Angst vor Fliegen

  • Hallo liebes Forum,


    meine Hierodula (LSieben-L-Acht) sitzt nun einzeln, da sie aus einem anderen Schlupf stammt, als meine Anderen und wesentlich größer ist. Als Futter habe ich ihr Fleischfliegen eingesetzt, von denen bisher nur eine geschlüpft ist. Leider hat meine "Dicke" höchstwahrscheinlich Angst vor ihr, obwohl sie diese locker fangen könnte (die Kleinen im anderen Terra fressen die auch schon). Ich habe sie nun seit fast 3 Wochen nix fressen sehen. Was kann ich tun, damit sie mir nicht verhungert? Ich überlege schon, sie wieder in das andere Terra zu setzen, nur befürchte ich, dass sie sich dann über die "Kleinen" hermacht, was ich ja nun auch nicht will. ?(


    Btw. das Abdomen ist noch nicht ganz platt.


    Katrin

  • Und im Zwiefelsfalle einfach anderes Futter probieren. Mein Männlicher Sphodromantis Viridis hat selbst im adulten Zustand nie auch nur ne kleine Waldschabe angerührt. Mein Weibchen das ich jetzt habe hat subadult ne Adulte Waldschabe verspeist...
    Insofern sind manche auch einfach etwas wählerisch.

  • Hallo Tobias,


    zu den Parmetern kann ich nix sagen, da ich weder beheize noch die Becken explizit beleuchte. Das mag blöd klingen, aber genau so habe ich meine ersten vom Schlupf bis zur adulten Häutung groß bekommen. Von meinem Freund (der wohl seine Becken beleuchtet), der seit über 20 Jahren Insekten hält und züchtet, habe ich es so übernommen. Ein Foto werde ich mal einstellen. Jedoch hat mein Wohnzimmer eine Temperatur von ca. 25 °C, also denke ich nicht, dass es ihr an Wärme fehlt. Wie gesagt, habe ich noch ein Becken mit ca. 30 Hierodulas, de sich in der Umgebung prächtig entwickeln.


    Gruß Katrin

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  • Na ja das kann sicherlich klappen, da Insekten aber bekanntlich wechselwarm sind ...
    Im Endeffekt, kann es doch auch nur sinnvoll sein, wenn man verschiedene Termpaturen im Terrarium hat. Dann kann sich das Tier sich den für sich angenehmsten Ort immer aussuchen.
    Lampe+Zeitschaltuhr kosten im Baumarkt 20 Euro...daran sollte es also nicht liegen.

  • Hallo kakihara,


    also es liegt definitiv nicht daran, dass ich die 20 Euro nicht übrig habe. Wie gesagt habe ich es von einem "Profi" so übernommen und damit auch bisher Glück gehabt (wie gesagt, entwickeln sich die anderen Hierodulas im anderen Becken sehr gut unter den gleichen Bedingungen). Und das sie wechselwarm sind, weiß ich wohl, durch die "normale" Beheizung kommt ja auch eine Beheizung zustande, die zwischen Tag und Nacht schwankt.


    Katrin

  • Guten Abend,


    ich würde mal das Futter wechseln und etwas anderes anbieten. Die Tiere sind wirklich manchmal wählerisch. Ansonsten kannst du auch eine Fliege fangen und mit einer Pinzette dem Tier an die Mundwerkzeuge halten. Dann fangen sie meistens automatisch an zu fressen. Am besten matscht du die Fliege vorher noch an, dann kann kaum eine Mantide nein sagen.


    Liebe Grüße,
    Shaddi

  • Moin,


    schau Dir mal an wo deine Tiere herkommen und was für Tagestemperaturen es da im Schnitt hat.... Sollt net schwer nachzuvollziehen sein dass rund 25°C auf Dauer 'n bisschen wenig sind, wenn es im natürlichen Habitat Temperaturen zwischen 27/28°-32/33°C hat (ausgehend von einer Hierodula membranacea - hast ja leider nicht verraten was für ein Tier genau es ist), auch wenn die Tiere das durchaus überleben. Und ich sag bewusst überleben, denn "Leben" ist bei solchen Umständen ein Begriff den ich nicht verwenden will.


