Beiträge von Czecky

    Unser institut besitzt fast nur Faunarien, allerdings für Bodenbewohner, sie sind besser zu stapeln und die Tiere besser zu händeln wie zu füttern.

    Unsere Aufbewahrungsräume sind je nach nach Bedürfnissen voll klimatisiert und einzeln belüftet. Spezielle Substrate die Feuchtigkeit erwünscht erhalten und langsam abgeben, fest steht, Plastik ist ein schlechterer Wärmeleiter als eine Glasscheibe, was keine starke Wärmequelle benötigt bei Faunarien, allerdings sitzt niemand davor wie in heimischen Wohnzimmern.


    Hier hat das Terrarium klar einen Vorteil, aber die LF und Wärmelampen kann man auch bei Faunarien ermöglichen ohne viel Aufwand, sogar effizienter, dementsprechend sollte man die Lampe so stellen das durch die entstehende Thermik eine Luftbewegung entsteht und somit ein Austausch der Luft statt findet.


    Das mit dem Futter kann ich nicht teilen, in meinem Begehbaren Zimmer Terrarium kommt jede Gottesanbeterin an ihr Futter, die steigen sogar von ihrem festen Standort herunter und fangen sich das Futter auch vom Boden im Laufschrift. Ausnahme machen eben die Superfaulen und Altersschwachen, die werden eben von mir per Hand gefüttert,wenn nicht gerade Falter oder grüne Grashüpfer in den Ästen sind.

    Mfg

    Czecky

    Hallo,

    Also Fliegen sind nun mal keine Pflanzenfresser, was Pestizide betrifft, die gehen mehr auf Aas, verfaulende Pilze, Süsses und Ausscheidungen von Mensch und Tier.

    Wegs Nematoden keine Insekten an Flüssen, Bächen und Seen.


    Gute Futterquellen sind auch Feuerwanzen, die sich im Terrarium ziemlich schnell vermehren.

    Man trifft sie bei den ersten Sonnenstrahlen, auf Baumstümpfen und an Rosen, da diese Tiere von Pflanzensäften leben.


    MfG

    Peter

    Hi,

    der findet schon rein da wo er hin soll, sieht gut aus, zumindest auf den Bildern.

    Aber schön zu sehen die Verpaarung mit viel Platz, die kannste beruhigt alleine lassen wenn es länger dauert.

    Falls sie ihn fressen sollte, nicht trennen, der Hinterleib vom Männchen pumpt weiter Sperma, durch die aufgenommenen Hormone des Männchen gibts mehr Eierpakete in der Oothek.

    Good Luck

    Peter

    Zwar zu spät ,

    aber Glasvase, man gibt sich das Wort Vase. Deckel Gaze, darüber Lampe mit Lüftung, da die Vase bekanntlich unten geschlossen ist bis zum Rand nach oben,ist dies als Terrarium Ersatz völliger Unsinn.


    Durchgestreckte Beine, ist kurz vorm runterfallen, Tracheen sind voll Flüssigkeit, ein langsames, qualvolles ersticken.


    Aglaija

    Berechne das Volumen, der Vase, den Luft - Durchsatz und Widerstand des Gazes, die Lampe mit 15 W darüber und dieser PC Lüfter, der eigentlich nichts anderes machte als am Rand im oberen achtel die luft zu verwirbeln, wenn überhaupt, die Lampe darüber und entstehende Wärmepolster drückt die Feuchtigkeit nach unten.

    Ein einfaches Wort.

    Vollsauna!

    Dann belege mal sachlich , mit Quellen Kraehe, worauf du diese Aussage beziehst, das zweieinhalb Jahre, z. B. Hirodula majuscula nicht möglich wäre, bei manchen anderen Arten sind sogar zwei Jahre dokummentiert.


    Lt. einer Studie sind Nachzuchttiere aller Gattungen zu längerer Lebenszeit fähig als in freier Natur,bedingt durch konstante Umgebungsvariablen und auch hier findet in jahrelanger Zucht eine Evolution statt die du vehement abstreitest.


