Beiträge von Gabriel

    Bekam eben die Info das es einen giganteum Stamm gibt der als Gold bezeichnet wird und wohl jahreszeitlich (über Winter) bedingt mehr hellere Tiere hervorbringen soll. 9 von 10 war die Rede. Herkunft des Stammes ist aber unbekannt. Es bleibt abzuwarten ...

    Im Grunde gebe ich dir Recht, Expos sind gefährlich. Man neigt zu sehr zum Spontankauf weil man ja oft nie genau weiß was da ist oder eine "Überraschung" findet.


    Zu deinem Schubladenwunsch gibt es sicherlich auch den Weg im Selbstbau 😉


    Persönlich mag ich auch bei Phasmiden eher einen richtigen dicken lebenden Bodenaufbau. Klar Geburtenkontrolle ist da schwierig und bedarf dann einigen Allesfresser im Boden die vielleicht sogar Phasmideneier knacken. Kubanischen Asseln würde ich das sogar zutrauen, aber da fehlt mir das Wissen zu 😉

    viele Phasmiden zeigen erst mit zunehmender Größe Farbmorphen. Einige Phyllium, wie Phyllium ericoriai, können sogar binnen einer Häutung ihre Farbe gänzlich wechseln. Also hier bleibt es abzuwarten.


    Jedoch möchte ich auch gleich den Trugschluss auflösen das es Zuchtformen hierbei gibt. Einzig ein erhöhtes Aufkommen von verschiedenen Farbmorphen sind je nach Stamm mal mehr mal weniger möglich. So gibt es auch einen Heteropteryx Stamm in Zucht der als Yellow betitelt wurde/wird. Der wirkliche Anteil von Gelben Tieren war/ist gering und vorher nicht ersichtlich. Der "Rest" ist mehr oder weniger Grün, halt "Normalfarben", wenn man es so möchte.

    schöne Gattung aber in Sachen Alien gibt es viele Arten die eins seien könnten. Wenn's nach meiner Freundin geht ist zum Beispiel Idolomantis 😉

    Wildfänge haben oft solche verdreckten Flügelenden (zumindest nach dem Transport). Auch im Terrarium kommt das ab und an vor.


    Der Großteil der Arten hängt ihr Leben lang kopfüber. Auch das ist nicht ungewöhnlich.

    Hast übrigens ein adultes Hierodula Weibchen. Nur für den Fall das die Haltubgsbedingungen zumindest der Gattung angepasst werden sollen ...

    Viele unserer Ämter werden meines Erachtens nach falsch besetzt. Oftmals scheint es mehr ein Zuschieben gewisser Stellen untereinander zu sein. Qualifikationen, wie sie in der freien Wirtschaft gefordert werden, sind dabei nebensächlich. Dazu kommt dann noch ein Desinteresse was sinnigen Tier- und Artenschutz anbelangt. Mal abgesehen von ständigem Personalmangel was bestimmte Kontrollen, sowohl vor Ort als auch nur schon auf dem Papier, betreffen.

    Thema rote Liste für Mantis religiosa in Deutschland ist eh witzlos, aber warum nicht ? Stellenweise gabs ja auch schon Sphodromantis und Ameles Funde, mal schauen bis wann die auf der roten Liste für Deutschland stehen.


    Im Grunde müssten die Habitate der Art geschützt werden. Als Kulturfolger etwas unsinnig aber auch ok. Aber selbst wenn sich wer das für sich perfekte Habitat mit niedrigen Büschen und Sträucher ausmahlt hält das kein Bauprojekt auf.


    Der ganze Quatsch beißt sich zumindest für Mantis religiosa in Deutschland ganz gewaltig.


    Thema Verfolgung ist auch eine Ermessenssache. Für Insekten 10.000€ Strafgeld gibt es nichtmal in Australien für. Was hier übrigens spätestens jede Anzeige im Sande verlaufen lässt ist der Datenschutz. Oder glaubt wer ernsthaft der wird für so eine Belanglosigkeit ausgehebelt ?


    Keine Entnahme zum Aufpeppeln müssten dann auch für Igelauffang und Co gelten. Wo fängt es an wo hörts auf ? Für sowas zahlt kein Land dem Richter Geld.


    Eigentlich hatten wir das Thema Dummschätzen hier bis jetzt recht gut im Griff ...

