Absoluter Neuling sucht Rat

  • Hallo zusammen!


    ich möchte mir ein Paar Gongylus gongylodes (ja,ich habe gelesen, dass es unterschiedliche Meinungen gibt, ob diese Art anfängergeeignet ist, also bitte zerreißt mich nicht gleich 😨 ) anschaffen und bin aktuell in der Terrarieneinrichtung.



    Dazu benötige ich bitte euren Rat:


    Ich habe mir ein 30x30x45 Glasterrarium zugelegt.

    Das Terrarium verfügt leider lediglich über eine schmale Metall-Lochblech-Lüftung an der hinteren Oberseite/Rückseite, ansonsten gibt es keine Lüftungsöffnungen.

    Reicht das an Luftzufuhr?


    Da ich gelesen habe, dass sich die Mantiden an diesen Metallgittern die Füße verletzten können, möchte ich diese mit Gaze abdecken.

    Sinnvoll?


    Hinsichtlich der Beleuchtung/ Wäremeversorgung bin ich absolut unsicher....die Geigen mögen es bekanntlich sehr warm, welche Lampe könnt ihr mir empfehlen?

    Da das Terrarium einen Glasdeckel hat, gibt es dafür einen Lampenkasten o.ä., den ich mit Abstand (Füße) direkt auf das Terrarium stellen kann?

    Auch hierfür bin ich für Vorschläge offen.


    Als Boden möchte ich Kokoshumus verwenden, die Seiten und Rückwände sollen mit Kokosmatten versehen werden.

    Passt das so?


    Vielen Dank für eure Ratschläge!! 😎

  • Moin...


    Es gibt sicher Arten, die für Einsteiger tauglicher wären - und normalerweise empfehle ich sowas dann auch - aber deine Entscheidung scheint ja eh unveränderlich zu sein also spar ich mir das :P


    Interessehalber, hast Du schon Erfahrung in der Terraristik?


    Zu deinen Fragen:

    30x30x45 = LxBxH, richtig? Wieviele Tiere sollen da rein?


    Die Lüftung ist ... grenzwertig. Für Mantiden habe ich immer gern eine Doppellüftung. Gerade bei Gongylus, die ja sehr hohe Temperaturen haben möchten, halte ich ein Terrarium ohne Gegenlüftung für untauglich.


    Lochblech mit Gaze abdecken ist absolut richtig. Noch mehr: Bitte bedecke die gesamte Decke mit Gaze. Gongylus gongylodes können nicht an Glas laufen.


    An Lampen kannst Du nehmen was die gefällt/größenmässig Platz hat. Ich habe für meine großen, warmen Becken einfache Reflektorschirme (könnte L*ckyReptile oder sowas sein... ein paar davon haben noch eine Abendlicht-Simulation, schaut echt nett aus ;) ). Die sind ohne Füße auf dem Terrarium, einmal quer über die Lüftungsfläche gelegt, gab bisher keine Probleme. Als Abstandhalter reicht aber im Zweifelsfall auch ein kleines Korkwürfelchen oder so. Bedenke dabei dass jeder cm Abstand auch Wärme aus dem Terrarium nimmt, zu weit weg würd ich die Lampe also gar nicht tun.


    Ich komm mit einem Reflektorschirm und 35W im kleinsten, extra beheizten Terrarium (ca. 50cm Höhe) auf etwa 32°C in der Tagesspitze. Hier wird mittig im Lichtkegel am Boden gemessen (Sonnenplatz), und das Terrarium steht in einem warmen Raum.


    Da die Mantiden selbst sich im Optimalfall selten am Boden aufhalten werden, ist da der eigene Geschmack ausschlaggebend.

    Für die Seitenwände gilt im Prinzip auch hauptsächlich der eigene Geschmack. Für die Geigen wär es schon ausreichend, wenn alles mit Gaze überzogen wäre. Ich persönlich benutze gerne Kork, da er dämmt und sich auch super als Untergrund für eigene Aufbauten eignet (und wir noch ein paar Meter daheim haben...andere Sache :P ). Wenn Dir Kokosgeflecht mehr zusagt, nur zu. Hauptsache kein nacktes Glas.