    Auch in der Natur gibt es starke Klimatische schwankungen an denen sich die Tiere anpassen, siehe Lebenszeit Arachnidas in Gefangenschaft und Nachzucht ergo Wildlife, Nahrung gibt es um einen Räuber oder Jäger nicht rund um die Uhr, es gibt Zeiten da leben die Tiere nur von ihrem Nahrungsvorrat im Abdomen, gern zitiert und verbreitet nur eine Mantide mit vollem Abdomen ist gesund und gut gehalten, nur das dann der Stoffwechsel runtergefahren wird, dies beeinflusst weder Temperatur noch Luftfeuchtigkeit, hier gehts Gentechnisch rein um Nahrungsvorrat für schlechte Zeiten zum überleben.


    Falls es dir nicht entgangen ist häuten sich Arthropoden nach Nahrungsangebot und hat nichts, aber auch nichts mit dem Stoffwechsel zu tun, nicht zu verwechseln mit Untertemperatur und Umgebungsbedingungen.

    .


    Allein die falsche Witwe hat sich in nicht ganzen drei Jahren an kälteren Temperaturen angepasst in freier Natur, mit einem krassen Unterschied von Plus/ Minus 10 Grad.


    Du weißt nicht einmal was der Sinn des Auffressens eines Männchens bei Mantiden bedeutet für die Nachzucht, aber über Streß und Anstrengung beim Spermienpaket bilden?

    Die Anstrengung gilt allein den Weibchen und wird noch verstärkt indem man mit allen Mitteln versucht das Männchen zu entnehmen. Das Männchen und Weibchen stirbt nicht an Erschöpfung, sondern ist programmiert in den Genen wie bei jedem Lebewesen.


    Dieses hartknäckige Gerücht, das Nymphen erst ab L2/L3 Kannibalistisch werden, ob Wiki oder sonstige Quellen.

    Ich könnte Videos zeigen wos nach der Schlupfhäutung richtig rund geht, ob da nun genug Futter vorhanden ist oder nicht, spielt keine Rolle. Nicht einmal bei der Verpaarung spielt Satt oder Beschäftigt eine Rolle, es liegt allein im Geschick des Männchens, ich habe schon oft erlebt, das Weibchen das Paarungsangebot fallen gelassen haben und das Männchen gepackt.


    Bedenkt man, das in Gefangenschaft gehaltene Tiere in der Regel, im wahrsten Sinne des Wortes überfüttert werden.

    Dieser Unsinn, wird sogar von 80% der Terrarienhalter, Züchter und Verkäufern eingebläut, wie verfressen doch die Tiere sind, das Tropische Mantiden im wahrsten Sinne des Wortes auch können und eigentlich gern gesehen wird von vielen Haltern, was leider auch bedeutet, die Lebensuhr kürzer tickt. Was erfordert erhöhte Nahrungsaufnahme, was passiert in dem Organismus bei einem Insekt, das als Lauerjäger selbst fängt?

    Der Stoffwechsel hängt nur von Temp und LF zusammen?


    Mal abgesehen, ohne Stoffwechsel funktioniert weder die Aufnahme von Nahrung, Häutung oder um zu Leben oder Überleben, oder ist Stoffwechsel das Schlagwort geworden bei Mantiden.


    Wenn jemand offen hier sagt, er füttert wenig und hält in Zimmertemperatur, damit er länger von seinem Tier hat.

    Sagt mir das, er verbringt viel Zeit vor seinem Terrarium, solange das Tier nicht vorher stirbt, hat er nichts verkehrt gemacht. Da kann man tausendmal sagen das ist falsch, die Relativität was richtig und falsch ist, liegt in der Terraristik weit auseinander.


    Normalerweise sollte ein Forum zum Austausch sämtlicher Haltungsweisen hilfreich sein, in Interesse und Neugier auch mal an neuem, nicht nur an eingefahrenen Meinungen, unterstützt von Wikipedia und eingefleischten Usern die dann sogleich die Keule schwingen,mit der Gewissheit, das Sätze das nicht ändern werden wie der Halter mit seinen Tieren umgeht.


    Aber ich glaube das wird ned möglich sein, wenn man die Gesellschaftliche Spaltung der Menschheit live in den Medien erlebt.

    MfG

    Peter

    Hi Regina,

    vielleicht unglücklich ausgedrückt, ich schrieb bei 1,3 Jahren hat er nichts falsch gemacht, plus den Zusatz weiter unten hätte ich sparen können.