    3 Wochen Futterkarenz kann ich mir durchaus vorstellen wenns Klima nicht ausreicht um einfach ordentlich zu verdauen. Wo voll ist passt halt nix rein (btw: wann hat das Tier sich das letzte Mal gehäutet?).
    Im Sinne des Tieres, schraub mal die Temperatur anständig hoch und beobachte ob es sich dann besser macht.


    Grütze,
    -Kraehe

  • Hallo Krähe,


    danke für deine Tipps. Ich werde sie jetzt einfach mal in das große Becken setzen. Also ich möchte ja nun nicht als "böse" Mantis-Mami dastehen. Meine eigentliche Frage war ja nur, warum sie anscheinend vor den Fliegen Angst hat? Wie bereits erwähnt, habe ich ja noch ein Becken, mit ca. 30 kleineren Hierodula membranacea, die anscheinend mit den Haltungsbedingungen überhaupt kein Problem haben. Gehäutet hat sie sich vor 2 Wochen das letzte Mal.


    Katrin

  • Hallo Katrin,



    Zitat

    Also ich möchte ja nun nicht als "böse" Mantis-Mami dastehen.


    hier wird selten jemand als böse hingestellt. Wobei wir auch selten Mantis-mamas haben :rofl:


    Ich kann Merle nur rechtgeben... klar war deine Ausgangsfrage ganz anders, aber Aufälligkeiten werden hier schon mal ganz gern angesprochen. Ein Grund dafür, Neueinsteiger. Zur Zeit häufen sich wieder posts in denen den Tieren keine ordentliche Temperatur gegönnt wird, die darauffolgenden Problemposts bleiben dann nicht aus :(




    Gruß Carmen

  • Hallo Katrin,


    mein Lieblingssatz: kann gut gehen, muss es aber nicht...
    Bei 10 Tieren kann es sein, dass keine so gravierenden Probleme auftreten, dass du als Halter etwas davon mitbekommst. Beim 11ten dann eben doch... Dann wird eine Fehlhäutung halt mal als "Dummheit" des Tieres abgestempelt, obwohl sie es unter möglichst optimalen Bedingungen geschafft hätte... "Ausfälle passieren halt". Das muss nicht nur die Luftfeuchtigkeit sein. Unter Umständen hat ein Tier, dass immer nur unter suboptimalen Bedingungen gehalten wurde, einfach nichtmehr die nötige Energie.
    Wenn gut Wetter draußen ist und vielleicht ein paar Sonnenstrahlen auf das Terrarium fallen, dann reicht diese leichte Erwärmung evtl. schon, dass keine Probleme auftreten. Was aber nicht heißen muss, dass die Haltung gut ist!
    Auch "nicht fressen wollen" kann mit suboptimalen Haltungsbedingungen zusammenhängen, wie von Merle schon beschrieben wurde.


    Die Tiere kommen aus wärmeren Gegenden. Diese Gegebenheiten, die ihnen in ihrem natürlichen Habitat zur Verfügung stehen, sollten wir so gut es geht nachahmen. Möchte man das nicht, gibt es immer noch diese lustigen Magnetdinger für den Kühlschrank...