    -Kraehe

    "Ei paska punniten parane."
    (Finnisches Sprichwort)

  • Ich halte ein einzelnes Tier auf 25x25x30cm und noch ist es L4.


    Ich habe ein Vollgaze Terrarium mit der Rückwand in Kokosfaser und nur die Tür ist aus Plexiglas. Beheizt with es mit einem 40W Spot und hier ein Foto der Einrichtung.


    Der Boden ist Kokos und die Pflanze die ich nutze ist eine Sanseveria zeylanica aus dem Herkunftsland.


    Die Temperaturen liegen bei 30-40 Grad bei Tage und bei 20-22 Grad in der Nacht. Aufgrund der hohen Temperaturen verfärben sich einige Blätter und trocknen schnell, was einen hervorragenden natürlichen Touch des Habitats bietet.


    Screenshot 2019-12-02 at 15.39.46.png

    L2 Idolomantis diabolica 0.0.2

    L1 Idolomantis diabolica 0.0.2

    L4 Gongylus gongylodes 1.0.0

    Ambystoma mexicanum 1.0.0

    Felis catus 0.2.0

  • So mit etwas mehr Zeit und besonders einem größerem Display jetzt 😉


    Gongylus gongylodes ist mit etwas Vorwissen vermutlich die beste Einsteigerart in die Empusiden. Trotz allem gebe ich da Merle Recht, ganz ohne Kenntnisse machen auch sie Probleme.


    Sie wollen es, wie du schon weißt, sehr warm und brauchen Fliegen. Zumindest sind diese das einfachste Futter. Das Thema Fliegen ist auch etwas weitläufiger und der nochmalige Verweis auf die Mantopedia im Bereich Futtertiere und Umgang ist hier nicht verkehrt 😊

    Sie lieben gutes Licht lassen sich aber auch unter Halogenern halten. Selbst hätte ich bei deinem Beckenmaß eine 35 Watt Flood Solar Raptor verwendet, aber Halogenern und Baskingspots passender Ausführung tun es auch und sind bei weitem nicht so kostenintensiv in der Anschaffung.

    Geigen sitzen nur an der Decke. Stark optimiert reichen hier sogar Becken mit gerade einmal 20cm Höhe, aber mit mehr Höhe und damit mit mehr Einrichtungsmöglichkeiten schaut es ansprechender aus für den Betrachter. Die Decke sollte mit Gaze, Fliegengitter oder Ähnlichem vollständig begehbar gemacht werden. Wie gesagt, sie nutzen nur diese. Alumaterial sollte vermieden werden wobei es da auch Ausnahmen gibt.

    Wie Merle bereits sagte sind es keine Scheibenläufer und brauchen mindestens eine Wand (besser mehr) zum aufsteigen.


    Die Tiere waren mit Abstand die sozialste Art die mir je untergekommen ist. Von L1 bis Adult lassen sich alle Stadien zusammen halten. Auch gemixt in diesem Größenverhältnis. Einziges Hinterniss ist die Ernährung der kleineren Larven mit Drosos.

    Auch lassen sie sich auch sehr eng halten solange die Gruppe in sich selbst Ruhe hat und genug Futter vorhanden ist. Die Grundfläche für 2 Adultis ist kein Problem.





  • Wow! Erstmal vielen Dank für die schnellen und zahlreichen Antworten!


    Ja, ich bin totaler Neuling in der Terraristik...es fasziniert mich schon länger, aber ich wage erst jetzt den Anfang.


    Das Terrarium (30x30x40) sieht aktuell noch so aus:


    Terrarium Rohzustand.jpg



    Ich sollte also für mehr Lüftung sorgen...wo meint ihr, sollte ich die einbauen? Den Glasdeckel teilweise öffnen und die Öffnung mit Gaze bespannen? Hält das dann die Hitze des Wärmestrahlers aus?