    Ist nicht ganz richtig, mein Zuchtstamm hat eine lebenserwartung zwischen 2-2,6 Jahren, Häutung normal, Fressverhalten und Verdauung ebenfalls. Diese Anpassung brauchte 20 Jahre


    Das geht natürlich NICHT bei Mantiden über Börsen und Tierhandlung gekauft.

    Da kommen solche Dinge dabei raus, wie Häutungsfehler, Kotzspuren, schwarz werden von Gliedmaßen oder vom Ast fallen.


    Tatsache ist und bleibt, das diese auschließliche Nachzuchten, weitaus geringer empfindlich gegen Haltungsfehler sind als Wildfänge.

    Das Bioklima mit LF und Temperatur ist in einem Terrarium nicht zu vergleichen wie in der Natur, zumindest für Arthropoden, die Schwankungen sind rascher oder zu extrem.


    Das heißt auch im umgekehrten Fall, Nachzuchten, zu Realitätsklimabedingen frisch eingesetzt, könnten das selbe Schicksal erleiden.


    Deswegen ist IMMER angeraten, beim Verkäufer die exakten Haltungsbedingungen einzufordern!!!!


    MfG

    Peter

    Bei 1,3 Jahren haste nix falsch gemacht.

    Es ist halt so, wenn die Temperaturgrenze stets gleichmäßig hoch gehalten wird incl. richtiger LF ist halt die Lebenserwartung geringer.

    In freier Natur haben sie eine Lebenserwartung von 8-10 Monaten.


    MfG

    Peter

    Gattung: Hirodula majuscula

    Terrarium 20 x 20 x 25


    Dazu eine Vorgeschichte, vor 10 Jahren hatte ich aus Platzgründen mehrere markierte Ootheken in das oben genannte Terrarium verfrachtet.

    Dummerweise schlüpften aus einer Oothek Nymphen die eigentlich noch keine 4 Wochen hinter sich hatte.


    Dies zwang mich dazu, auf die Schnelle, bis spät in die Nacht weitere Brutboxen zu bauen für die anderen Ootheken.


    Kurzum, die ca. 70- 100 Nymphen hatte ich in diesem Terrarium belassen, mit Cam versehen und hier auch schon mal berichtet wie sie sich verhalten.


    Übrig geblieben sind bis zu L5 genau 5 Stck. Immer dicht zusammen in einem Abstand von 2-8 cm.

    Der Rest wurde entweder gefressen, war tot und unversehrt am Boden.

    Die 5 Überlebenden sind auschließlich Weibchen, in einem nächsten Versuch und Cubus 40x26x20 das selbe Ergebnis, nur Weibchen und diesmal 6 Stck.


    Ich nehme mal an, das die Männchen durch ihre kleinere Größe aufgefressen wurden, denn die Weibchen hatten alle den gleichen Korpus, Größe und selben Häutungsstadius.

    Für mich ist es auch kein Zufall, das bei beiden, ich sag mal Experiment,

    die Charakteren gleich sind, keine ängstlichen oder wie ich gern sage dumme, es sind ausgesprochene, agile Jäger, die Lauern und auch am Boden jagen und geschickt an den Glasscheiben klettern und dort auch fressen, trotz genügend vorhandener Äste.

    Bei nicht genügend Abstand zum anderen wird schon mal geboxt, feste Plätze beansprucht keine von diesen Charakteren.


    Spulen wir mal vor, sind Weibchen dabei die sich zurück ziehen oder einen Stammplatz bevorzugen, die auch nicht runter klettern zum jagen und nur lauern auf Beute, auch selten oder nicht boxen, sind quasi Futter, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Ob das nun an weniger gut genährt liegt, Verhalten oder sonstigen Signalen konnte ich nicht nachvollziehen.


    In meinem Begehbaren Terrarium habe ich noch nie so ein Verhalten beobachten können, da überleben ausser schwache, - 10% der komplette schlupf mit allen Charakteren.


    Ein Anschlußexperiment erwähne ich noch dazu, eine Oothek schlüpfen lassen zu den L5 Stadien.

    Es überlebt keine einzige Nymphe, obwohl sie sehr klein und flink sind und man das Gefühl hat, die schlüpfen ja glatt aus den Fangarmen der größeren, Fehlanzeige, obwohl genügend Heimchen sich am Boden tummeln, das Gewimmel von Nymphen sie eher verschrecken könnte.

    Das geht Ratz Fatz, nach ca 5 Tagen sucht man vergebens nach einer überlebenden Nymphe.