    Grüßle,
    Regina

    "Jetzt koch ich Mama"

    Satzzeichen können Leben retten

  • "Die Optimalbedingung".......gibt es nicht.Und das hätte dann ja eigentlich auch nix mit "artgerechter"Haltung zu tun.Ausfälle gibt es immer....
    Und getreu dem Motto:"Nur die Harten kommen`ìn Garten",sollte man nun auch nicht auf Krampf versuchen ALLES "richtig" zu machen.
    Man muss halt`n bissel experimentieren.
    Was mach ich denn,wenn ich z.B. 6 Otheken hab,ALLE bei "optimalen" Bedingungen zeitige.......und hab plötzlich 300 Nyphen,die alle Hunger haben?
    Gut,da kann man sich natürlich ein anderes Hobby suchen(wenn das nicht dekadent ist.....LEBENDE Tiere zum Zeitvertreib),oder plant eben Ausfälle mit ein.Läuft in der Natur nicht viel anders.
    Aber zum Thema......ich nehme an,das die"Grosse"ein Männel ist,und die sind nunmal etwas ängstlich(was aber von Tier zu Tier variiert).Also einfach mal anderes Futter besorgen(kleine Wanderheuschrecken,Stabschrecken,Schaben).....und probieren.
    Im Übrigen find ich es nicht gerade produktiv,auf Anfängerfragen mit Überheblichkeit zu reagieren.

  • Hallo Gabor,


    ich stehe grad etwas auf dem Schlauch..... aber so wie ich dich kenne hilfst du mir da sicher weiter :)


    Über artgerechte Haltung und "Die Optimalbedingung" möchte ich mich jetzt nicht weiter mit dir auseinandersetzten...da denken wir sicher gleich...lasst die Viecher in ihrem habitat ... das wäre artgrecht .

    Zitat

    Und getreu dem Motto:"Nur die Harten kommen`ìn Garten",sollte man nun auch nicht auf Krampf versuchen ALLES "richtig" zu machen.


    öhm...? verstehe ich nicht, klar können wir versuchen die Haltung der Tiere zu opitmieren. ich sehe das sogar als ein unserer Pflicht an.


    Zitat

    Was mach ich denn,wenn ich z.B. 6 Otheken hab,ALLE bei "optimalen" Bedingungen zeitige.......und hab plötzlich 300 Nyphen,die alle Hunger haben?


    so und der Punkt...da versteh dich wer will..ich nicht. Muß ich alle Ootheken inkubieren wenn ich die Nyphen nicht füttern will?


    Zitat

    Man muss halt`n bissel experimentieren.


    Jeder wird etwas in seinen Haltungsbedingungen rumprobieren...aber bitte vorher gewisse Grundkenntnis vor aneigenen :) ich denke nicht, das du meinst das jeder Anfänger mal einfach dolle ausprobiert auf kosten der Tiere...gut für manchen Verkäufer kanns ja recht sein.


    Gruß

  • Da hast Du natürlich recht......ich MUSS gar kein Tier verpaaren,ich MUSS auch kein Oothek inkubieren.....ich MUSS auch gar keine Tiere halten.
    Das ist in meinen Augen alles müssig.....zumindest die Diskussion darüber.
    Kleines Beispiel.....Ich bin ja nun Landwirt,und darf mir ständig von irgendwelchen Städtern anhören,die Haltung von Milchkühen wäre weder art-noch tiergerecht.So,nun tue ich aber alles,um die Haltungsparameter zu optimieren....`ne Kuh,die sich nicht wohl fühlt,bringt keine Leistung.
    Und welches Ziel verfolge ich denn nun mit der Optimierung der Haltungsparameter?Und wer legt das Optimum fest?Und wer fragt Frau Hierodula,wie sie`s denn gerne hätte?
    Ich hab hier schon gelesen,erfolgreiche Nachzuchten wären KEIN Anzeichen für eine artgerechte Haltung.....ja was denn dann?
    Und wie soll man sich Grundkenntnisse aneignen,wenn man nix tut,ausser sich auf`s Internet zu verlassen?Fehler sind da,um gemacht zu werden.....und nur so kommt man zu ERFAHRUNGEN.....
    Wie oft hab ich diesen Blödsinn mit den blindmachenden Neonröhren schon gelesen......
    Gut,in unserem Bereich betrifft das lebende Tiere.....die dann die Fehler ausbaden müssen....und ich find ja auch jeden Tipp hilfreich,ABER jemandem,der zu Reiten versucht,und erstmal auf`s Maul fliegt,sag ich doch auch nicht:"Kauf Dir mal`n Schaukelpferd!Da bist Du besser mit beraten!"
    Der Ton macht die Musik.

