Beiträge von insectum

    Hi,

    Das hört sich übel an, aberlass sie doch erstmal so sitzen, vielleicht wird das ja noch was...


    Könntest du evtl. ein Bild von deiner Terrarieneinrichtung eistellen?
    Dem letzten Bild entnehme ich, dass nicht genügend Äste vorhanden gewesen seien können, weshalb es keinen Platz für eine gute Häutung gab, es sieht doch recht leer aus...


    LG,

    Leo

    Hi,

    Das ist nicht schlimm, der gehört da sogar hin und ist auch auf der anderen Seite vorhanden.
    Bei deinen Flecke handelt es sich nämlich um die Zukünftigen Flügel des Adulten Tieres.
    Diese bilden sich bei den späteren Larvenstadien nach und nach aus.;)


    LG,

    Leo

    Hallo Zusammen,

    Vor mittlerweile fünf Tagen habe ich meine Pseudocreobotra wahlbergii verpaart und heute früh konnte ich das Weibchen bei der Eiablage beobachten.:phat:
    Jetzt klebt an einem Ast die ca. 8 cm lange Oothek und die Dame hockt daneben...


    Ich habe vor den kompletten Ast oder zumindest das entsprechende Stück in eine 5,8l BraPlast Box zu hängen, deren Lüftung mit einem Pollennetz ausbruchsicher gemacht wurde.
    Gelesen habe ich von einer Temperatur um 28°C und einer Luftfeuchte um 70 % um eine erfolgreiche Inkubation zu erzielen.
    Ist das soweit korrekt? Ist noch etwas wichtiges vergessen worden?


    Wann kann ich denn so mit den Kleinen rechnen und sollte ich schon vorher Drosophila rein stellen?
    Ist evtl. etwas Holzwolle nötig?


    Ich hoffe ihr könnt meine vielen Fragen beantworten, sodass auch die Nach- und Aufzucht gelingt...;)


    LG,


    Leo

    Hi,


    In letzter Zeit konnte ich besagtes Lockverhalten, nachdem sie ordentlich an Masse zugelegt hatte beobachten. (ca. 30 Goldfliegen in 2 Tagen)


    Nachdem sie dann nach einem Ort für eine unbefruchtete Oothek zu suchen schien, entschied ich gestern Nachmittag spontan das Männchen zu ihr zu bringen.


    Bis heute morgen saßen sie unbewegt auf unterschiedlichen Ästen. Als ich heute heim kam, fand ich das Männchen auf ihr sitzend und sich paarend.:phat:

    Glücklicherweise ist er soeben wieder sicher abgestiegen und nun zurück in seinem Terra.


    Allerdings schaut noch etwas seines Spermapackets aus ihrem Abdomen, wollen wir hoffen, dass sie es noch einzieht...:wacko:


    Ansonsten lief es recht reibungslos, jetzt muss sie nurnoch die Ootheken legen und die Inkubation gelingen.;)


    LG,

    Leo

    Hallo zusammen,


    Vor einer Woche war ich nun auf der 120. internationalen Insektenbörse in Frankfurt am Main und ich muss festhalten, dass sie dieses Jahr am besten bisher besucht war.
    Es waren viele Aussteller und noch viel mehr Besucher da und wie erwartet gab es ein großes Angebot an allerlei Gliederfüßern mit Schwerpunkt auf Faltern und Käfern (aber auch vielen Mantis).;)


    Da ist es nicht verwunderlich, dass auch ich nicht widerstehen konnte.
    Da meine Neuanschaffungen keine Fangschrecken, sondern Kafer sind, stelle ich sie mal hier vor...


    Es handelt sich um den japanischen Nashornkäfer Trypoxylus (Allomyrhina) dichotoma, auch genannt "kabuto-mushi".
    Dieser Name kommt aus dem Japanischen und bedeutet in etwa "Samurai-Helm-Insekt".
    Die Art bekam ihn aufgrund des an einen Helm erinnernden Aufbau und dem Horn des Pronotum und ist in Japan sehr beliebt bei jungen Züchtern..