    Bis zu L6 hatte ich sie in den Terrarien belassen und dann umgesetzt ins begehbare Terra, da sie sich zu oft boxten und auch sichtbar Streß ausgelöst wurde, auserdem waren es verhältnismäsig sehr große und schöne Weibchen mit besonderen Charakter und agil bis zum Lebensende,sehr oft am Boden jagend gegenüber den anderen die im begehbaren Terrariumaufgewachsen sind.


    Wer Herodula maju. in Gruppen halten will bis ins adulte Stadium sollte auf alle Fälle ein größeres Terrarium wählen, es funktioniert nur mit dem Schlupf derselben Oothek, die Männchen rechtzeitig vereinzeln zur Weiterzucht.

    Dies funktioniert nicht wenn die Tiere unterschiedlich alt oder von unterschiedluchen Quellen stammen, es bleibt meistens nur eine übrig.


    Wer Fragen hat zur Gruppenhaltung oder weiteren Erfahrungen dazu, beantworte ich gerne.

    Fotos davon stelle ich noch in die Gallerie.


    MfG

    Peter

    Ratta

    Mit billig ist es nicht abgetan, auch diese sind empfindlich gegen verbiss von Heimchen und Heuschrecken.


    Aufbinden ist so eine Sache, in dieser natürlichen Aufstellung brauchen Handelsübliche Orchideen sehr viel Luftfeuchtigkeit und auch Nährstoffe, man kann auch jeden Tag sprühen, was aber auch für Mantiden zu viel sein könnte.


    Auf Reptilien und Insekten Börsen habe ich mit meiner Frau sehr schöne Orchideen erblickt, die schon zum aufbinden vorbereitet waren, allerdings einen guten, berechtigten Preis haben, denn es steckt auch viel Herzblut und Arbeit in diesen Substratfreien Gestecken.


    Als Trägermaterial zum aufbinden, eignen sich sehr gut Moose und die Orchidee sollte epiphytisch sein, sagt zumindest meine Frau, ich selbst kann mit diesem Wort nix anfangen.

    MfG

    Peter

    Hi Regina,


    Du weißt schon wievie Theridiiadae

    Spinnen es gibt.

    Büschelnetzspinnen wie man sie mal nannte, beißen ohne Netz nicht zur Jagd, wenn dann nur in Enge getrieben.

    Mantiden die eine Beute packen, in dem Fall eine Kugelspinne die grad irgendwo läuft im Terra, packt sie so zielsicher, das die Spinne nicht zum beißen kommt, geschweige denn in die Fangarme, die sind ein bischen zu hart. Hat die Kugelspinne im Terra einmal ihr Netz gespannt, wird das eher ein Patt, denn sie ist eine Lauerjägerin und die Mantide ebenso.


    Die schwarze Witwe hingegen ist ein Jäger ohne und mit Netz, in der Bewegung während des Beißens, einer der schnellsten Spinnen in ihrer Größe. Das zielsichere Zuschlagen ist nur mit Zeitraffer zu beobachten.

    Die meißten europäischen Arten sind keine 5 mm groß und kaum als Futter für eine mittel bis große Mantide geeignet, eher etwas für den hohlen Zahn, das Gift ist am potentesten nach dem Schlupfstadium und lähmt sogar eine Heuschrecke die um das fünfache größer ist.


    Allerdings wirkt das Gift auf Arthropoden ziemlich rasch, das ist richtig,aber nicht bei Mantiden, zumindest bei Tropischen Riesenmantiden dauert das Ausschalten des Nervensystems sehr lange, es hat sich sich mehrfach gezeigt das ein zweiter Biss von nöten ist um das Tier auszuschalten.


    Ich glaube kaum, das jemand im Mittelmeerraum eine Steatoda paykulliana als Futter für seine Mantide fängt, weil sie etwa 13 mm groß werden kann, einer schwarzen Witwe zum Verwechseln ähnlich sieht und zum zweiten, der Biss auch beim Menschen sehr schmerzhaft werden könnte. Diese Art gilt auch als sehr Agressiv.


    Beobachtet worden aber nicht dokumentiert, Quelle?


    Dokumentiert ist eine Asiatische Kugelspinnen Art, die man als Freizeitsport, Wetten und Unterhaltung mit verschiedenen Großinsekten kämpfen lässt.nach erfolgreichen Kampf wieder in Freiheit setzt.