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  • Gabor,


    ich verstehe, dein Beispiel mit der Milchkuh..klar eine Kuh soll möglichst viel Milch produzieren, damit sich auch so ein Hof "trägt" . Wobei Gabor ich persönlich diesen Zustand sehr bedauere... aber ein anderes Thema.


    Ich denke einfach, dass wir von völlig verschieden Standpunkten betrachten....


    Meine Tierhaltung beitreibe ich rein hobbymäßig, ich muß mit meinen Viechern kein Einkommen machen. Von daher kann ich für mich entscheiden was ich grad verpaaren will und anschließend durchfüttern muß oder auch nur will. Ich kanns ganz locker auch einfach sein lassen...ist ja das schöne bei diesen Tieren.


    Zitat

    Und wer fragt Frau Hierodula,wie sie`s denn gerne hätte?


    Ich...


    Gruß Carmen


    P.S. nix für ungut...aber ich denke wenn man von Tieren wirklich leben muß...hat man halt eine andre Denke wie einfache Hobbyzüchter, weil da muß nix rumkommen...einfach nur "Spaß an der Freud". Ich bin froh, dass ich nicht von der Tierzucht leben muß...ich wäre soweas von schlecht...kein überleben wäre da für mich drinn...also so Kosten-Nutzungmäßig. Sorry.

  • Also entweder,wir verlegen das Thema....oder machen per PN weiter.Das führt alles zu weit....und ich liebe ja Grundsatzdiskussionen.....:-)
    Aber den Gedanken,mit dem Hobby,dass auch noch Spass bringen soll.....find ich gut!
    Würde ich mein Hobby kommerziel betreiben wollen.....müsste ich freilich die"Leistung" der Tiere "optimieren".....
    Hobbytiere haben es schon besser,als Nutztiere,oder ist das ein Trugschluss......:-)
    Ich bin raus....
    Vertragt Euch!
    Gabor

  • Moin....

    Und getreu dem Motto:"Nur die Harten kommen`ìn Garten",sollte man nun auch nicht auf Krampf versuchen ALLES "richtig" zu machen.
    Man muss halt`n bissel experimentieren.

    Die Experimentierfreude hört meines Erachtens nach da auf, wo ein Grundbedürfnis eines Tieres, das man sich zu versorgen geschworen hat, vernachlässigt wird... In diesem Falle die Wärmezufuhr, die für Insekten definitiv eines der höchsten Grundbedürfnisse ist.
    Wie schon aufgeführt sind im Heimatterretorium der "indischen Gottesanbeterin" Hierodula membranacea die Temperaturen selten unter 26/27°C, im Normalfall eher um die 30°C, auch wenn die Tageswerte natürlich nicht permanent auf dem selben Klima bleiben und Schwankungen entstehen. Dennoch ist es ein Fakt, dass Indien ein sehr warmes Land ist, definitiv konstant wärmer als die, dem Tier hier gebotenen, 25°C. Ein Tier aus so einer Gegend dann dauerhaft bei etwa 5°C weniger(!!) als es in freier Natur hätte zu halten ist - in meinen Augen ebenso wie in denen vieler anderer Halter - fernab alles Experimentierens.

    Gut,da kann man sich natürlich ein anderes Hobby suchen(wenn das nicht dekadent ist.....LEBENDE Tiere zum Zeitvertreib),oder plant eben Ausfälle mit ein.Läuft in der Natur nicht viel anders.

    Natürlich - in der Natur gibts auch Ausfälle, "natürliche Selektion" genannt. Das ist ganz normal und damit sind in aller Regel Dinge wie Häutungsunfälle, gefressen werden, etc gemeint - nicht aber dass einzelne Tiere durch dauerhaft zu niedrige Temperaturen keinen gesunden Verdauungsrhythmus mehr haben und deswegen die Futteraufnahme verweigern.
    Zu niedrige Temperaturen sehe ich im Falle von Terrarienhaltung nicht als "natürliche Selektion" an.

