NAHRUNG & LUFTFEUCHTIGKEIT

  • Allegra Ihr Lieben.


    Meine subadulte Orchideenmantis EYWA fühlt sich offensichtlich sehr wohl bei mir und wir haben es gut.

    Da ich natürlich möchte dass sie sehr lange bei mir bleibt einige Fragen.


    Ich hatte vorher zwei afrikanische Blütenmantiden (Männchen) ,trotz des Züchterhinweis man können sie zusammenhalten frass die eine die andere auf und dann habe ich damals noch nicht die Temperatur so stabil regeln können wie heute so dass die andere auch die Erde verliess....


    Ist es empfehlenswert eher punktuell Nahrung zu geben oder ständig Futter mit im Lebensraum von ihr "zu halten" ?


    Teilweise lese ich von Wassersprühstössen alle 2 Tage, ich sprühe aber 2x pro Tag um 60 % bzw 70% Luftfeuchtigkeit zu erhalten ( Hygrometer & Thermometer sind im Lebensraum angebracht), was empfehlt ihr ?


    Anfangs verfütterte ich Goldfliegen,allerdings war mir das mit der Fütterungsplanung zu unbeständig so wechselte ich zu Heimchen; was empfehlt ihr ?


    In der Box in der ich die Heimchen halte,hatte ich ein Apfelstück übersehen ( mittlerweile füttere ich ihnen Gurkenscheiben) dass Schimmel ansetzte ( ich möchte dass EYWA gesund bleibt) und gerade von mir entfernt wurde.Sollte ich die Heimchen bei uns in den Park setzen und neue kaufen ?



    Aufrichtigen Dank schon im Vorfeld.


    Beste Grüsse aus der Schweiz,

    Lucius

    GOTTESANBETERIN

    Nicht ein Sekunde magst du ohne mich sein, ich bin dein Stern, dein Leben, dann werde nun für immer mein bei Sonnenschein, wie auch bei Regen. Die Welt mit Facettenaugen zeig` ich dir, da ständig du verlangst nach mir, sollst du mich nun für ewig haben, ich vernasche dich beim nächsten Liebesakt, dass schwör ich dir und das mit Haut und Haaren.

    © Silvia Milbradt

  • Hallo Lucius,


    schmeiß doch mal den Begriff Heimchen hier in die Suche. Das Thema ist sehr umstritten...

    Aber unahängig von der grundsätzlichen Diskussion sind Heimchen für Hymenopus coronatus nicht das ideale Futter. Sie sind nun mal auf fliegende Beute spezialisiert. Da gehört Fliegen füttern zur Haltung der Tiere eben dazu. Alternativ kannst du dich auch mal nach Wachsmotten umschauen. Die kannst du auch selber züchten und sie sind deutlich einfacher im handling als Fliegen.

    Trotzdem solltest du auch da Abwechslung in die Fütterung bringen.


    In den Park solltest du die Biester auf keinen Fall entlassen. Entweder du entscheidest dich die Tiere noch zu verfüttern, zu verschencken an jemanden der Reptilien, Amphibien oder z.B. Rennmäuse hält oder du frierst sie ein und entsorgst sie dann.


    Zum Thema sprühen... das ist davon abhängig, wie du das Terrarium eingerichtet hast und welche feuchtigkeitsspeichernden Medien du verwendest. Wenn ich dir sage, ich sprühe alle drei Tage, dann bringt dir die Info gar nicht. Du weißt weder, wie meine Terrarien aufgebaut sind (Einrichtung, Substrat, Bepflanzung, Materialien), noch in welchen Mengen ich sprühe oder gieße. Also... ausprobieren. Je besser die Einrichtung und je intensiever du dich mit der Thematik auseinander setzt, desto weniger musst du sprühen.


    Beste Grüße,

    Regina

  • da muss ich widersprechen. Hymenopus besitzt keine Spezialisierung und frisst kandenlos alles. Abwechslung ist aber ein guter Ansatz. Finde sogar eine eigene Diskussion schon wert. Dazu die Tage aber mehr.