    MfG

    Peter

    MantisBlasphemia


    Gehn wir mal von einer großen oder mittelgroßen Mantide aus, gibts mal ausser der südlichsten europäischen Schwarzen Witwe keine Spinne, die einer größeren Mantide gefährlich werden kann.

    Siehe Youtube, Schwarze Witwe VS Mantide, was ich im übrigen für Käse finde solche Videos, auch diese Spinne mußte zweimal zubeisen bevor die Riesengottesanbeterin in einem langen Todeskampf starb.


    Was sie nicht ganz mögen, sind die Zitterspinnen, einmal am Abdomen probiert, lassen sie die Beute sofort fallen, ist auch nicht ganz ungefährlich für die Mantide, einmal zu lange ungefressen im Terra, sind diese Raumnetze ohne Leimtröpfchen eine fiese Falle auch für große Insekten, die sich immer mehr darin verheddern.

    Aber ansonsten, kann man fast jede Spinne verfüttern die bei uns heimisch sind.


    MfG

    Peter

    Hi Cawi,

    ich bin da genauso, am Anfang hab ich die Tiere mal mim Sprüher von oben anregnen lassen.

    Wenn man sie aber in freier Natur beobachtet kurz bevor es regnet, wird man feststellen, das die meisten Mantiden sofort beim ersten Tropfen auf die Astunterseite oder Blatt sich positionieren.

    Aber nicht jedes Tier ist gleich, es gibt manchmal unter ihnen is mir wurscht Typen, die sich von den dicken Tropfen unbeeindruckt berieseln lassen.


    Mit den Kameras habe ich zumindest festgestellt, das die Tropischen Mantiden hauptsächlich in den Morgenstunden Wasser aufnehmen.


    Da ja die Tracheen, bzw Lungensystem so ausgelegt ist, Feuchtigkeit aus der Atemluft zu extrahieren, müssen sie nicht angesprüht werden.

    Auch die Futtertiere enthalten Wasser, meistens reicht schon ein Tag und Nacht Unterschied im Terrarium winzige Kondensröpfchen an Glasecken oder Pflanzen bilden zu lassen, was auf jeden Fall für Mantiden gesünder ist als Kalkhaltiges Wasser.


    Für die Häutung ist halt sehr wichtig, beständiges Klima zu haben, nicht einmal zu trocken, dann mal wieder Sauna. Wenn die Parameter exakt eingehalten werden, gibts mit der Häutung auch keine Probleme.


    Bei zuviel Feucht, riskiert ihr ein schädliches Biotop, Milben, Pilze usw.


    MfG

    Peter

    Zullex

    Hast du keine Anzeiger im Terrarium für LF und Temperatur?

    Am Tag reichen zwischen 50 und 65% Luftfeuchtigkeit, in der Nacht darf sie bis 87% betragen,mehr hats in ihrem natürlichen Habitat auch ned, ausser nach einem Regen.

    Wenn du Pflanzen im Terra hast, gießt du diese auch, ergo die Luftfeuchtigkeit müßte stets passen, zu Wasseraufnahme ein paar Spritzer auf die Blätter reicht. Normal ist ihr Atemsystem im Abdomen so aufgebaut, das Wassermoleküle im Blutsystem angereichert wird.


    Das sich selbst amputieren, hatte ich oft zu Anfangszeiten, Fangarme nur wenn ein Häutungsfehler vorlag und ein Gelenk steif war, aber meißtens setzte das Verhalten ein, als ich gekaufte Futtertiere von Massenzüchtern einsetzte die man im Baumarkt Zooabteilung vorfindet.

    Ich hab das nicht genau untersucht, aber eine Vermutung, es trat sehr oft auf, wenn an beschlagenen Scheiben winzige Kriechspuren auftraten und dann seltsames Verhalten der Mantiden zu beobachten war, wie Wasser konsumieren und Fehlschläge beim Beutefang wie Amputation von erreichbaren Gliedmaßen.

    Ein komplettes reinigen und desinfizieren der Terras brachte dann Abhilfe,wie selbstzucht von Futtertieren.

    Wie gesagt, es ist eine Vermutung, das Parasiten dieses Verhalten auslöst, denn meine Arbeit geht in eine andere Richtung, evulutionäre Anpassung von Insekten mit Giften zur Abwehr.