    Sie waren schon lange weit oben auf meiner Wunschliste und in Frankfurt bat sich mir endlich die Chance 6 L2-L3 Larven zu einem guten Preis zu erwerben.:phat:
    Die Gesamte Entwicklungszeit ist knapp mehr als ein Jahr, also werde ich sobald sie geschlüpft mal ein paar Bilder einstellen.


    Das Tier im Anhang ist die Vietnamesische Unterart Trypoxylus (Allomyrhina) dichotomus politus.
    Ich hoffe es gefällt...


    LG,

    Leo

    Hi,

    Da du sagst, dass das Material ungiftig ist und genügend Gripp liefert, sehe ich keinerlei Problem mit deiner Idee...
    Es ist zwar ein etwas ungewöhnlicher Verwendungszweck und ich habe es noch nie benutzt, aber ich weiß, dass mit Worbla einiges (Form-technisch) möglich ist.
    Ich bin auf das Resultat gespannt!:phat:


    LG,

    Leo

    Hallo Zusammen,


    also wann immer ich Insekten verschicke baue ich einfach eine Styroporbox in eine kleine Pappschachtel, polstere sie aus und dann verläuft das reibungslos.


    Außerdem verwende ich bei jeder Sendung im Winter HeatPacks (40 h Aquapack), die das Ganze schön erwärmen.
    Natürlich sollten diese nicht direkt neben den Tieren platziert werden, denn dann kann es tatsächlich etwas zu warm werden...


    LG,

    Leo

    Hi,

    Ich habe mich wohl etwas unglücklich ausgedrückt...:pinch: 
    Leider funktionier das Ironie Schild nicht...


    Und ja- ich interessiere mich durchaus und vor allem für die Gesundheit meiner Tiere.
    Es mag sein, dass Mantis noch halbwegs Neu sind, aber dennoch bin ich bereits informiert und halte schon seit langem Insekten....


    Doch die wohl einfachste und banalste Lösung ist (zumindest nachts, wenn es tatsächlich zu kalt wird)
    die Heizung zu bemühen...:phat:


    MfG,
    Leo

    Nee,

    Tagsüber ist das Licht sicherlich eine gute Lösung, aber ich bezweifle, dass es Nachts signifikant kälter als 20°C wird.
    Solange du nicht durchgängig lüftest, jedenfalls... Du kannst ja mal ein Thermometer in dein Zimmer stellen und spät abends gucken...


    Aber da das Tier bereits bei dir lebt und noch nicht "schockgefrostet" vom Ast gefallen ist, müsste es ja eigendlich okay sein.;)


    LG,

    Leo

    Hi,

    Also bevor du dir Tiere anschaffst, solltest du dich immer ausreichend informieren und vorausplanen...


    Aber nun gut; mit der Heizung schaffst du es sicherlich über 20°C, aber sicherlich billiger oder zumindest simpler wäre einfach eine halbwegs warme Beleuchtung...


    LG,

    Leo

    Hallo zusammen.
    Vor einem Monat (25.09 & 30.09.) haben sich zwei meiner Männchen adult gehäutet und am 13. 10. dann das Letzte.
    Heute Morgen konnte ich dann beobachten, wie sich mein Weibchen auch häutete.


    Ich würde mich sehr gerne an einer Verpaarung versuchen, aber ab wann nach der Häutung ist sie "empfängnisbereit"?
    Ich habe gelesen, dass es um die 2.5 Monate dauern soll... stimmt das in etwa?
    Und woran kann ich erkennen, dass das Weibchen "lockt/will"?


    Um die Chance des (Sexual)Kannibalismus zu vermeiden, habe ich vor die Tiere statt in ihren 20x20x30 in einem 40x40x40(cm) Würfel zu verpaaren.
    Allerdings habe ich auch verschiedenstes dazu gelesen, wer zu wem und wie gesetzt werden soll... ist das überhaupt bedeutend?
    Bzw. Reicht es nicht die Dame vorher kräftig zu füttern?