    Das Verfüttern von Heimchen ist nicht ganz einfach, aber dein Versuch sie mit anderem Futter als diesen Pelletmist zu ernähren ist schon mal gut. Ich selbst mache das auch seitdem ich es bei einem befreundetem Halter gesehen habe. Verfüttere aber besser Löwenzahn und Co in Verbindung mit Fischflockenfutter. Einziger Nachteil von Heimchen wenn sie nicht gerade mit der Pinzette gefüttert werden, die Biester verstecken sich in den Becken recht schnell und fressen alles.

    Einfacher ist es mit Ofenfischen und Fliegen zu füttern. Diese lassen sich auch in den Becken eine gewisse Zeit halten. Das passende Versorgungsmanagement vorrausgesetzt. Schau mal in der Mantopedia. So mache ich das mit den Fliegen.


    Hinsichtlich der Haltung ist das mit der Luftfeuchte immer so eine Sache. Luftfeuchte ist nicht gleich die tatsächliche Feuchte im Becken. Schnell wird es da mal gefährlich. Pflanzen wie Efeututen und Co in Verbindung mit einem Bodenaufbau (wie Jürgen oder Carmen ihn hier schon einstellten) vereinfacht das Ganze. Natürlich klingt es blöd gerade für Einsteiger aber vertrau dieser Hygrometer Technik nicht so sehr. Das Zeug hat schon mehr Tiere das Leben gekostet als so maches schlechte Futtertier.


    Das Aussetzen der Futtertiere ist so eine Sache. Einerseits wirds jetzt bald recht kalt und sie gehen eh drauf, andererseits ist es eine Sache mit der man Eingriff in ein Habitat nimmt. Fürsprecher wird das in den heutigen Zeiten in denen soviele Organisationen versuchen Einfluss auf die deutsche Politik zu nehmen (wegen der Haltung von Exoten) keine finden.


    Zu der Gruppenhaltung der vermutlich Pseudocreobotra. Es funktioniert schon, aber auch nur in Verbindung mit der passenden Einrichtung und unumgänglich stetiger Futterversorgung im Becken. Heißt es müssen immer Fliegen zur Verfügung stehen und nich nur ein zwei.

  • Nabend,


    kommt drauf an, wie man es sehen möchte... Klar, fressen tun sie viel.

    Schauen wir es uns aber mal von der Seite rum an... du hast ja in einem anderen Thema beschrieben, weshalb es nicht unbedingt nötig ist richtige Orchideen ins Becken zu setzen. Die Tiere ahmen durch ihre Körperform und Färbung Blüten nach. Dazu setzen sie sich in der Natur an Blattachsen und locken (pollensuchende) Insekten an. Das sind in der Regel Fluginsekten. Ihr komplettes Tarnverhalten, ab etwa L3, ist darauf ausgelegt möglichst viele Pollensucher anzulocken.

    Dazu gibt es ein paar schöne Berichte, bzw kann man das auch gut beobachten, wenn man die Tiere im Sommer mal raus in den Garten setzt (und einen ein verschwinden der Tiere nicht zu sehr schmerzt).


    Wenn also schon äußerlich alles auf das Anlocken von Fluginsekten ausgelegt ist, sind die Chancen nicht auch recht hoch, dass sie auch was Nährstoffbedarf und Verdauung angeht, sich an diese Futterquelle angepasst haben?


    Beste Grüße,

    Regina

  • Aufrichtigen Dank für eure Hinweise und Impulse die sehr hilfreich sind.


    Vielleicht könnt ihr mir auch hier zeitnah helfen......


    aufrichtigen Dank schon im Vorfeld


    Beste Grüsse aus der Schweiz,

    Lucius


    BITTE DRINGEND HILFE BEI REIFEHÄUTUNG

    GOTTESANBETERIN

    Nicht ein Sekunde magst du ohne mich sein, ich bin dein Stern, dein Leben, dann werde nun für immer mein bei Sonnenschein, wie auch bei Regen. Die Welt mit Facettenaugen zeig` ich dir, da ständig du verlangst nach mir, sollst du mich nun für ewig haben, ich vernasche dich beim nächsten Liebesakt, dass schwör ich dir und das mit Haut und Haaren.

    © Silvia Milbradt