    Aber zum Thema......ich nehme an,das die"Grosse"ein Männel ist,und die sind nunmal etwas ängstlich(was aber von Tier zu Tier variiert).Also einfach mal anderes Futter besorgen(kleine Wanderheuschrecken,Stabschrecken,Schaben).....und probieren.

    Stabschrecken werden von vielen Mantiden nicht als Futtertier betrachtet, ist ja der Sinn von deren Tarnung... ;)
    Aber nur nebenbei: Hattest Du schon mal eine Mantide, die definitiv und wirklich keine Fliegen gefressen hat?
    Ich jedenfalls hatte das noch nicht. Selbst meine Hierodula-Seniorin nimmt die noch sehr gerne an. Grund ist hier einfach die rasche und unruhige Bewegung des Futters, das den Fangreiz auslöst. Wenn das Tier die Fliegen nur abwehrt, dann gibt es VIELE Möglichkeiten, weshalb das so ist:
    - es sind zu viele Futtertiere im Terrarium und die Mantide kann sich nicht auf Eines fokussieren.
    - das Tier ist satt
    - das Tier verweigert das Futter aufgrund der Temperaturen (zu warm, zu kalt...)
    - etc etc...


    Nach den bisher erlesenen Informationen liegt es nicht an zu viel Futter und auch nicht an Sättigung, so dass in diesem, speziellen Fall mein erster Lösungsansatz wäre, dem Tier mehr Wärme zu gönnen. Wie ich schon erläutert habe kann ich mir vorstellen, dass die derzeit gebotenen Temperaturen für dieses individuelle Tier eben nicht das Richtige sind, und Fliegen für ein Tier in diesem Stadium eigentlich ein absolut normales und geläufiges Futter sind.
    Bringt auch eine Erhöhung der Temperatur nichts, würde ich auch über einen Futtertierwechsel nachdenken. Vor Allem, wenn mir viele Leute und auch geläufige Haltungsberichte der gehaltenen Art zu anderen Haltungsparametern raten, wäre dies mein erster Ansatz.


    Und wie soll man sich Grundkenntnisse aneignen,wenn man nix tut,ausser sich auf`s Internet zu verlassen?Fehler sind da,um gemacht zu werden.....und nur so kommt man zu ERFAHRUNGEN.....

    Tja... was soll man dazu sagen?
    Die beste Bezugsquelle für Tipps zur Haltung ist bei Insekten meist das Internet... also muss man sich hier mitunter einfach aufs Internet verlassen.
    Klar sind Fehler da, um gemacht zu werden... Aber bitte... Bei einer Art die schon so lange in Haltung ist wie die Hierodula, um die es hier geht, hat es sich schon mehrfach bewährt, sie bei höheren Temperaturen zu halten. Niedrigere Temperaturen brachten immer mehr Ausfälle, Häutungsfehler, etc mit sich als Höhere. Das wird schon einen Grund haben. Siehe weiter oben ;).



    So... Zu guter Letzt, Katrin:
    Ich bleibe bei meinem Rat.
    Gönn dem Tier mehr Wärme, dann wird es gewiss ein aktiverer und verfressenerer Jäger werden.
    Wenn Du aus mir absolut nicht verständlichen Gründen keine Lampe auf das Terrarium stellen willst, nicht einmal Testweise für das Tier von dem Du doch möchtest, dass es ihm möglichst gut geht, dann.... Hm, so Leid es mir tut, dann wäre der vernünftigste Rat den ich Dir geben könnte, von der Haltung dieser Art abzusehen... Und dich lieber nach etwas umzusehen was sich mit dem deckt, das Du bereit bist zu geben.