    Oder lieber die Tür kürzen und dort irgendwie eine Lüftungsöffnung integrieren?


    Kokoshumus wird der Bodengrund werden, ich überlege jetzt doch, ob ich die Kokosmatten durch Kork ersetzen sollte? Vielleicht kombiniere ich auch beide Materialien.


    Platz für Licht+Wärme habe ich oberhalb denke ich ausreichend...ich werde mich die Woche mal in einem Zoo-Shop, der auch ein großes Sortiment an Reptilien anbietet, hinsichtlich der genannten Lamp(en) und deren Halterung informieren.

    Brauche ich mit der 35W Lampe dann keine extra Heizmatte/ Substratheizung?

    Eine Zeitschaltuhr wird dann wohl auch fällig sein...reicht da eine "normale"?

    Die Lampe ist dann in welchem Intervall bei euch an? 9-22 Uhr? Oder zwischendrin Pause...


    Ich hatte mich bewusst für die Geigen aufgrund ihrer Verträglichkeit untereinander entschieden (okay, ich finde sie optisch auch superschön und interessant 😉).


    In die Mantopedia habe ich selbstverständlich bereits geschaut 😎


    Ich habe die Option, ein Pärchen von einem Züchter zu erhalten...wenn ich den Züchter richtig verstanden habe, sind beide L5/L6.


    Mit ihm hatte ich mich auch bereits wegen der Futtertiere unterhalten...ich möchte Goldfliegenpuppen kaufen, diese dann im Kühlschrank zur Schlupfverzögerung parken und immer die benötigten Tiere entnehmen bzw. rechtzeitig schlüpfen lassen.


    Er hat mir (dazu hatte ich mich auch schon informiert) noch geraten, die Fliegen mit Honigwasser zu "pimpen", um den Nährwert für die Geigen zu steigern.


    Er selbst stellt noch extra Wasser ins Terrarium...ist das notwendig?


    MichaelMasa : dein Terrarium sieht super aus...wobei ich es mir einrichtungstechnisch etwas trockener vorgestellt hatte^^

    Im Zoo Leipzig hatte ich kürzlich ein Terrarium mit Geigen gesehen...dort waren auch mehr "herbstliche Töne", sprich viel trockenes Lauf und Äste, präsent 😆


    Dort wurden die Fliegenpuppen auch einfach in eine Schale ins Terrarium gepackt und schlüpften offenbar unkontrolliert...jedenfalls war das Verhältnis Geigen zu Fliegen gefühlt 1:6. 😁

    Können sich Insekten überfressen? Sprich, ist es sinnvoll, die Puppen gleich im Übermaß ins Terrarium zu bringen?


    Nochmals danke für die gegebenen und künftigen Antworten...jetzt, wo ich hier gedanklich immer tiefer einsteige, wird mir etwas Angst und Bange...aber ich liebe Herausforderungen und freue mich ja auch darauf, diese tollen Tiere zu halten.

    Also ehrlichen Dank für den Support!

  • Leider hat das Becken die obere Lüftung hinten gesetzt bekommen. Macht es dann nicht ganz so einfach wie mit gleich zwei getrennten Scheiben, aber gut so bleibt die Qual der Wahl 😉


    Ein paar Vorschläge zum Deckenlüftungsumbau auch gerade das später der Strahler die Wärme ohne große Probleme ins Becken bekommt :


    - die Teilung der Decke. Die obere Scheibe und Lüftung entfernen und die Scheibe einmal schneiden (eigentlich ja brechen, aber geht nicht ohne Glasschneider) oder sich zwei neue Glasscheiben besorgen welche du mittels Silikon wieder oben aufsetzen kannst, halt nur mit der Lüftungsaussparung nun in der Mitte (ohne Metallgitter). Diese kannst du dann auch gleich vergrößern je nachdem wie du die Beleuchtung später verwendest (hängend oder aufgesetzt mit Reflektor). Persönlich würde ich die Lüftung auf 10 cm verbreitern, das passt egal wierum dann.


