Beiträge von Gabriel

    Wachsmotten brauchen es warm, bei Zimmertemperatur (~20C) dauert es eine gefühlte Ewigkeit. Um verschiedene Ansätze von der Entwicklung zu strecken funktioniert es, aber wenn du zügig Motten möchtest, sollte es schon mollige 30C haben. Wie gesagt, darunter geht es auch, nur immer langsamer umso kühler und irgendwann ist auch Ende im Gelände und die Larven sterben ab.


    Ich halte sie möglichst trocken, weil mir sonst die Ansätze recht schnell verschimmeln (trotz der gesamten Decke aus Edelstahlgaze), und hab sie entweder im Raum oder auf den Terrarien in der Nähe der Beleuchtung stehen

    Hat er gesagt dass das Tier alt ist und er sich von Ootheken behalten hat ?


    In Gruppenhaltung kommen Paarungen schon von alleine. Bei Pseudocreobotra klappt die schon. Ausfälle, wie bei jeder, mehr oder minder zu berücksichtigen

    Ich gebe dir da Recht, es kommt sehr aufs jeweilige Getier an. Aber wie Carmen vor Jahren schon sagte, sind gerade Dendrobaten, Gecko und Chamäleon Halter oft schon weit mehr in der Thematik was Temperatur, Luftfeuchte, Beleuchtung, Rückwände usw. angeht, als viele andere Terraristikbereiche.


    Ok man kann den Leuten nicht in den Kopf schauen, die Zeitabgabe seit längerem ist auch relativ und selbst Halter die seit Jahrzehnten vielleicht auf der Stelle treten mal mit reingenommen, aber die Grundlagen sollten da schon sitzen.


    Es gibt aber auch Insekten die sich mit der Haltung bzw. den Bedürfnissen von Kornnattern vergleichen lassen. Auch Gottesanbeterinnen, wenn auch da sehr punktuell nur. Eine Wetbox ist da natürlich nicht nötig 😂


    Aber es gibt auch Unterschiede was Zucht, durchaus auch Langjährige, und Haltung angeht.
    Aber auch ein Anfänger ist in der Lage sich zügig Wissen anzueignen um bestimmte Arten erfolgreich halten zu können. Leider nicht die Regel, aber möglich. Ich glaube einfach viele haben damit Probleme sich etwas sagen zu lassen oder grundlegend mögliche Probleme in Form von Kritik anzunehmen

    Nunja, Erfahrungen aus anderen Tiergruppen sind nicht generell unerheblich. Besonders, wenn auf Temperaturen und Luftfeuchte, wie auch Faktoren wie Einrichtung, Licht, Feuchtigkeit usw. verstärkt Fokus gelegt wird.


    An sich ist die Haltung von Hymenopus nicht kompliziert. Nass und kalt kommt nur immer schlecht. Reine Fliegenfütterung geht auch.


    Wie hast du vor das Tier zu halten ? Am besten auch mit Foto der Unterbringung und Technik

    Bei vielen Arten sind die Männchen in etwa gleich groß. Bei Deroplatys desiccata sind sie sogar größer als die Weibchen.


    Die Männchen dieser Art sitzen gerne an den Wänden. Dadurch kann man sie auch in deutlich kleineren Behältern halten.


    Von der Aktivität her ist es mal mehr mal weniger. Pauschal lässt es sich nicht sagen. So ist das Männchen bei mir gerade weniger aktiv als die Weibchen

    sie können schon im Winter schlüpfen, wenn die Bedingungen, unter denen sie hängen, für diesen ausreichen. Zum Beispiel, wenn der Schuppen sich durch die Sonneneinstrahlung erwärmt und die Wärme auch hält.


    Die Ootheken einfach an die Südseite des Hauses (falls vorhanden) oder an andere Sonnenexponierte Orte legen. Es muss nicht den ganzen Tag die Sonne drauf scheinen, aber Nordseiten und nass sollte es auch nicht sein, wobei die Nordseite an sich nicht das Problem ist. Die Tiere kleben ihre Ootheken ja auch nicht ins Wasser.

    Sie schlüpfen auch liegend erfolgreich

    Dann sind Schokos sogar größer 😜


    Das mit der schädlichen Überfütterung hat sich meines Wissens nach nie belegt. Sie sind anfälliger beim Sturz, was aber auch jederzeit sein kann, je nachdem wie sie aufkommen. Es gibt wohl eine schlechtere Entwicklung, wenn sie immer auf Anschlag voll sind, aber auch das merkt der Halter kaum.
    Solange sie ordentlich sitzen können sie es auch verwerten. Gut, ohne Verpaarung legen sie zwar weniger und bei Hymenopus gerne auch nur Murks, Aber insoweit man sie dann auch nicht noch fast täglich weiter füttert passiert hier auch nichts

    Wenn sie nicht nur rumkriecht müsste sie sich erholen. Folgen müssen sich zeigen.


