern. Man nehme nur Massentierhaltung welche in der heutigen Zeit, bedingt durch die Anzahl der Konsumenten, nicht mehr wegzudenken ist, selbst wenn das viele gerne anders hätten und vielleicht auch so sehen.


    Wildfänge von Geweih- und Rennschnecken sehen auf den ersten Blick fatal aus. Auf dem Zweiten sind die meisten Bestände nicht einmal ansatzweise gefährdet. Sie treten ortsweise in Massen auf. Aber ja, sie wurden bisher nur zufällig vermehrt und auch nur die wenigsten Gattungen. Hier liegt es aber auch am mangelnden Interesse der Halter. Amanos und Nashorngarnelen Nachzuchten werden angestrebt und immer wieder versucht. Die Rennschnecken Verwandtschaft hat diese beharrlichen Gönner nicht.


    Auch ein sehr gutes Beispiel des Desinteresse von Haltern, wenn ich gerade mal das Schneckenthema weiterführe. Ich bin in einer Facebook Gruppe unterwegs welche sich auf Garnelen und Schnecken orientiert hat. Eigentlich war mein Anliegen mehr mein Wissen über Wasserchemie zu vertiefen, bis ich merkte das dort kaum wer sich damit auskennt und auch nicht die Ambitionen für da sind. Seither schreibe ich dort mehr sporadisch mal was rein. Nein zurück zum Thema, in diesem Hobbybereich sind Gehäusschäden bei Schnecken ein großes Thema. Viele greifen sofort zu zusätzlichem Calcium in Form von Tabletten ohne sich an der Wasserbeinflussung zu stören. Andere sagen grundsättlich das liegt am Säuregehalt des Wassers (niedriger ph Wert) und fertig. Es juckt keinen groß und wird wenn überhaupt nur in den üblichen Rezepten diskutiert und "behandelt". Ich laß mal in einem Forum, dass im Sterben lag, das es am Nitrat liegen kann. Der Gedanke wurde nicht weitergeführt. Das Thema schnitt ich in der Gruppe an und ... nicht einer interessierte sich dafür und sie diskutierten weiter über Tablettenzugabe. So sieht man wie sich auch gewisse Fachbereiche an manchen Dingen absolut nicht mehr aufmachen können und nur noch vor sich hindümpeln.

    kleiner Nachtrag welcher mir die Tage wieder kam. Einige Halter bestimmen die Geschlechter von Hymenopus an den Kronen welche bei den größeren Stadien bei den Weibchen duetlich zu sehen sind bei den Männchen fehlen bzw. sehr klein ausfallen


    Ich bin immer noch überrascht wenn ich Kronenmantis zu dieser Art lese. Der Phantasie der Trivialnamen sind wirklich keine Grenzen gesetzt

    An sich ist die erfolgreiche Haltung mit passenden Vorkenntnissen nicht sonderlich schwer. Trotzdem vermasseln es überdurchschnittlich viele, ihrer Ansicht nach ausreichend Informierte, gerade bei dieser Art. Fragt man nach waren die Parameter immer in Ordnung und der gescheiterte Halter erkennt nicht wo der Fehler lag. Wir können dazu auch wenig sagen weil die Infos die wir erhalten ja eigentlich passend sind. Und genau da liegt der Hund begraben. Die Vorkenntnisse geben einem die Fähigkeit diese Fehler zu erkennen noch bevor sie eintreten oder sie Schaden verursachen. Rein über Infos, ob nun Geschriebene oder Gesprochene, an diese Erfahrung zu gelangen ist schwer. So vieles Nützliches wie es im Web gibt und unter Haltern kursiert, soviel Unnützes gibt es auch.


    Schließendlich musst du wissen ob du dich für eine Art in der Lage siehst oder nicht. Nur muss dir im Klarem sein das nicht jede Art gleichermaßen Haltungsfehler wegsteckt.

    Das Tier hat sich irgendwann im Verlauf der aktuellen Fresshaut verletzt. Mit viel Pech schleppt es soch über den Weg einen Pils rein.


    Machen kann man dagegen nichts. Manche fressen sich das Bein ab, viele bleiben bei der Häutung stecken, pauschal sagen lässt sich da nichts. Abwarten und hoffen, dass das Tier mit der nächsten Häutung gut raus kommt. Sollte es diese schaffen wird es aber vermutlich das Bein dabei abwerfen und mit den Folgenden ein Regenerat nachbilden.

    Hallo Dominic,


    eine Pauschalaussage wie oft und wieviel ein Becken gesprüht werden muss kann man leider nicht treffen. Ist ebenso bei der Wattage der Beleuchtung. Beides ist abhängig von den räumlichen Begebenheiten, der Bauart des Terrariums, des Aufstellungsortes, usw.


    Bei den meisten Arten kann man sehr gut Pflanzen wie Efeututen als Indikatoren für die Feuchtigkeit einsetzen. Wenn sie die Blätter langsam hängen lassen ist es deutlich zu trocken. Aber auch hier gibt es klar keine Allrounder. Sehr trocken oder sehr feucht lebende Arten lassen sich damit nicht vereinfachen.


    Sphodromantis ist aber in den meisten Fällen eine sehr genügsame Gattung welche auch etwas Trockenheit ab kann. Die Tiere sind vielerorts Kulturfolger und sitzen auch mal in Häusern.


    Was du überarbeiten solltest ist der Temperaturverlauf. Das Tier wird damit zurecht kommen und er ist nicht katastrophal schlecht, aber bei den jetzigen Temperaturen wundert es mich das du trotzdem so kühl noch rauskommst.