    Mit der Luftfeuchte mach dich nicht so irr. Sobald die Pflanzen mehr werden geht sie auch etwas hoch. Sonst hatten wir es erst die letzten Tage mit dem Wegbrechen durch zu nass gerade bei Hymenopus. Mit der Temperatur wäre es mir persönlich noch zu nieder fürs obere Drittel. Darunter, heißt es, ist es somit noch kühler.


    Was die Belüftung angeht reicht bei 20x20x30 ein 5cm Spalt, wenn es Gaze ist.


    Vor Jahren hatte ich ein 20x20x30 mal separat stehend mit einer Dennerle Lampe (nicht die LED) beleuchtet und geheizt gehabt. Lief wie bescheuert zumindest wenn diese direkt auflag. Noch schönere Ergebnisse brachten T5 Röhren im Beleuchtungskasten drauf, aber bei einem Becken lohnen sich die langen T5er nicht

    Das sie die Fähigkeit zu haben habe ich auch irgendwann mal gelesen. Glaube bewusst aber nie was mitbekommen. Denke jedoch das kein Tier davon größere Stadien erreicht oder gar Adult wird. Bei vielen Arten welche zur Parthenogenese fähig sind verhält es sich so. Theoretisch können auch sehr sehr wenige Männchen aufkommen welche jedoch steril sein dürften. Unterm Strich aber egal ...


    Das "Bewachen" ist nur weil sie in der Nähe sitzt. Ist nur Abwehr für sich selbst nicht für die Oothek.

    Ist immer die Frage was man unter Anfänger versteht. In meinen Augen ist es nicht die Tatsache wieviele Arten man schon gehalten hat als viel mehr das Verständnis der Abläufe im Becken und deren Beeinflussung wie auch das Erkennen der Bedürfnisse seiner Pfleglinge.


    Entgegengesetzt dazu ist auch die Bezeichnung einer Art als anfängertauglich. Umso mehr Wissen man mitbringt umso mehr Arten kommen dann auch in Frage.


    Es gibt zwar auch abweichende Geschichten wie verschiedene Stämme, Herkünfte usw. aber bei vielen, gerade regelmäßig als Nachzuchten zu erhaltenden Arten ist das oftmals zweitrangig, was aber natürlich nicht als Entschuldigung für das Sammeln zu weniger Infos dienlich sein soll.


    Zurück zum eigentlichem Thema. Wie bereits im Thread um die Ephestiasulas geschrieben geht der starre erreichen wollen der Luftfeuchte oftmals in die Hose (im Nachteiligem fürs Tier). Dazu kommt das gerade Analoge Hygrometer und Thermometer gerne hängen. Ein Beispiel, ich hatte mal ein Gongylus-Becken in welchem das Thermometer direkt unter dem Strahler hing. Mehr als 30C zeigte es nie an obwohl man schon fast Eier braten konnte. Umgekehrt hakte es immer bei 25C wenn die Technik aus war.

    Aber selbst mit einem Digitalem sei gesagt (Fichte steinige mich bitte nicht ...) Luftfeuchte und tatsächliche Feuchte im Becken sind zwei paar Schuhe.


    Wie bereits im Ephestiasula Thread gesagt ist es oftmals das Einfachste passende Pflanzen einzubringen und sich an diesen zu orientieren. Heißt sind sie kräftig und wachsen ordentlich oder lassen sie die Flossen hängen.

    Der Boden ist auch als Indikator heranziehbar. Geht es den Tieren darin (Asseln und Springschwänzen) gut ? Sind sie aktiv und saufen nicht im Schlick zu feuchter Haltung ab. Sowas meine ich.


    Stelle einmal doch dein Becken als Foto ein. Die Technik läuft aber wie gehabt noch oder ?

    wenig bekannt wohl nur beim Verkäufer ... von Ephestiasula kursieren mehrere Haltungsberichte durchs Internet. Teils sehr flach, wie die Daten die du aufgelistest hast, teils auch mehr auf die Art orientiert.


    Die Tiere lassen sich recht einfach bei den üblichen Waldartenwerten in einem bepflanztem Terrarium halten. Bei ihnen gilt das Selbe wie bei allen Arten was die Luftfeuchte betrifft, nicht stur auf die Werte kommen wollen. Das geht auf Kosten des Tieres schlecht aus. Besser etwas trockener fahren oder sich gänzlich auf die Pflanzen (wie Ficus und Efeutute) konzentrieren.


