1 Weibchen 5 Männchen boxermantis, . Besser trennen?

  • Hallo habe eine Herrenüberschuss Party bei Ephestiasula pictipes am laufen sozusagen. Teilweise sitzen bis zu drei Männchen auf einmal auf dem Weibchen . Es ist mindestens 4 x zur erfolgreichen Paarung gekommen (kleines Tröpfchen am abdomen des Weibchens).

    Sollte ich die besser trennen?

    Dürfte auf die Dauer doch Recht stressig sein für das Weibchen und für Befruchtung sollte gesorgt sein. Hab mich gewundert das 3 Tage nach adulthäutung schon das erste Männchen aufgesprungen ist und auch kopuliert hat. Dachte Weibchen brauchen da länger...

    Mfg

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  • Die Verpaarungen dürften dicke ausreichen. Dachte zuerst auch sie wird sich schon wehren wenns ihr zu doll wird, aber sie wurde wohl selbst beim Ablegen bedrängt. Holte sie zwar vor ein paar Tagen raus, aber offensichtlich bekam sie schon keine Oothek mehr abgesetzt und ging, wie Marco bereits sagte, gestern ein. Eine saubere Oothek hängt. Aber es zeigt man lehrnt nie aus.


    Kannibalismus hatte ich nur bei den Nymphen in zwei Fälle und da bestand ein unbemerter Futterengpass. Der dauerte zwar nur einen Tag an, aber es reichte aus. Bei den Adultis gab es keinen.


    Was aber auffiel ich hatte auch eine sehr männchenlastige Gruppe. 10 Tiere bekam ich von Achim. 6 waren männlich, 2 weiblich und 2 unbestimmt (dem Kannibalismus geschuldet wobei die Letzte kurz vor der Bestimmung der Gruppe verschwand)

  • Hi,

    ist nicht nur der Stress bei Männerüberschuss, tatsächlich können Weibchen regelrecht totgepoppt werden. Ich hab nicht aufgepasst und hab hier ein Clidonoptera Weibchen mit ausgefranstem Hinterteil sitzen. 2 Nächte Dauerpoppen, ich hoffe, sie packt es.


    Viele Grüße, Andrea

  • ist wirklich nicht ohne, da lob ich mir die Sibylla pretiosas von damals aus UK von Stefan. Da saßen 5 Männchen bei einem Weibchen. Doch die wusste was sie machen muss um das Dauergepoppe zu underbinden 😉


    Mit den Ephestiasulas ärgert es mich maßlos jetzt aber. Die Männchen kippen eh langsam weg und dann hauts das letzte Weibchen so auch noch nieder. Wenigstens hängt eine gute Oothek. Da sollte noch was gehen ...

  • Hallo Zusammen,


    Also ich habe, da ich nicht sicher war, ob eine erfolgreiche Paarung geglückt war, mein (einziges) Pseudocreobotra wahlbergii Männchen eine Zweite Nacht beim Weibchen gelassen.:dash:
    Da dieses sich scheinbar schon in der ersten Nach gepaart hatte, hat sie das Männchen kurzerhand verputzt...

    Hoffen wir mal auf befruchtete Ootheken.


    Grüße,

    Leo

  • Hallo Leo,


    es muss nicht zwangsläufig eine Verpaarung gegeben haben. Pseudocreobotra ist ja bekannt dafür das Männchen recht schnel verschwinden. Hab die Art nur noch nicht gehabt. Verallgemeinert würde ich aber auf zu wenig Futter im Becken tippen

  • Mittlerweile kann ich sagen,das es mit dem Männchen Überschuss, nicht so arg ist , die sind hart im nehmen. Bei weiteren Paarungen hab ich Männchen drin gelassen und trotz 2-3 Männchen am Rücken hat sie gejagt ohne weitere beinträchtgung. Mittlerweile haben sich die Männchen auf 2 reduziert, wobei das eherdie Männchen untereinander waren.

  • 2-3 Männchen drauernd als Mitreisende hatte meine auch adulden müssen. Zwar hatte sie zwischendurch auch mal Ruhe, aber wohl nie lange.


    Männchen verlor ich keine durch Kannibalismus. Sie kippten irgendwann alle nach und nach weg.


    Aus der einen gelegten Oothek schlüpften nur 7 Nymphen. 6 stehen davon noch und sind selbst schon wieder L4. Wachsen tun sie ja wie Unkraut das muss man ihnen lassen, aber zukünftig sitzen Weibchen getrennt von den Männchen nach der Verpaarung.


    Übrigens dauerte es keine Minute bis das erste Männchen auf dem Weibchen war nach dessen Einsetzen ins Becken. Sofort drehten 4 die Köpfe nach ihr um und steuerten sie zieelstrebig an.