    - selbiges Vorgehen wie oben nur die Scheiben gegen zugeschnittenes Plexiglas ausgetauscht. Bei weitem nicht so stabil wie Obiges und auch in Sachen Hitze etwas verbogen, aber auch machbar.


    - Alulochblech anstatt der Glasscheiben verwendet. Ist am einfachsten, sorgt nochmal für mehr Lüftung, aber die Wärme geht eher verloren als bei den ersten beiden Varianten.


    Bei all diesem muss jedoch vor dem Wiederaufsetzen der Decke vorher eine Gaze untergelegt werden. Am Einfachsten geht das mit einem Spannrahmen der etwas größer als das Becken ist auf dem die Gaze gespannt wird. Musst mal schauen ich hab da mal einen Beitrag mit Bildern im Selbstbau eingestellt 😊

    An Gaze geht Verschiedenes. Das Tesafliegengitter (Rolle) funktioniert genauso wie das Geflechtsmaterial (zusammengelegt in Verpackung) von denen. Oder eben Siebdruckgaze wenn man es ganz genau und hell machen möchte.


    Die Frontlüftung kannst ganz einfach mit einem mit Gaze bespannten Holzrahmen realisieren der unter die Fallscheibe gesetzt wird. Da lässt sich auch durchsprühen wenn man mal wieder zu viel Fliegen drinnen hat 😉 (kleiner Empusidentrick)


    Zur Lampe musst du probieren ob ein kleiner Halogener oder Basking Spot die selbe Wirkung hat wie die Solar Raptor und Co. Aber gut, für die brauchst auch kein Vorschaltgerät und sie kosten nicht die Welt. Lassen sich aber auch wenn zu schwach zurückgeben.

    Bei der Beleuchtungszeit reicht theoretisch weniger. 10-12 Stunden sind jedoch nicht verkehrt. Bei Timer reicht zumindest beim Halogener und Basking Spot eine normale Zeitschaltuhr. Beim HCI bin ich überfragt ob die Neueren EVGs wirklich nur die Leistungsaufnahme ziehen wie sie draufsteht, zumindest zur Zündung. Bei den alten Magnetischen wars zumindest nicht so.


    Fliegenpuppen lassen sich einfacher vorziehen und kurz vorm Schlupf ins Becken geben. Dadurch hast du auch immer die Sicherheit das ohne große Wartezeit Futtr da ist.

    Das Wasser im Becken lässt sich auch mit Sprühen umsetzen. Für die Geigen nicht zwangsläufig notwendig zum Trinken, aber ganz furz trocken kann da auch mal was fehlhäuten. Ab und an mal etwas sprühen reicht schon.

    Sonst denke ich hat er es mehr für die Fliegen drin. Sie leben damit länger. Persönlich füttere ich sie am liebsten mit Frucht-Babybrei anstatt Honig. Der Honig verklebt sie auch mal was mit dem Brei nich passiert. Im Becken reicht das auch zur Wasserversorgung für die Fliegen.


    Überfresen nein. Wichtig ist hier nur die Wärme sonst macht der Stoffwechsel schlapp. Aner zuviel Fliegen regt die Tiere auch nur auf. Fliegen gehen auch in Richtung Licht und bei zuviel sind Mantiden auch irgendwann nur noch gestresst und weichen aus. Den gesunden Mittelweg musst halt finden.


    Noch ein Tipp eines mehr Fliegen- als Mantidenhalters 😜

    Besorg dir eine zweite Fallscheibe für vorne. Dann kannt su schnell austauschen beim Putzen und die andere sogar durch die Spülmaschiene jagen ohne zeitliche Probleme. Zu sieht dann etwaiger Besuch nicht die zugekackten Scheiben 😁

    Wenn noch Fliegen drinnen sind beim Wechsel den Raum abdunkeln, eine Taschenlampe hinten aufs Becken gestellt und die Terrarienbeleuchtung aus. So hauen weniger ab bei dem fixen Wechsel

  • Moin...