    Hast du explizit die Verpackung dazugebucht ? Viele Seiten machen das nicht automatisch und bei 6,- Versand sind die nicht inklusive 😉


    Aber vom Tierwohl weit weg das stimmt. Die Bestellung hätte unter solchen Voraussetzungen vom Händler überhaupt nicht angenommen werden dürfen oder zumindest storniert werden müssen

    Gerade die sensibleren Geschichten werden selten eingeführt. Meist sind’s eher Hierodula usw. die als Beibrot reinkommen.


    Rankommen tut man schon, meist als Oothek, aber teuer und unsinnig umständlich auch für den Großteil des europäischen Handels. Ganz auszuschließen ist es natürlich nie, aber eher unwahrscheinlich.


    Aus einem gesunden Habitat kann man schon nicht wenig entnehmen ohne Schäden hervorzurufen, aber in der Regel liegt der Rückgang so vieler Tiere an deren Lebensraumzerstörung. Diese wird auch weitergehen selbst wenn es ein totales Handelsverbot gäbe. Palmölplantagen und Co sind nunmal kein Lebensraum für Vieles und das war drumherum bleibt bekommt die Belastung dieser auch noch ab.


    Persönlich sehe ich diesen ganzen Verbotswahnsinn auch als verfälschten Tierschutz an. Nicht nur das viel Wissen damit verloren geht und auch Backups in Gefangenschaft nicht mehr möglich sind, es wird auch das eigentliche Problem verdrängt. Die Tiere können in ihren paar zerlegten Habitaten nicht mehr existieren und es ist tausende von Meilen weit weg und wir neigen dazu uns spätestens dann nichtmehr dafür zu interessieren wenn wir es nicht mehr sehen

    Da wirst du wohl kein Glück haben. Zwar gibt es gerade bei einem Adultis die sich auch paaren, aber das ist schon international selten genug. Die Weiterzucht steht noch im Raum. Die Viecher sind auch nicht ohne und alles andere als einfach.


    An WF kommst da vermutlich eh nicht ran. Die Tiere gehen entweder an Regionale oder an die Präparat-Industrie. Gelegentlich kann man Ootheken von zwei drei Leuten erwerben. Die Schlupfrate ist klein und der Preis ordentlich. Die Sterberate kann aber auch recht ordentlich ausfallen. Von den letzten Tieren, von denen ich davor hörte in Europa, kam ein Männchen durch

    Wenn sie damit jagen und fressen kann ist das kein Problem und kann sich bei der nächsten Häutung wieder korrigieren.


    Solange keine Verletzung oder Infektion sich darein schleicht und das Bein später bei der Häutung auch nicht im Weg ist. Auf den Bildern schaut es aber bisher gut aus

    Das Nervensystem der Tiere ist nicht mit dem des Menschen vergleichbar. Nur weil der Kopf fehlt ist’s noch lange nicht tot …

    Die Natur hat es auch passend bei denen so geregelt das im Falle dessen der ”Rest“ noch selbstständig versucht in Kopula zu gehen. Muss aber nicht klappen, aber ist beim Männchen auch mit Kopf nicht anders.


    Das Weibchen schob sich da übrigens nichts aktiv hin. Die Fähigkeit des Auffassens solcher Zusammenhängen ist schon weit abseits von dem was die Tiere können. Es ist mehr ein Reflex der da beim Männchen einsetzte. BTW funktioniert der auch bei vollständigen Männchen

    Das destilliertes Wasser nicht trinkbar ist oder Mineralien übermäßig Ausspült ist auch ein Mythos der sich hartnäckig hält. Die Tiere wie auch der Mensch nimmt seine Mineralien in erster Linie über die Nahrung vollkommen über dem Ausreichendem auf

    Bei uns wird wenig bis garnicht gechlort in der Regel, aber in den letzten Jahren hatten wir nun mindestens zweimal den Fall das es zu einem erhöhten Aufkommen von coliformen Bakterien kam, welche mit Chlor behandelt wurden. Das geschieht jedoch ohne Vorwarnung, durch die Dringlichkeit, und wird erst im Nachhinein bekannt gegeben. Anscheinend war es auch soviel das selbst Aktivkohle und Mischbettharz da nicht ausreichten und alle unsere Katzen plötzlich die Scheißerei hatten. Aufs Wasser kamen wir da erst später …


    Als Spülwasser sehe ich da auch kein Problem. Da verdunstet es restlos. Und gegen Kalkrückstände hat mein innerer Monk mehrere Poliertücher 😂 und auch die Fruchtfliegendosen müssen mit dem Handtuch nachgerieben werden damit sie schön klar sind. Eigentlich spricht auch nichts gegen die Scheiben durch der Spülmaschine zu jagen, aber da war ich bisher auch zu vorsichtig für.


    Bei mir sind es gerade 40 Liter die Woche, Tendenz steigend durch die trockenere Luft. Aber hab auch viel Grün in den Becken und umlaufende Rückwände