    MfG

    Peter

    Wespen!

    Ein gefürchtetes Völkchen und gehasst.

    Derweilen sind Wespen geschickte Jäger, die in der Luft und sich wie Kamikaze auf Blättern sitzende Insekten stürzen. Leider auch auf Nutzinsekten, sehr selten auf Aas.

    Geschickte Nestbauer, sie zerbeisen Holz, Rinde und vermischen mit ihrem Speichel die Zellulose zu einem Papierbrei.

    Im Nestbau befindliche Arbeiter, sieht man oft an Pfützen oder Teichen Wasser tanken. Aus diesem Tierbereich hat der Mensch das Papier machen abgeschaut.


    In dieser Phase sind sie nicht abgeneigt süsses zu naschen, denn Zucker im Speichel festigt den Bau immens, deswegen sind die Wespennester in Nähe der Menschen um ein ordentliches größer, auch der Brut wird gern süsser Futterbrei zugeführt.


    Kann manchmal lästig sein wenn man im freien, Terasse oder Pergola Frühstückt. Nach ihr schlagen oder heftige Bewegungen, kann ins Auge gehen, sobald sie zusticht oder in Angriff übergeht, setzt sie Angriffs Pheromone frei und sollten Kolleschinnen in der Nähe sein oder das Nest, ist man in kürzester Zeit umzingelt.

    Ein einfacher Trick vertreibt Wespen ganz schnell, am Tisch eine Wasser Sprühflasche stellen, sollte sich eine Wespe am Tisch tummeln wollen, ansprühen, die Wespe meint es regnet und flitzt ganz schnell zu ihrem Nest.


    Es kommt schon mal vor, das im Herbst ein Bienenvolk von Wespen überfallen wird, ist aber eher selten, ein kleines Wespenvolk dagegen die Regel wenn Nahrung knapp wird.


    Während des Nestbaus und wenn die Zelle zu den Brutwaben noch nicht geschlossen ist, sollte man sich bis zu zwei Metern nicht nähern, zurückkehrende Arbeiter würden sofort angreifen.


    Bei einem fertigen Nest hingegen, kann man sehr nahe an das Flugloch, die meisten Arbeiterinnen sind auf Beutefang und zur Brutpflege sind wenig Arbeiterinnen in dem Bau, vorrausgesetzt es sind nur zwei bis drei Brutstockwerke enthalten, je größer die Nestzwiebel und länger, desto mehr Brutteller und Wespen drin.


    Anders die tropischen Arten oder Hornissen, da reicht schon ein Objekt in der Nähe des Nestes, erst überprüfen Nest Soldaten die Lage, bei Gefahr geht das Volk samt Sammlerinnen zum Angriff über.

    Im Gegensatz zu den Tropischen Arten, sind europäische Wespen oder Hornissen harmlos, meistens ist ein Stich provoziert oder rührt von Fehlverhalten des Menschen einher.

    Lässt man sie in Ruhe, tun sie auch dir nichts.

    Sie sind geniale Architekten im Nestbau auf Papierbasis mit hervorragenden Dammungs und Belüftungseigenschaften, vertilgen Unmengen an Insekten, es sind in Nahaufnahme sehr schöne Tiere, die ihren Stachel nur bei Ihresgleichen anwenden und bei wehrhafter Beute oder Verteidigung,zum töten verwenden sie meistens ihre starken Kieferzangen, die zu ihrer Größe sehr effektiv sind, von der Gestaltung her fast wie ein Haigebiss und funktioniert im Scherenprinzip.


    Feinden und Beute wird eigentlich immer der Kopf abgetrennt, sofern ein Nackenschild das Insekt nicht schützt, der Beute oder Jagdradius ist größer als bei Bienen und Konkurenz ist nicht geduldet, größere Wespenarten töten schon mal bei der Jagd kleinere Wespengattungen die ihre Flugbahn kreuzen.


    Sollte mal aus Wohnlichen Gründen, ein Wespennest stören, sich über den Rolladenkasten durch den Putz beißen, baulich keine Professionelle Entfernung möglich sein.

    Dann mit Insektenpray in das Flugloch sprühen und sich rasch entfernen.

    Höhlennester haben zu 90% keinen Wabenaußenschutz bei Wespen.


    Aber wenn es geht und nicht stört, lasst diese schönen Tiere am leben.