    Gabriel hat ja schon Einiges geschrieben, dem kann ich mich im Großen und Ganzen nur anschließen ;) daher quasi nur ein paar ergänzende Gedanken.


    Bezüglich Belüftung, wie groß ist die schon vorhandene Lüftungsfläche? Auf deinem Foto sieht man das leider nicht wirklich gut.


    Wichtiger als eine einzelne, große Lüftung an der Decke ist in meinen Augen eine Gegenlüftung - der genannte Holzrahmen mit Gaze drin, der unter die Frontscheibe gesteckt wird, würde das "Problem" daher schonmal, wenn schon nicht beheben, zumindest minimieren.

    Dann steht zwar die Fallscheibe etwas über, ist aber höchstens ein optischer Mangel fürs menschliche Auge. Die zu kürzen ist nicht wirklich nötig (außer, es gibt am Aufstellungsort dann Platzprobleme).

    Ungekürzt belassen kann man das Terrarium aber später ggf. wieder in den Originalzustand versetzen und andere Tiere drin halten, die nicht unbedingt auf eine Doppellüftung angewiesen sind (so wie Schnecken :D ) - obwohl natürlich auch beim Kürzen die Option bestehen würde, einfach eine passende Scheibe nachzukaufen.


    Bezüglich Lampe und Temperatur, bitte besorg Dir außerdem auch ein Thermo- und ein Hygrometer und miss die Werte nach. Das machst Du bitte auch, BEVOR die Tiere da sind ;) Die vorgeschlagenen 35W sollten zwar ungefähr passen, aber das Sprüchlein kennst ja eh: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!


    Wir beleuchten unsere Wirbellosen täglich so um die 8-9 Stunden (ganz genau weiß ichs gar nicht, die Zeitschaltuhren regelt mein 1.0. - btw, es reicht eine stinknormale Zeitschaltuhr ausm Baumarkt, die man im 0,5-Std-Takt stellen kann. Ich würd einzig drum schauen dass sie nicht allzu laut ist, das kann einem nämlich echt den letzten Nerv rauben). Bei uns kriegen sie über ihre eigene Beleuchtung aber noch etwas Licht von unseren Reptilien ab, sozusagen als Dämmerung :P

    Nur im Sommer stellen wir manchmal um und lassen übern Mittag die Wärmeleuchten ausgehen, aber das auch nur um hohe Temperaturen von Draußen zu kompensieren (so, wie diesen Sommer, als es Wochenweise mal nicht mehr kühler als 35°C wurde....ächz).


    Die Fliegen haben wir damals (z.Z. haben wir niemanden der nur Fliegen nimmt, ich hasse Fliegen ;) ) immer mit Fruchtbrei oder Honigwasser angefüttert, auch im Terrarium (einfach einen Flaschendeckel voll irgendwo ins Eck... fällt nicht so auf). Honigwasser war aber immer dünn angemischt und mittels einem Stück angeweichtem Zewa oder Klopapier verabreicht, um zu verhindern dass die Fliegen sich daran und damit verkleben und/oder drin absaufen.

    Das mit dem Schlüpfenlassen ist Anfangs ein wenig Tricky, aber den Dreh kriegst Du bestimmt schnell raus. Über das Fliegen hältern und verfüttern wurde hier auch schon sehr viel geschrieben, einfach mal ein wenig rumwühlen ;)



    L5/L6 ist übrigens ein gutes Alter zum anfangen :)



    -Kraehe

    "Ei paska punniten parane."
    (Finnisches Sprichwort)

  • Danke Gabriel und Kraehe ...da war viel Wissenswertes in euren Antworten!