    Vielen Dank und LG,

    Leo

    Hi

    Es mag sein, dass diese Diskussion unnötig ist, aber das Verb "(to) gaze" (dt. (zu) starren) und das Substantiv "Gaze", also das Metallgitter (engl. gauze) sind zwei unterschiedliche Worte.:lol:
    Ich kann hier auch kein wirklich "diskussionswürdiges" Problem finden, aber falls es dir wirklich wichtig ist, gibt es auch ein der deutschen Sprache gewidmetes Forum da kann man es bestimmt perfekt erörtern...8o
    Aber nun ernsthaft - Sorry, wenn das etwas barsch rüber kommt, aber ich sehe deine Frage für nicht wirklich sinnvoll an.
    Hier ein Keks.:cookie:
    Frag doch Google und/oder Duden... die wissen das bestimmt...;)


    LG,

    Leo

    Vielen Dank,

    Wie man in dem Käferkasten sehen kann hatte ich auch mal Chlorocala a. africana (die kleinen grünen i. d. Mitte), aber die habe ich dann irgendwann "gestoppt"... es wurden einfach zu schnell zu viele...:D


    Die "Mecys" sehen zwar wie imaculicollis aus, aber ich kann dir versichern es sind ugandensis, die Mutter war rotbraun und der Stamm kommt von Paul kaefer, der weiß was er hat.;)


    Und du hast recht, es beansprucht echt Unmengen an Geduld und dazu kommt noch, dass zu allem Überfluss kaum ein Käfer länger als drei bis vier Monate lebt.
    Aber ich finde das Resultat lohnt sich doch um so mehr.


    LG,

    Leo

    Ich habe noch eine Weitere Art, die in Asien heimisch ist, aber da sich die Tiere noch nicht fertig entwickelt haben gibt es die erst später... :D


    Die letzte Art ist zwar auch noch nicht fertig entwickelt, aber bei einer Entwicklungsdauer von teils mehr als drei Jahren ist es wohl kaum verwunderlich, dass ich meine "Babys" auch mit euch teilen möchte.

    Sie sind zwar momentan nicht wirklich hübsch, aber das wird noch...:phat:


    Es geht um Megasoma actaeon, einen Elefantenkäfer, dessen Verbreitungsgebiet sich über weite Teile Südamerikas erstreckt.
    Wie der Name Megasoma (griech. "großer Körper") vermuten lässt, sind die Tierchen sowohl als Imagines, als auch als Larven recht groß.
    Die männlichen Käfer sind sehr wuchtig, matt kastanienbraun und tragen ein langes, sehr massives Kopfhorn, das an der Spitze gegabelt ist und links und rechts am Pronotum ein leicht nach innen gebogenes Brusthorn. Sie erreichen eine Länge von bis zu 13 cm und ein max. Larvengewicht von über 180 Gramm. (Meine Tiere auf den Fotos waren damals gerade erst bei 120g)
    Dies brachte ihnen den Titel "schwerstes Insekt" ein.:stick:
    Die Weibchen sind nicht weniger wuchtig, jedoch fehlen ihnen alle Hörner und die Flügeldecken sind grob "granuliert". Sie erreichen eine Länge von max. 8cm.
    Die Larven brauchen wie gesagt sehr lange zur Entwicklung, was mit der Ernährung durch Holzmulm zusammenhängt.
    Diesen stelle ich selbst künstlich her, das heißt dann "Flake Soil" (Engl. "Flocken Erde").


    Sobald die Tiere geschlüpft sind kann ich ja mal Bilder hochladen; solange müsst ihr euch mit den "Würmern" begnügen oder einfach mal Google fragen... ;)


    Sollte noch irgendwas (Käfer) weltbewegendes passieren, werde ich hier ab und an mal updaten...


    Bisdahin war das alles zu meinen sonstigen Tierchen...

    Ich hoffe das Interesse des einen oder anderen geweckt zu haben.


    LG,

    Leo