    Grütze,
    -Kraehe

  • Also hätte ich geahnt, dass meine Frage hier zu ner "Hexenverfolgung" ausartet, hätte ich sie echt nicht gestellt. Ich habe nie behauptet, dass ich die Vorschläge nicht annehmen werde. Ich hatte nur angemerkt, wie es bisher gehandhabt habe. Aber was mir hier teilweise unterstellt wird halte ich nicht für nötig.


    Vielen Dank nochmal an alle.


    Katrin

  • Hallo @ all und lieber Themensteller,


    Zitat

    Also hätte ich geahnt, dass meine Frage hier zu ner "Hexenverfolgung" ausartet, hätte ich sie echt nicht gestellt


    so, ich habe noch nie ne Hexenvefolgung miterlebt, möchte aber trotzdem noch kurz was dazu schreiben. Ich finde diesen Begriff "Hexenverfolgung" einfach nur daneben.


    Was erwartet ein Neuuser wenn er ein Forum betritt? Er stellt ein Frage und erhofft Anworten, oftmals werden direkt gleich Probleme geschildert, ohne sich vorher die Mühe zumachen mal in die Suchfunktion zu schaun. Vielen Usern ist es einfach zu blöd und anworten überhaupt nicht...bzw. nur bei Themen die "sie persönlich" spannend finden. So dann gibts noch ein paar Deppen, die denken bevor das Tier eingeht schreibst den gleichen Roman ...wie vor zwei Tagen. Die Problematik ist doch meist die Selbige...Tier frisst nicht/kotzt/ hat Dünnschiss usw.


    In diesem Beitrag...wurde gleich zu Beginn von Tobias nach den Haltungsbedinungen gefragt und glaub mir wenn Tobias diese Frage stellt, dann nicht weil er hier Beiträge sammeln will sondern weil er sich einfach auskennt. Die Antwort darauf war, kann ich nix sagen aber in meiner Wohnung wird ca. 25 Grad haben!


    Dann kam von deiner Seite aus nichts mehr....


    Was bitte dürfen wir hier sagen? unsere Erfahrung weitergeben unsere Meinung kund tun? nein...oftmals wird erwartet, einfach ja und Amen zu allem zu sagen. Was hast du erwartet? Du hast ein Züchter/ Freund " an der Hand " der seit 20ig Jahren Mantiden hält....soll das eine Beweißerbringung dafür sein, das man die Tiere im Dunkeln halten kann... ohne irgendeine Art der Beleuchtung und Wärmezufuhr.


    So kams bei mir zumindest an, ich hatte nicht das Gefühl, dass du Vorschläge haben wolltest...


    Nix für ungut und dieser Beitrag ist jetzt überhaupt nicht böse gemeint...nur mal so!


    Gruß Carmen


    P.S es gibt hier ne Notfallbabyklappe.

  • Der Spruch mit der Babyklappe war völlig daneben!
    Was soll denn das?
    Ich hab mir die ganze Geschichte mal angesehen.....da sitzen ja noch`n paar mehr Hierodulas bei Katrin,und die fressen,und verdauen problemlos.Die Häutungen verlaufen erfolgreich,und auch in normaler Zeitabfolge.Also können die Haltungsparameter nun sooooo falsch nicht sein,oder?
    Das Tier,um das es geht, ist zwei Häutungen weiter,als der restliche Bestand(die nehmen ausnahmslos die Fliegen an)....müsste also mit den Brummern problemlos klar kommen.Artgenossen werden als Futter prima angenommen,Heuschrecken entsprechender Grösse auch.....nur vor Fliegen hat der Bengel Angst.
    Und DAS war ja auch die eigentliche Fragestellung....Warum ist das so?...bzw. Hat jemand schonmal ähnliches beobachtet?
    Ich kenn es nur von meinen Vogelspinnen...da gibt es auch Feinschmecker,die vor Futter fliehen/in Verteidigungsstellung gehen,dass von Tieren gleicher Grösse,und Art ohne Probleme gefressen wird.
    Ist der Junge nun doch vielleicht nur ein Individualist?? :D