    Zur besseren Ansicht hier nochmal ein Bild der Ober-/Rückseite:

    20191203_200120.jpg


    Das Lochblech umfasst überwiegend die hintere Oberseite, überlappt aber auch ein wenig die Rückseite...daher sollte der Plan, den Deckel zu teilen und das Gitter zu entfernen und den Deckel dann wieder aufzubringen, möglicherweise nicht klappen, weil dann ein Teil der Rückseite fehlt?!

    Oder habe ich das falsch verstanden? @ Gabriel?


    Das mit der Frontblende habe ich verstanden...war ja auch super beschrieben. Ich überlege, ob ich mir eine rechteckige Plexiglasscheibe auschneide und dort eine Gatze einbringe.


    Ist das dann in Kombination mit der hinteren Lüftung genug oder meint ihr, dass ich zusätzlich im Deckel noch eine Lüftung (wie von Gabriel beschrieben) einbringen (vielleicht auch nur in Form eines quadratisch-mittigen Ausschnittes sollte?


    Nochmal die Frage bezüglich der Gaze unter der Decke....die setze ich mit einem umlaufenden Innenrahmen auf Abstand. Bündig auf den Deckel von innen aufbringen ist sicher unsinnig, weil sich die Tierchen dann nicht festhalten können,oder?

    Den Artikel dazu hab ich irgendwie nicht gefunden 🤦‍♂️


    Ein Thermo- und Hygrometer steht natürlich bereits auf der to do- Liste!


    Vorrangig muss ich aber das Terrarium in Schuss bringen 😎


    Beste Grüße!!

  • kommt drauf an ob das Lochblech nur einfach am Glas runtergeknickt wurde oder die hintere Glasscheibe kürzer ist als die Restlichen. Wobei ein Spalt ließe sich mit Silikon auffüllen und / oder auch von der späteren Rückwand verdecken.


    Die Decke in einem Stück belassen wirft dir sehr viel Wärme wieder zurück und beim gelegentlichem Sprühen reißt so eine erhitze Scheibe gerne mal. Einfach ein Rechteck rausschneiden funktioniert bei Glas nicht. Hierfür musst du in 4 Stücke schneiden bzw. korrekt wäre es als Brechen bezeichnet. Nicht vergessen die Kanten danach zu entgraden, die sind sehr scharf.


    Musste den Artikel auch etwas suchen. Ist schon ein paar Tage her, aber das Becken steht noch und du kannst dir denke ich mit den Bildern weiter unten vorstellen wie ich das meine mit der Lüftung 😉


    Eine Gottesanbeterin für die Wg!

  • Die Arbeiten haben begonnen,wurden jedoch im Anfangskeim erstickt.

    Ich bekomme den Deckel einfach nicht abgelöst 🙄

    Hab es fast eine Stunden mit einem Cutter-Messer versucht,die Trennschicht zu lösen/wegzuschneiden.

    Funktioniert aber nicht!

    Kann es sein,dass die Scheiben verklebt sind und das Silikon lediglich die Fugen abdichtet? Silikon ist einiges abgegangen,mehr ist jedoch nicht passiert..


    Habt ihr Praxistipps?

  • Moin!

    Ich hab meinen Deckel gut mit einem dünnen Draht abbekommen! Einfach fest um zwei Stifte wickeln (um die Finger kann ganzschön weh tun) und dann wie eine Säge hin und her. Starker Nähfaden soll wohl auch funktionieren, nur dauert das wohl etwas länger. :)

  • Die Becken werden, wie Aqaurien auch nur eben dünner, mit Silikon verklebt. Je nachdem woher das Becken stammt mal mehr mal weniger Silikon. Einige Terrarienbauer sind da sehr knauserig mit. Etwas Druck von unten hilft aber die Fige zumindest etwas zu verbreitern. Wenn man da Angst hat die Hände mit einem dicken Handschuh oder einem dicken Handtuch schützen