    Die Tiere wachsen sehr schnell und sind teils schon mit etwas über 2 Monaten adult. An Futter lieber etwas länger Kleines füttern als zu früh auf Größere Beute umzusteigen die womöglich nicht immer angenommen wird.

    Innerartlich hält sich die Agression in Grenzen solange genug Futter vorhanden ist. Die Tiere fressen aber auch sehr viel was das schnelle Wachstum begünstigt. Sobald die Futterdichte einen gewissen Punkt unterschreitet wird sich gegenseitig gejagt. Zuvor ist es oft nur Zufall weil ein Tier nahe einem anderem saß und Hunger hatte oder Ähnliches.


    Verpaarung klappt zügig und ist unkompliziert, mit teils nur 5 Tagen als Adulti. Wichtig ist das beide Geschlechter wieder gut im Futter stehen und nichts mehr annehmen. Weibchen zum Männchen und meist sitzt er in wenigen Minuten drauf. Sie sind da wenig zimperlich. Vorsicht nur, die poppen sich auch zu Tode, wenn man sie lange genug zusammen lässt. Deshalb nach einigen Tagen oder sogar nach erfolgter Kopula wieder trennen. Die Weibchen legen schnell bei passender Fütterung und Bedingungen. 2 große Ootheken in einer Woche waren durchaus schon drinnen.

    schaut nach Stoffwechselproblemen aus. Vom extrem vollem Abdomen her abgeleitet wird das Tier nicht mehr.


    Wie sah dein gesamtes Setup aus, wie wurde geheizt und gemessen und wie lange hielt sich die Temperatur ?


    Edit : 85% Luftfeuchte bei laufender Heiztechnik ?

    Stuben und Terflys fallen unter das Selbe. Im Angelladen bekommt man sie als Squats, aber oft nur mit viel Vorlauf und nur auf Bestellung. In England sind sie beliebter


    Schmeißfliegen und Fleischmaden sind auch relativ gleich. Halt alles Überbegriffe. Im Angelladen bekommst da 2 Arten raus die unter dem selben Namen vertrieben werden. Im Winter sind es oft mehr der einen Art im Sommer mehr der Anderen

    Phasmiden und Versand, ausgenommen jetzt von Eiern, war zumindest bei mir nie so gut geendet. Die Tiere kamen zwar oft heile an, aber kippten dann bisher durchweg binnen weniger Stunden bis Tage restlos weg. Bei Eiern hat man das Problem nicht. Sie stecken wesentlich mehr weg und sind auch einfacher zu versenden. Klar hat man auch hier mal schlechte Schlüpfe und Ausfälle. In letzter Zeit werden auch wieder vermehrt parthenogenetische Eier von manchen vertrieben welche teils garnicht mehr schlüpfen (Phyllium giganteum ausgenommen). Aber von vernünftigen Haltern bekommt man auch geschlechtlich Vermehrte.


    Phyllium siccifolium sind in Zucht, nur bekommt man sie nicht ganz so einfach wie andere Arten. Einige Arten ähneln sich auch sehr stark untereinander.


    Ein Vergesellschaften mit anderen Phasmiden geht, nur werden die Phyllium dann auch versehentlich (teils auch absichtlich) angefressen. Bei einer Gruppe einer Art passiert das zwar ab einer gewissen Größe der Gruppe auch mal, aber bei weitem nicht so extrem und selten tötlich für das Tier. Es gibt auch die Theorie das sie sich teils auch anfressen lassen um mehr als Blatt durchzugehen.

    Die Becken werden, wie Aqaurien auch nur eben dünner, mit Silikon verklebt. Je nachdem woher das Becken stammt mal mehr mal weniger Silikon. Einige Terrarienbauer sind da sehr knauserig mit. Etwas Druck von unten hilft aber die Fige zumindest etwas zu verbreitern. Wenn man da Angst hat die Hände mit einem dicken Handschuh oder einem dicken Handtuch schützen

    Reflektoren wie diese gibt es auch kürzere und kleinere in schwarz und weiß. Es gibt auch einen ganz flachen mit nachglühender Beschichtung und GU10 Fassung von Exo Terra je nachdem was für Leuchtmittel gerne genutzt werden